Queens of the Stone Age

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Queens of the Stone Age
Queens of the Stone Age live bei Belfort
Queens of the Stone Age live bei Belfort
Allgemeine Informationen
Genre(s) Stoner Rock, Hard Rock, Alternative Rock
Gründung 1996
Website www.qotsa.com
Gründungsmitglieder
Josh Homme
Van Conner (1996, 1998)
Victor Indrizzo (1996–1997)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Josh Homme
Gitarre, Keyboard, Gesang, Lap-Steel
Troy Van Leeuwen (seit 2002)
Schlagzeug
Joey Castillo (seit 2002)
Bass, Gesang
Michael Shuman (seit 2007)
Keyboard, Gesang, Gitarre, Perkussion
Dean Fertita (seit 2007)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Matt Cameron (1997)
Gitarre
John McBain (1997–1998)
Bass
Mike Johnson (1997)
Schlagzeug
Alfredo Hernández (1998–1999)
Bass, Gesang
Nick Oliveri (1998–2004)
Gitarre, Lap-Steel, Keyboard
Dave Catching (1998–2000)
Gitarre, Lap-Steel, Keyboard
Mario Lalli (1999)
Schlagzeug, Perkussion
Gene Trautmann (1999–2001)
Schlagzeug, Perkussion
Nick Lucero (2000)
Gitarre, Lap-Steel, Keyboard
Brendon McNichol (2000–2002)
Gesang
Mark Lanegan (2001–2005)
Schlagzeug
Dave Grohl (2002)
Bass
Dan Druff (2005)
Bass, Gitarre, Gesang
Alain Johannes (2005–2007)
Keyboard, Gesang
Natasha Shneider (2005–2006)

Die Queens of the Stone Age sind eine 1996 von Josh Homme gegründete Band aus Palm Desert, Kalifornien, die sich grob der Alternative-Rock- bzw. der Stoner-Rock-Szene zurechnen lässt. Einziges ständiges Bandmitglied ist Josh Homme.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bandgeschichte

Nachdem sich Kyuss 1995 nach internen Streitigkeiten aufgelöst hatten, spielte Josh Homme als Aushilfsmusiker bei einigen befreundeten Bands (Screaming Trees, Earthlings? und Soundgarden), merkte aber bald, dass er nur mit einer neuen eigenen Band wieder glücklich werden könne. Daher gründete er 1996 mit dem Screaming Trees-Mitglied Van Conner und Session-Schlagzeuger Victor Indrizzo die Band Gamma Ray. Da es aber bereits eine Band mit demselben Namen in Deutschland gab, benannten sie sich in Queens of the Stone Age um. Dieser Name kam von Chris Goss (Masters of Reality, Freund und Produzent der Band), der meinte „god, you sound like the queens of the stone age“. Dies gefiel den Bandmitgliedern so gut, dass sie bei diesem Namen blieben. Die ersten Lieder, die sie zusammen spielten, waren noch Reste der letzten Kyuss-Aufnahmen. Beim Versuch, sich musikalisch von Kyuss abzugrenzen, setzten sie auf zähen Rock, komplizierte Gitarrenriffs und minimales Schlagzeugspiel. Josh Homme bezeichnete es später aufgrund des einfachen Schlagzeugs als „Robot-Rock“, Nick Oliveri aufgrund der teilweise psychedelischen Riffs als „Kokain-Pop“.

1998 erschien das selbstbetitelte, auf 3000 Kopien beschränkte Debütalbum, auf dem Homme Gitarre und Bass alleine einspielte, da Oliveri mit seinem Nebenprojekt Mondo Generator beschäftigt war. Das Album wurde von Presse und Fans begeistert aufgenommen, was den Queens of the Stone Age eine zweijährige Tournee rund um die Welt ermöglichte.

Im Jahre 2000 erschien das zweite Album Rated R mit der äußerst erfolgreichen Single Feel Good Hit of the Summer (in Kooperation mit Rob Halford von Judas Priest), deren Text ausschließlich aus einer Aufzählung von Drogen besteht.

