Querstromzylinderkopf

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Der Querstromzylinderkopf ist eine Bauweise für Zylinderköpfe von Viertaktmotoren, bei der – im Gegensatz zum Gegenstromzylinderkopf – Ansaug- und Auspuffkrümmer gegenüberliegen.

Zylinderkopf eines 1,6-Liter-CVH von Ford, Einlassseite
Zylinderkopf eines 1,6-Liter-CVH, Brennräume und Auslassseite

Für die Krümmer können so dickere oder bei Vierventilern zwei Rohre verwendet werden und das Ansaugsystem ist der Wärme der heißen Abgase nicht so stark ausgesetzt. Motoren mit Querstromzylinderkopf leisten mehr und haben einen besseren Wirkungsgrad als Motoren, bei denen Ansaug- und Auspuffkrümmer auf einer Seite liegen, aber sie können schlechter für Wartung und Reparaturen zugänglich sein. Zudem ist die Baubreite meist größer.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Jörg Leyhausen: Die Meisterprüfung im Kfz-Handwerk Teil 1. 12. Auflage, Vogel Buchverlag, Würzburg, 1991, ISBN 3-8023-0857-3