Queis (Landsberg)

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51.47583333333312.133888888889115Koordinaten: 51° 28′ 33″ N, 12° 8′ 2″ O

Queis
Stadt Landsberg
Höhe: 115 m
Eingemeindung: 1. Januar 2005
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Lage von Queis in Landsberg (Saalekreis)

Queis ist eine Ortschaft der Stadt Landsberg im Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Sie besteht aus den Ortsteilen Queis, Kockwitz, Klepzig und Wiedersdorf. Die Ortschaft liegt an der Autobahnabfahrt A 14 – Halle-Ost, von wo aus auch der Gewerbepark Halle-Queis unmittelbar zu erreichen ist.

Geschichte[Bearbeiten]

Kirche von Klepzig
Teich in der Ortsmitte von Queis

Die Gemeinde Queis mit den Ortsteilen Kockwitz, Klepzig und Wiedersdorf wurde am 1. Januar 2005 aus der Verwaltungsgemeinschaft Kabelske-Tal herausgelöst und fusionierte mit der Stadt Landsberg.[1] Dadurch wurde die Verwaltungsgemeinschaft Kabelske-Tal aufgelöst.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Queis befindet sich, neben dem an der Bundesstraße 100 bei Landsberg gelegenen und inzwischen vollständig belegtem Gewerbegebiet, ein weiteres großes Industrie- und Gewerbegebiet, welches zur Zeit für rund 35 Millionen Euro nochmals erweitert wird.

Die Stadt Halle betreibt mit der Stadt Landsberg und der Gemeinde Kabelsketal das "Industriegebiet Halle-Saalkreis an der A 14". Im Rahmen der Erschließungsarbeiten wurden wertvolle archäologische Ausgrabungen einer früheren Siedlung getätigt.

Sport[Bearbeiten]

Seit 1909 existiert in Queis ein Sportverein. Gegründet als "TuS Queis und Umgebung" wurde zunächst der Turnsport betrieben, bevor im Jahr 1926 eine Handballabteilung dazukam. Seit dieser Zeit wird in Queis Handballsport betrieben. Zu den Höhepunkten zählten in den 1970er- und 1980er Jahren mehrfach die Aufstiege in die DDR-Bezirksliga, in der 1982 die Meisterschaft errungen werden konnte. Im gleichen Jahr gelang es, im FDGB-Pokal den damaligen Zweitligisten aus Freiberg zu besiegen. Nach der Wende spielte der Verein, der sich nunmehr in SG Queis umbenannt hatte, viele Jahre in der Verbandsliga Sachsen Anhalt-Süd, musste aber in der Saison 2008/2009 in die Bezirksliga absteigen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2005