Réguiny

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Réguiny (Regini)
Wappen von Réguiny
Réguiny (Frankreich)
Réguiny
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Pontivy
Kanton Rohan
Gemeindeverband Communauté de communes du Pays de Pontivy.
Koordinaten 47° 59′ N, 2° 45′ W47.9775-2.745107Koordinaten: 47° 59′ N, 2° 45′ W
Höhe 61–129 m
Fläche 27,92 km²
Einwohner 1.831 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 66 Einw./km²
Postleitzahl 56500
INSEE-Code
Website http://www.reguiny.com/

Réguiny (bretonisch: Regini) ist eine französische Gemeinde mit 1831 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Kommunalverband Pontivy Communauté.[1]

Geographie[Bearbeiten]

Réguiny liegt im Norden des Départements Morbihan und gehört zum Pays de Pontivy.[2]

Nachbargemeinden sind Crédin im Norden, Pleugriffet im Osten, Radenac und Moréac im Süden sowie Naizin im Westen und Nordwesten.

Der Ort liegt etwas abseits von Straßen für den überregionalen Verkehr. Die wichtigste Straßenverbindung durch die Gemeinde ist die D11 von Rohan nach Saint-Jean-Brévelay . Der nächste bedeutende Straßenanschluss ist die N24, die mehrere Kilometer südlich der Gemeinde verläuft.

Die bedeutendsten Gewässer sind einige Bäche wie Coëdon, Runio und Bonvallon. Entlang dieser Wasserläufe verläuft teilweise die Gemeindegrenze.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 1.552 1.638 1.739 1.695 1.490 1.530 1.668

Geschichte [3][Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört historisch zur bretonischen Region Bro-Gwened (frz. Vannetais) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Bro Baod (frz. Pays de Baud) und teilt dessen Geschichte. Von 1801 bis zu dessen Auflösung am 10. September 1926 gehörte sie zum Arrondissement Ploërmel. Von 1793 bis zu dessen Auflösung 1801 war Réguiny Hauptort des gleichnamigen Kantons.[4]

Sehenswürdigkeiten [5][6][Bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Clair von 1899-1906, mit Statuen aus einer älteren Dorfkirche
  • Kapelle Saint-Malo im Ort Locmalo aus dem Jahr 1710
  • Schlösser Porhman (15.-17. Jahrhundert) und Le Resto (1733/1906)
  • Kalvarienberg auf dem Dorffriedhof
  • Kalvarienberg von Porhman von 1843
  • Brunnen Saint-Men in Locmalo
  • Brunnen Saint-Clair aus dem späten 18. Jahrhundert
  • Wassermühlen von Porhman und Ferrand
  • Museum Les Sanglots longs (Zeit des Zweiten Weltkriegs mit regionalen und lokalen Geschichten)
  • Monument de la Résistance, erinnert an die Erschiessung des Résistance-Kämpfers Louis-Auguste Nicolas am 18. Juli 1944
  • gallische Stele mit Kreuz

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielles Webangebot der CC du Pays de PontivyCC (französisch)
  2. Karte mit den Gemeinden des Pays de Pontivy
  3. Ortsgeschichte
  4. Réguiny auf Cassini.ehess.fr (französisch)
  5. Sehenswürdigkeiten
  6. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Réguiny – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien