Distrikt Quthing

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Tal des Senqu bei Masitise
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Lage des Distrikts Quthing in Lesotho

Basisdaten
Verwaltungsstadt Quthing, auch Moyeni genannt
Fläche 2916 km²
Einwohnerzahl 120.502 (Stand 2006)
Bevölkerungsdichte 41 Einwohner/km²
ISO 3166-2 LS-G
Telefonvorwahl +266

Der Distrikt Quthing [!uˈtʰiŋ] ist einer von zehn Distrikten (Bezirken) des Königreiches Lesotho im südlichen Afrika.

Geographie[Bearbeiten]

Der Distrikt liegt im Süden Lesothos. Er ist benannt nach einem Fluss und einer Missionsstation 50 Kilometer südlich der Distrikthauptstadt. Diese wird auch Quthing genannt, heißt aber eigentlich Moyeni (aus dem Phuthi; deutsch: „Ort des Windes“). Die Größe des Distrikts beträgt 2916 km², seine Einwohnerzahl 120.502 (Stand 2006).[1] Damit zählt er zu den dünn besiedelten Distrikten Lesothos.

Siehe auch: Daten der Distrikte Lesothos

Der Distrikt Quthing liegt im Süden Lesothos. Er hat kaum Anteile an den dicht besiedelten Lowlands. Der überwiegende Teil gehört zu den Highlands (Maloti-Berge). Durch den Distrikt fließt der Senqu.

Er grenzt im Norden an den Distrikt Mohale’s Hoek, östlich an den Distrikt Qacha’s Nek und im Westen und Süden an die südafrikanische Provinz Ostkap.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Neben den Basotho, die in ganz Lesotho und Teilen Südafrikas leben, gibt es im Distrikt Quthing Thembu und Phuthi, die isiXhosa bzw. Sephuthi sprechen.

Ortschaften[Bearbeiten]

Zu den Orten im Distrikt zählen

  • Quthing, auch Moyeni, mit den Ortsteilen Upper Moyeni und Lower Moyeni
  • Mount Moorosi, am Senqu gelegen, benannt nach Häuptling Moorosi, der bis 1879 die Phuthi anführte und hier ums Leben kam
  • Masitise, etwa 1870 gegründete Missionsstation, die von dem französischen Protestanten D. F. Ellenberger geleitet wurde. Er lebte dort mit seiner Familie in einem Haus im Felsüberhang, das heute noch zu besichtigen ist.

Community Councils[Bearbeiten]

Die Community Councils (etwa: Gemeinden) sind Ha Nkoebe, Likhohlong, Liphakoe, Matsatseng, Mkhono, Mokotjomela, Mphaki, Qomoqomong, Serofong und Tsatsane.[2]

Literatur[Bearbeiten]

  • David Ambrose: The Guide to Lesotho. 2. Auflage. Winchester Press, Johannesburg/Maseru 1976, ISBN 0-620-02190-X.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lesotho Bureau of Statistics. Table A.2, Tables_A_Geography.xls, 2006.
  2. Statistik bei statoids.com (englisch), abgerufen am 28. Dezember 2012

-30.41666666666728Koordinaten: 30° S, 28° O