Résistance

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Resistance ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Siehe auch Resistance (Begriffsklärung).
Frankreich während der deutschen Besatzungszeit von 1940 bis 1944.

Die Résistance ist der Sammelbegriff für die französischen und belgischen Widerstandsbewegungen gegen die (nationalsozialistischen) deutschen und (faschistischen) italienischen Besatzungsmächte sowie gegen die mit diesen kollaborierenden Institutionen und Bevölkerungsgruppen im Zweiten Weltkrieg.

Die Résistance war nicht einheitlich organisiert und geführt, sondern verfolgte im Sinne ihrer Trägerorganisationen verschiedene Ziele. Im Frühjahr 1943 gelang es Jean Moulin, einem Abgesandten General de Gaulles, die wichtigsten politischen Gruppierungen zumindest auf allgemein gehaltene gemeinsame Ziele festzulegen und eine Koordinierungsinstanz zu etablieren. Gegen das von den Deutschen verwendete Hakenkreuz wurde das Lothringer Kreuz auch von der Résistance als Symbol des französischen Befreiungskampfes übernommen.

Lothringer Kreuz

Organisation[Bearbeiten]

Von Lyon aus bemühte sich Jean Moulin im Auftrag de Gaulles lange Zeit, den Widerstand der verschiedenen Gruppen zur Résistance im Comité Français de la Libération Nationale (CFLN) zu vereinen, was ihm auch im Mai 1943 mit den wichtigsten Résistancegruppen Frankreichs gelang.

Es fusionierten aus der Südzone:

mit den Gruppen aus der besetzten Nordzone:

Die Résistance entwickelte als politischen Arm eine Art politisches Untergrundparlament der verschiedenen Widerstandsgruppen, den Conseil national de la Résistance (CNR, dt. Nationaler Widerstandsrat). Dank des unermüdlichen Einsatzes von Jacques Bingen entstand Anfang 1944 auch ein militärischer Arm der Résistance. Dazu schlossen sich:

am 1. Februar 1944 zu den Forces françaises de l’intérieur (FFI), dt.: Französische Streitkräfte im Inneren zusammen.

In Frankreich existierten aber daneben zeitweilig oder dauerhaft auch weitere Résistancegruppen:

Die Koordination des belgischen Widerstands hieß Réseau de Résistance (RR) bzw. Netwerk van de weerstand. Belgien war wie Nord-Frankreich seit dem Überfall durch Truppen des Deutschen Reiches flächendeckend besetzt, doch der Widerstand begann erst allmählich zu wachsen. Erst rigoroses Einsetzen von Provinzial- bzw. Kommunalverwaltungen, Engpässe bei der Lebensmittelversorgung und das Einführen von Sperrstunden erregten ein Unbehagen gegen das Besatzungsregime bei der belgischen Bevölkerung. Rettung abgeschossener alliierter Piloten und Sabotage waren nun die Hauptaktionen der beginnenden Résistance gegen die Besatzung in der Wallonie und in Flamen.[1] Ein bedeutendes international operierendes Fluchthilfenetzwerk, das schon 1941 aktiv war, bestand im von Andrée de Jongh gegründeten Réseau Comète.

Die drei größten Widerstandsorganisationen Belgiens waren:

  • die aus Großbritannien gesteuerte Groupe G (Groupe Géneral de Sabotage),
  • die Armée belge Partisans (PA), kommunistische Résistance und
  • die Armée secrète belge aus ehemaligen Angehörigen belgischen Armee[2].

Die Operationen der Résistance[Bearbeiten]

Die Résistance in Frankreich entstand unmittelbar nach dem Waffenstillstand von Marschall Pétain mit Deutschland am 22. Juni 1940. Anfangs waren es nur wenige Tausend Menschen, die die deutsche Besetzung nicht einfach erdulden wollten. Ihr Ziel war das planmäßige Vorgehen gegen die Besatzer. Dazu mussten private Racheakte eingedämmt werden, die nicht selten waren. Tausende von Zivilisten und Soldaten waren vor den heranrückenden deutschen Truppen in den Süden Frankreichs geflüchtet. In Zeitungen wurden Suchanzeigen annonciert, um die auf der Flucht verlorenen Angehörigen wiederzufinden. Hier schrieb die Résistance Antwortbriefe, in denen die Betroffenen zur Mitarbeit aufgefordert wurden.

Später ging sie dazu über, die Alliierten über Bewaffnung und Bewegungen der deutschen Truppen zu informieren. Sabotageakte der Résistance sollten die militärischen Operationen der Alliierten unterstützen und die der Wehrmacht erschweren. Dazu entstanden nach und nach eigene Strukturen: Für jede französische Gemeinde wurde eine Akte angelegt, in der jeder Eisenbahntunnel, jede Langsamfahrstelle der Eisenbahn, jede Fabrik, Werkstatt und Werft vermerkt wurde. Tonnen von Munition und Waffen wurden versteckt, statt sie (gemäß Waffenstillstandsbestimmungen) an die Wehrmacht zu übergeben. Die Mitgliederlisten schrieb man auf schmale Papierstreifen aus Reispapier, die bei Verhaftungen besser heruntergeschluckt werden konnten. Darin standen der Name des Aufgenommenen, sein Beruf und seine Verbindungen, seine Unterbringungs- und Verpflegungsmöglichkeiten sowie seine Transportmittel (LKW, Auto, Motorrad, Fahrrad). Dort war auch registriert, ob derjenige für Sabotage-, Transport- oder Kommandoaufgaben eingeteilt war. Diese Listen wurden von Bankbeamten nachts geschrieben.

