Régis Dorn

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Régis Dorn
Spielerinformationen
Voller Name Régis Cyril Dorn
Geburtstag 22. Dezember 1979
Geburtsort IngwillerFrankreich
Größe 184 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend

0000–1996
AS Weiterswiller
AS Ingwiller
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1996–1997
1997–1998
1998–1999
1999–2000
1999–2000
2000–2002
2000–2002
2002–2003
2003
2004–2005
2005–2006
2007–2009
2009
2009–2013
FCSR Haguenau
FC Mulhouse
FCSR Haguenau
Racing Straßburg B
Racing Straßburg
SC Freiburg
SC Freiburg II
SC Amiens
Inter Shanghai
SC Freiburg
Kickers Offenbach
Hansa Rostock
Hansa Rostock II
SV Sandhausen
5 0(2)
3 0(0)
28 (29)
16 (12)
6 0(1)
21 0(4)
8 0(4)
5 0(0)
12 0(2)
16 0(2)
48 (16)
39 0(5)
1 0(0)
82 (31)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2012/13

Régis Cyril Dorn (* 22. Dezember 1979 in Ingwiller, Bas-Rhin) ist ein ehemaliger französischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

1996 bis 2000[Bearbeiten]

Der aus dem Elsass stammende rechtsfüßige Stürmer spielt seit seinem fünften Lebensjahr Fußball, zuerst in seiner Heimat beim AS Weiterswiller und dem AS Ingwiller. 1996/97 wechselte er in die erste Mannschaft des FCSR Haguenau, um 1997 zum FC Mulhouse zu wechseln. Nach einem Jahr kehrte Dorn nach Haguenau zurück. 1999 wechselte er zum damaligen französischen Erstligisten Racing Straßburg, bei dem er anfangs in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam.

Sein Profidebüt gab er am 11. Dezember 1999, als er am 19. Spieltag der Division 1 (heute Ligue 1) gegen den HSC Montpellier nach 78 Minuten für Fabrice Ehret eingewechselt wurde.[1] Am 25. März 2000 erzielte Dorn im Profifußball seinen ersten Treffer am 29. Spieltag gegen Olympique Marseille. Er wurde in der 82. Minute eingewechselt und markierte in der 90. Minute den Treffer zum 3:1-Endstand.[2] Im Saisonverlauf kam Dorn zu sechs Einsätzen in der Division 1. Dazu kam er auf 16 Einsätze (zwölf Treffer) für die zweite Mannschaft.

2000 bis 2004[Bearbeiten]

Zur Saison 2000/01 ging Dorn nach Deutschland zum Bundesligisten SC Freiburg. Sein Debüt für die Breisgauer gab Dorn am 12. August 2000, als er am 1. Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen den VfB Stuttgart in der 57. Minute für Marco Weißhaupt eingewechselt wurde. Dort traf Dorn in der 80. Minute zum 4:0-Endstand.[3] Am Saisonende standen 15 Bundesligaeinsätze. In der Folgesaison war Dorn Ersatzspieler; er absolvierte in der gesamten Saison nur sechs Einsätze. Zum Saisonende stieg Dorn mit dem SC Freiburg aus der Bundesliga ab. Dorn ging anschließend zurück nach Frankreich und schloss sich nach erfolglosen Probetrainings bei AJ Auxerre und EA Guingamp[4] dem Zweitligisten SC Amiens an. Sein Debüt für den Klub aus Amiens gab er am 9. November 2002 am 15. Spieltag gegen den FC Gueugnon in der Anfangself; er wurde nach 60 Minuten durch Julien Outrebon ersetzt. In der Folgezeit blieb ihm in Amiens ein Stammplatz verwehrt. Zum Ende jener Saison standen insgesamt fünf Einsätze. In allen Spielen wurde er ein- bzw. ausgewechselt. 2003 ging er nach Asien und heuerte beim chinesischen Erstligisten Inter Shanghai an. Nach Ablauf seines Vertrags war er ein halbes Jahr vereinslos. Dann ging er zurück nach Deutschland und hielt sich bei seinem Ex-Klub SC Freiburg fit.

2004 bis 2009[Bearbeiten]

In Freiburg erhielt Dorn einen Vertrag und gab sein Comeback am ersten Spieltag dem 7. August 2004, als er beim 0:0-Unentschieden gegen Hansa Rostock in der 79. Minute für Zlatan Bajramović eingewechselt wurde. Der SC Freiburg befand sich im Abstiegskampf. Dorn blieb auch wie in seiner ersten Periode beim SCF nur Ersatzspieler. Bis Saisonende standen 16 Spiel, hierbei war er zwölfmal Einwechselspieler. Nach dem erneuten Abstieg mit Freiburg verließ Dorn den Breisgau. Er ging in die 2. Bundesliga zum Aufsteiger Kickers Offenbach. Sein Debüt für die Hessen gab er am 7. August 2005 am ersten Spieltag gegen Hansa Rostock in der Anfangself. Am 26. August 2005 (3. Spieltag), beim 4:1-Sieg gegen Dynamo Dresden, erzielte Dorn sein erstes Tor für die Offenbacher zum 3:1. Insgesamt kam er in der Saison 2005/06 auf 32 Einsätze, in denen ihm 13 Treffer und sechs Assists gelangen. In der Folgesaison kam er für die Offenbacher Kickers in der Hinrunde auf 16 Punktspiele.

Dorn sollte zur Saison 2007/08 zum Ligakonkurrenten Hansa Rostock wechseln.[5] Ein Vorstoß der Rostocker, Dorn schon in der Winterpause 2006/07 zu holen, war anfangs fehlgeschlagen,[6] der Wechsel kam aber Ende Januar 2007 doch vorzeitig zustande. Sein Debüt für Hansa gab er am 4. Februar 2007, als er beim 1:0-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth in der 76. Minute eingewechselt wurde.[7] Im Saisonverlauf kam er zu zehn weiteren Einsätzen. Zum Saisonende gelang der Aufstieg in die Bundesliga. Im Verlauf der Saison war Dorn nur Ergänzungsspieler und spielte in 15 Partien (ein Treffer) mit. Am Ende stand der direkte Wiederabstieg. In der Zweitligasaison 2008/09 kam Dorn auf 13 Einsätze und zwei Treffer.

2009 bis 2013[Bearbeiten]

Zur neuen Saison wechselte Dorn zum Drittligisten SV Sandhausen. Sein Debüt gab er am 25. Juli 2009 am ersten Spieltag der 3. Liga gegen die SpVgg Unterhaching; in diesem Spiel erzielte er zwei Treffer. Im weiteren Saisonverlauf erzielte er 20 Tore. Dorn wurde am Ende mit 22 Treffern Torschützenkönig in der 3. Fußball-Liga 2009/10. Mit dem SV Sandhausen landete er auf dem 14. Tabellenplatz. Stammspieler war Dorn auch in der Saison 2010/11. Hierbei traf er in 31 Spielen sechsmal. In seinem dritten Sandhausener Jahr verlor er allerdings den Anschluss, auch weil er sich in der Frühphase der Saison einer Nasenoperation unterziehen musste. Er kam in der Folge nur noch als Einwechselspieler zum Einsatz, wurde jedoch am Saisonende mit dem Team die Drittligameister und stieg in die 2. Bundesliga auf. In der Zweitligasaison verletzte er sich beim Erstrundenpokalspiel gegen Energie Cottbus und zog sich einen Kreuzbandriss zu. Somit fiel er fast die gesamte Runde aus.

seit 2013[Bearbeiten]

Mit Ablauf der Saison 2012/13 beendete Dorn seine Profikarriere und wurde Teammanager beim SV Sandhausen in der 2. Liga.[8]

Persönliches[Bearbeiten]

Régis Dorn lernte seine heutige Frau in Baden-Baden kennen.[9] Das Ehepaar hat einen Sohn sowie eine Tochter.[10]

Erfolge[Bearbeiten]

  • Aufstieg in die 2. Bundesliga mit dem SV Sandhausen 2012

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.lfp.fr/ligue1/feuille_match/45118
  2. http://www.lfp.fr/ligue1/feuille_match/45148
  3. http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2000-01/1/520011/spielanalyse_sc-freiburg-7_vfb-stuttgart-11.html#omsearchresult
  4. Hat sich Peter Peschel verpokert?, 29. September 2002. Abgerufen am 9. September 2011.
  5. http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/360362/artikel_dorn-schliesst-sich-hansa-an.html#omsearchresult
  6. http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/360514/artikel_dorn-wechselt-nicht-im-winter.html#omsearchresult
  7. http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/360897/artikel_hansa-greift-sich-dorn-sofort.html#omsearchresult
  8. Trainingsauftakt am 15. Juni im Hardtwaldstadion. Mitteilung auf der Website des SV Sandhausen vom 13. Juni 2013, abgerufen am 15. Juli 2013
  9. Ich werde alles dafür tun.“ – Torjäger Regis Dorn im Gespräch mit Alexander Münch, Webpräsenz des SV Sandhausen vom 11. November 2010
  10. "DORN – Ab jetzt rennt er für Lola". Bild-Zeitung, 6. März 2008, abgerufen am 29. Januar 2014.