Quatermain II – Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt

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Filmdaten
Deutscher Titel Quatermain II – Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt
Originaltitel Allan Quatermain and the Lost City of Gold
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1987
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
JMK 10 (TV-Fassung)[1]
Stab
Regie Gary Nelson
Drehbuch Gene Quintano,
Lee Reynolds
Produktion Yoram Globus,
Menahem Golan,
Avi Lerner
Musik Michael Linn,
Jerry Goldsmith
Kamera Frederick Elmes,
Álex Phillips Jr.
Schnitt Gary Griffin,
Alain Jakubowicz,
Dan Loewenthal
Besetzung

Quatermain II – Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt ist ein Actionfilm von Gary Nelson aus dem Jahr 1987. Er ist eine Fortsetzung des Films Quatermain – Auf der Suche nach dem Schatz der Könige aus dem Jahr 1985. Wie schon der erste Teil beruht auch dieser auf einem Roman von H. Rider Haggard und wurde von Cannon Films produziert.

Handlung[Bearbeiten]

Afrika in den 1910er Jahren. Abenteurer Allan Quatermain und die Archäologin Jessie Huston sind nach den Geschehnissen um König Salomons Diamanten ein Paar geworden, bewohnen inzwischen ein Herrenhaus im Dschungel und führen ein beschauliches Leben. Die Idylle wird jäh gestört, als Dumont, ein Freund Quatermains, diesen dem Tode nah aufsucht. Dieser gehörte einst zur Expedition von Allans Bruder Robeson, der seitdem verschollen ist. Dumont glaubt sich außerdem verfolgt. Quatermain stellt die maskierten Jäger und entreißt diesen etwas Goldschmuck, der keiner bestimmten Kultur zugeordnet werden kann. Kurz darauf ist Dumont tot und Quatermain macht sich auf den Weg, seinen Bruder zu suchen und die Angreifer aufzuspüren, denn beides scheint in irgendeiner Weise zusammenzuhängen.

Quatermain sucht den in der Nähe wohnenden Guru Swarma auf, der in Wirklichkeit jedoch ein Scharlatan ist. Swarma klärt Allan über die Hintergründe auf: der Goldschmuck stammt von einer verborgenen goldenen Stadt, in welcher eine bislang unbekannte weiße Rasse leben soll. Robeson war auf der Suche nach beidem, als er verschwand. Daraufhin bricht Quatermain mit Jessie, Swarma und dem Kriegerhäuptling Umslopogas auf, um Robeson zu finden. Nach etlichen Gefahren wie kriegerischen Stämmen und einer Fahrt durch von Kaskaden durchzogenes Höhlenlabyrinth gelangt die Gruppe tatsächlich zu der an einem Wasserfall gelegenen goldenen Stadt.

Hier finden sie tatsächlich Robeson, der inmitten der fremden Rasse ein neues Zuhause gefunden hat. Doch es gibt auch neuen Ärger: die Stadt steht unter der Fuchtel des Hohepriesters Agon, der einst als Sklavenhändler hierherkam und nun einen kriminellen Goldhandel in einer unterirdischen Mine betreibt. Lediglich durch gutes Zureden der beiden verschwisterten Königinnen Nylephta und Sorais werden Quatermain und Co. nicht hingerichtet. Quatermain schafft es, Agons tödliche Riten ein für alle Mal zu beseitigen. Daraufhin versucht der Hohepriester, Quatermain aus dem Weg zu schaffen, da dieser ihm bei seinem Plan, die Stadt zu übernehmen, im Weg steht. Durch seine Gier auf Gold schafft Agon es, Swarma auf seine Seite zu bringen. Gemeinsam mit der ebenfalls ihm hörigen Königin Sorais und einer Armee von Kriegern greift er die Stadt schließlich an. Im letzten Moment gelingt es Quatermain und seinen Kameraden, die Angreifer zu besiegen. Agon stirbt durch sein eigenes Gold.

Kritiken[Bearbeiten]

  • Wolff Dobson schrieb im „Wolff Movie Index“, dass Sharon Stone mehr als im ersten Film schauspielere. Der Film sei amüsant.[2]
  • „Quatermain muss die üblichen langweiligen inszenierten Gefahren erwehren. Preiswerte Fortsetzung zu Quatermain. Steif, hirnlos, lachhafte Spezialeffekte“.[3]
  • David Annandale schrieb auf upcomingdiscs.com, der Film sei eine Fortsetzung eines Films, der die schlechteste von den Verfilmungen des Romans sei. Er knüpfe an die Erfolge der Filme mit Indiana Jones an, sogar die Filmmusik erinnere an diese Filme. Er sei jedoch nicht so aufregend und witzig wie die Filme von Steven Spielberg. Die Spezialeffekte seien schlecht, die geschlechtsspezifischen Klischees seien störend, die Handlung ist ein Nonsens.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  2. Wolff Movie Index
  3. Die schlechtesten Filme aller Zeiten, ISBN 3-89602-514-7
  4. upcomingdiscs.com

Weblinks[Bearbeiten]