Noch 2001 begann die Band, verstärkt durch Mark Lanegan am Mikrofon, ihr nächstes Album Songs for the Deaf einzuspielen, welches 2002, inzwischen mit Dave Grohl (Foo Fighters und ehemals Nirvana) am Schlagzeug, veröffentlicht wurde. Das mittlerweile dritte Album und die erste Single No One Knows wurden weltweit, sowohl von den Fans als auch von der Musikpresse, begeistert aufgenommen.

Dean Fertita mit Queens of the Stone Age beim Eurockéennes de Belfort 2011

Am 11. und 12. Februar 2004 wurde bekannt, dass sich Nick Oliveri „nach mehreren Vorfällen in den letzten 18 Monaten, nach denen keine Zusammenarbeit der beiden Hauptmitglieder mehr möglich sei“ (Management der Band) von den Queens of the Stone Age getrennt hat. Einige Zeit später gab Josh in einem Interview bekannt, er habe Nick aus der Band geworfen, weil Gerüchte aufgetaucht waren, dass der Bassist gegenüber seiner (Olivieris) Frau regelmäßig handgreiflich gewesen wäre. Im März 2005 versöhnten sich Josh Homme und Nick Oliveri, gingen aber weiterhin getrennte Wege. Auch Mark Lanegan hatte die Band zwischenzeitlich verlassen, um sich wieder verstärkt um seine Solokarriere zu kümmern, war jedoch auch auf dem Album Lullabies to Paralyze, welches im März 2005 in die Läden kam, noch bei einigen Titeln zu hören. Auch auf dem neuesten Album Era Vulgaris, erschienen am 8. Juni 2007, setzte die Band die Tradition der vielen Gastauftritte fort und arbeitete mit Mark Lanegan, Trent Reznor von Nine Inch Nails und Julian Casablancas von The Strokes zusammen.

Das bereits im Jahre 2000 herausgebrachte Album Rated R wurde am 6. August 2010 als Doppel-CD wiederveröffentlicht. Das Re-Release enthält neben dem regulären Album auch eine zweite CD, auf der sich B-Seiten und Live-Aufnahmen befinden.[1][2][3]

Am 7. März 2011 wurde das selbstbetitelte Album als remasterte Version inklusive dreier Bonus-Tracks wiederveröffentlicht.[4]

Im Dezember 2011 gab der Leadsänger Josh Homme bekannt, dass sie aktiv an einem Studioalbum arbeiten und dieses "im frühen 2012" veröffentlichen werden.[5]

[Bearbeiten] Nebenprojekte

[Bearbeiten] Desert Sessions

Ein bedeutendes Nebenprojekt von Josh Homme sind die Desert Sessions, bei denen er sich Musiker in sein Studio in der Wüstenstadt Joshua Tree einlädt, um mit ihnen in Kleingruppen einige Tage lang zu jammen. Die Ergebnisse der Sessions erscheinen zuerst einzeln auf Schallplatten und kurz darauf immer als Doppelausgabe auf CD, zuletzt die Teile 9&10, bei der, neben einigen anderen Musikern aus der alternativen Szene, PJ Harvey mit von der Partie war. Die Desert Sessions waren der Ursprung der Queens of the Stone Age und bis heute fanden sieben der dort entstandenen Songs in teils veränderter Fassung ihren Weg auf ein Queens of the Stone Age-Album.

[Bearbeiten] Eagles of Death Metal

Ein weiteres Nebenprojekt von Josh Homme sind die Eagles of Death Metal, die er mit seinem Jugendfreund Jesse „The Devil“ Hughes gründete, der sich selbst als den „Helden mit dem Schnurrbart“ bezeichnet. Josh Homme selbst spielte unter dem Pseudonym Carlo Von Sexron Schlagzeug. An der zweiten Gitarre stand Tim Vanhamel von der Band Millionaire. Die Eagles of Death Metal verbuchten als Vorband für die Punkband The Distillers Erfolge. Das zweite Studioalbum Death by Sexy wurde hauptsächlich von Josh Homme und Jesse Hughes eingespielt. Jedoch agieren live verschiedene Musiker mit, unter anderem Dave Catching (Gitarre), Joey Castillo (Schlagzeug, Queens of the Stone Age), Samantha Maloney (Schlagzeug, Ex-Mötley Crüe, Hole) und Brian „Big Hand“ O'Connor (Desert Sessions 9+10)

