Queis (Fluss)

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Queis
Kwisa
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Der Queis bei Trzebow

Der Queis bei Trzebow

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Woiwodschaft Niederschlesien und Lebus, Polen
Flusssystem Oder
Abfluss über Bober → Oder → Stettiner Haff
Quelle am Hohen Iserkamm am Nordosthang der Wysoka Kopa
50° 51′ 21″ N, 15° 25′ 55″ O50.85593333333315.4319666666671020
Quellhöhe 1020 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Żelisław in den Bober51.57511666666715.395136111111110Koordinaten: 51° 34′ 30″ N, 15° 23′ 42″ O
51° 34′ 30″ N, 15° 23′ 42″ O51.57511666666715.395136111111110
Mündungshöhe 110 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 910 m
Länge 127 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Linke Nebenflüsse Miłoszowski Potok
Durchflossene Stauseen Talsperre Goldentraum, Marklissa-Talsperre

Der Queis (polnisch Kwisa) ist ein Fluss im Südwesten Polens. Er entspringt in mehreren Quellbächen am Hohen Iserkamm am Nordosthang der Wysoka Kopa, dem höchsten Berg des Isergebirges, die sich im Tal bei der Ludwigsbaude an der Sudetenstraße vereinigen. Der Queis durchquert die Städte Świeradów-Zdrój (Bad Flinsberg), Mirsk (Friedeberg), Gryfów Śląski (Greiffenberg), Leśna (Marklissa), Lubań (Lauban) sowie Nowogrodziec (Naumburg am Queis) und mündet nach 127 Kilometern beim Ort Żelisław (Silber) in der Gemeinde Małomice (Mallmitz) in den Fluss Bober.

Über Jahrhunderte bildete der Queis auf etwa 100 Kilometern die Grenze zwischen der Oberlausitz und Schlesien, bis 1815 ein Teil der Oberlausitz an Preußen fiel und der Provinz Schlesien zugeschlagen wurde. 1945 fiel das Land östlich der Görlitzer Neiße an Polen. Am Queis liegen die Burg Tzschocha (Czocha) und das Schloss Kliczków (Klitschdorf).

Seit dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wird der Fluss zum Schutz vor Hochwasser in den Talsperren Goldentraum und Marklissa gestaut.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Queis (Fluss) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Der Queis als östliche Grenze der Oberlausitz