Quellwasser

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Quellwasser stammt aus natürlichen unterirdischen und schadstoffgeschützten Reservoiren und wird direkt am Ort der Quelle abgefüllt. Steht das Wasser unter Spannung, so dass es ohne Fördertechnik, wie z.B. durch Pumpen, an die Oberfläche steigt, so spricht man von einer artesischen Quelle.

Quellwasser speist sich aus Oberflächenwasser, das auf seinem Weg in die Tiefe verschiedene Gesteinsschichten passiert und damit einem natürlichen Filtrationsprozess unterliegt. Zugleich lösen sich Mineralsalze und Spurenelemente aus dem Gestein und verleihen dem Wasser seinen Geschmack und bestimmte physiologische und technologische Wirkungen.

Quellwasser muss "natürlich rein" sein und darf nicht chemisch oder durch Filtertechnik aufbereitet werden. Es entspricht allen Anforderungen an Trinkwasser. Zugelassene Verfahren sind lediglich das Abtrennen von Eisen, Mangan, Schwefelverbindungen sowie Arsen oder Ozonierung, solange der ursprüngliche Charakter des Wassers nicht verändert wird.

Die gesetzlichen Anforderungen an Quellwasser werden durch die Mineral- und Tafelwasserverordnung geregelt. Eine amtliche Anerkennung im europäischen Mineral-/Heilwasserregister bezüglich der ernährungsphysiologischen/pharmakologischen Bedeutung der Mineralienzusammensetzung der Quelle ist nicht erforderlich.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Quellwasser – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Verordnung über natürliches Mineralwasser, Quellwasser und Tafelwasser (PDF; 76 kB)