[Bearbeiten] Masters of Reality

Bei der Band Masters of Reality von Chris Goss wirkten sowohl Josh Homme, Nick Oliveri, die bei der Band auch für eine Europatournee einstiegen, als auch Mark Lanegan und Dave Catching mit. Besonders das Album Deep in the Hole ist von den Gastauftritten der Queens of the Stone Age-Mitglieder geprägt.

[Bearbeiten] Them Crooked Vultures

Im Jahr 2009 gründete sich die Supergroup Them Crooked Vultures. Neben Josh Homme arbeiten hier Dave Grohl (Foo Fighters, Ex-Nirvana) und John Paul Jones (Led Zeppelin) zusammen. Bei Live-Auftritten werden sie von Alain Johannes unterstützt. Im November 2009 erschien ihr Studioalbum Them Crooked Vultures.

[Bearbeiten] Diskografie

Die Queens (Homme, Fertita, Shuman) live im Jahr 2007

[Bearbeiten] Studioalben

Jahr Titel Anmerkung
1998 Queens of the Stone Age Wiederveröffentlichung 2011
2000 Rated R erschien als Vinylversion unter dem Titel Rated X; Wiederveröffentlichung 2010 als Doppel-CD
2002 Songs for the Deaf
2005 Lullabies to Paralyze
2007 Era Vulgaris

[Bearbeiten] EPs

Jahr Titel Anmerkung
1997 Kyuss/Queens of the Stone Age Split mit Kyuss
1998 The Split CD Split mit Beaver
2004 Stone Age Complication

[Bearbeiten] Singles

Jahr Titel Album Anmerkung
1996 If Only Everything Kyuss/Queens of the Stone Age noch unter dem Namen Gamma Ray
1998 If Only Queens of the Stone Age Promo
1998 I Was a Teenage Hand Model Queens of the Stone Age Promo
2000 The Lost Art of Keeping a Secret Rated R
2000 Feel Good Hit of the Summer Rated R
2001 Monsters in the Parasol Rated R Promo
2002 No One Knows Songs for the Deaf
2003 Go With the Flow Songs for the Deaf
2003 First It Giveth Songs for the Deaf
2005 Little Sister Lullabies to Paralyze
2005 In My Head Lullabies to Paralyze
2005 The Fun Machine Took a Shit and Died 7″-Vinyl als Geschenk für Kartenbesitzer der mehrfach abgesagten London-Konzerte
2006 Burn the Witch Lullabies to Paralyze
2007 The Fun Machine Took a Shit and Died Era Vulgaris (Limited Tour Edition) Promo, neu aufgenommene Version als
Gratis-Single zum Era Vulgaris-Vorverkauf
2007 Sick, Sick, Sick Era Vulgaris
2007 3’s & 7’s Era Vulgaris
2007 Make It Wit Chu Era Vulgaris
2011 How to Handle a Rope
(A Lesson in the Lariat)
Queens of the Stone Age 7″-Vinyl, limitiert auf 1000

[Bearbeiten] DVDs

[Bearbeiten] Literatur

  • McIver, Joel: No One Knows - Die Story der Queens of the Stone Age, Bosworth Music 2006, ISBN 978-3-86543-219-3

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. universal-music.de: Queens Of The Stone Age: Rated R - Deluxe Edition
  2. qotsa.com: RATED R REISSUED IN TWO-CD DELUXE EDITION WITH B-SIDES AND READING FESTIVAL CONCERT
  3. nme.com: Queens Of The Stone Age announce 'Rated R' reissue release date
  4. Domino Record Co. Domino and Rekords Rekords join forces
  5. http://www.nme.com/news/queens-of-the-stone-age/60908

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Queens of the Stone Age – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
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