Qui pluribus

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In der Antrittsenzyklika von Papst Pius IX. Qui pluribus vom 9. November 1846 werden bereits alle Themen angesprochen, die sein Pontifikat prägten.

Übersicht[Bearbeiten]

Er verurteilt in der Enzyklika den Kommunismus als eine „abscheuliche Lehre, die in höchstem Grad dem Naturrecht entgegengesetzt ist und die, einmal zur Herrschaft gelangt, zu einem radikalen Umsturz der Rechte, der Lebensverhältnisse, des Eigentums und der menschlichen Gesellschaft führen muß“.

Die Grundzüge seines Syllabus von 1846 sind in dieser Enzyklika bereits deutlich erkennbar. Er wendet sich neben den Kommunismus, gegen Demokratie, Liberalismus und Sozialismus, insbesondere insofern diese "Zeitirrtümer" die Freiheit der Kirche gefährden können.

Einstellung zu Massenmedien[Bearbeiten]

Die Haltung der Päpste gegenüber den Massenmedien war skeptisch und nicht immer konstruktiv. In seiner Enzyklika verurteilte er die zügellose Freiheit, alles zu denken, zu sagen und zu drucken.

Die Bibelgesellschaften[Bearbeiten]

Hierzu schreibt er von den Bibelgesellschaften, die den alten Kunstgriff der Häretiker (Irrlehrer) erneuert und die Bücher der göttlichen Schriften, entgegen den allerheiligsten Vorschriften der Kirche, in alle Landessprachen übersetzen und mit oft verdrehten Erklärungen versehen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bruno Moser (Hrsg): Das Papsttum – Epochen und Gestalten, Südwest Verlag, München, 1983,
  • Georg Schwaiger/Manfred Heim: Kleines Lexikon der Päpste, Verlag C.H. Beck, München, 2005, ISBN 3-406-51134-1

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]