Ein Mitglied der Forces françaises de l’intérieur, ca. 1944
Festnahme verdächtiger Franzosen durch deutsche Soldaten im Juli 1944
Gefangennahme von Mitgliedern der Résistance durch französische Milizen im Juli 1944

Die Pariser Metro war das erste „mobile“ Hauptquartier der französischen Résistance. Während der Fahrt konnten so Pläne gemacht und Nachrichten ausgetauscht werden. Das Abhören durch die Gegenseite war dadurch sehr erschwert. Vor allem konnte die Gestapo nur schwer Einzelne, die ein- oder ausstiegen, im Gewühl von Tausenden von Menschen identifizieren und beobachten. Dennoch blieben die geheimen Tätigkeiten nicht verborgen, woraufhin die Quartiere ständig gewechselt werden mussten. Im Laufe der Zeit strukturierte sich die Arbeit der Résistance arbeitsteilig: Quartiermacher beschafften in einem Dorf oder einer Stadt unauffällige Unterkünfte, deren Lage, Flucht- und Ausweichmöglichkeiten sie vorher geprüft hatten. Einem Stab der Résistance unterstanden zwanzig regionale, von Offizieren kommandierte Einheiten, die im Rhythmus von acht bis zehn Tagen ihren Standort wechselten. Dazu wurden in einem Dorf etwa zehn Häuser ausgesucht, in denen der Befehlsstand unterzubringen war.

Da die Funkübertragung von Nachrichten durch Funkpeilwagen der Deutschen gefährdet war, wurden sie häufig mündlich weitergegeben: Die Boten lernten dabei ihren Auftrag auswendig, so dass sie durch nichts Schriftliches identifizierbar waren. Kundschafter überprüften die Bewohner umliegender Häuser vor einem geplanten Coup und machten sich mit Zugangsmöglichkeiten, der Bewachung, ihren Wachwechseln, ihrer Bewaffnung und Alarmplänen vertraut. Für Kommando-Aufträge hatte sich das Corps Francs etabliert. Es waren in der Regel sportliche Männer unter vierzig Jahren, die als Gorilles bezeichnet wurden. Sie bildeten den Stoßtrupp, der bei einem Überfall den Angriff auf die deutschen Soldaten, Bewacher, Gestapo-Leute etc. führte.

Transportkommandos beschafften die häufig zu wechselnden Fahrzeuge, kundschafteten Routen und Straßensperren aus, machten sich mit der Strecke vertraut. Der Ortswechsel eines Kommandos oder Stabes vollzog sich in der Regel nachts über abgelegene Feldwege. Es wurden auch Transportmöglichkeiten in französischen und deutschen Zügen und auf regelmäßig kursierenden deutschen Armeelastwagen ausgekundschaftet und genutzt. Sie stellten die Männer, die die bei einem Überfall möglicherweise zu erbeutenden Waffen und Munition verluden und transportierten. Ein Zerstörungskommando setzte nach einem Überfall die Örtlichkeit in Brand oder sprengte sie.

Saboteure waren häufig Frauen,[3] Jugendliche und ältere Männer, die weniger durch Muskelkraft, sondern mehr durch List ihr Ziel erreichten: Instrukteure wie Nancy Wake, die vom britischen Special Operations Executive ausgebildet waren, brachten ihnen bei, wie man Brandbomben platzierte, Sprengkapseln an Eisenbahnschienen fixierte, durch die Besatzer beschlagnahmte Ware unbrauchbar machte, einen Menschen geräuschlos erwürgte, Waffen auseinander nimmt, reinigt und handhabt. Diese Sabotagekommandos sprengten Brücken, Eisenbahntunnel, Telegrafenmasten.

In den französischen Gebirgen operierte die Résistance vom Maquis aus. Diese unzugänglichen Gebiete waren durch umliegende Schluchten und Pässe geschützt und konnten deshalb durch Schützenstände, Maschinengewehre und Artillerie von wenigen Leuten selbst bei einer starken feindlichen Übermacht gehalten werden. Das wichtigste und größte Maquis lag im Vercors.

Die Wirksamkeit und das Vorgehen der Résistance gegen Kollaborateure wird seit den 1970er Jahren in der französischen Öffentlichkeit verstärkt diskutiert.

Symbol für die grausame Rache der SS an Widerstandskämpfern ist der Ort Oradour-sur-Glane. Als Reaktion auf Aktionen der Résistance in der Gegend vernichtete eine Kompanie des Panzergrenadier-Regiments „Der Führer“ am 10. Juni 1944 das gesamte Dorf, exekutierte die Männer und sperrte Frauen und Kinder in die Kirche, die dann angezündet wurde. Mehr als 600 Menschen wurden brutal ermordet. Seit den 1960er Jahren ist Oradour-sur-Glane Gedenkstätte für den französischen Widerstand.

Résistance wird auch als literarischer Begriff für eine Bewegung verwendet, die während der Vichy-Zeit illegal literarische Texte und Zeitschriften publizierte. Sie hatte zwar nicht als Teil der politisch-militärischen Résistance agiert, ihr wurde aber nachträglich eine hohe symbolische Bedeutung zugemessen, weil sie dem Widerstand eine Stimme gegeben hatte. Als eine der bekanntesten Veröffentlichungen der Résistanceliteratur gilt die Erzählung Le silence de la mer, die 1942 unter dem Pseudonym Vercors erschien.

Wusstet ihr, … dass es nur ein Wort für Entsetzen gibt, nur ein Wort für Angst? Wusstet ihr, dass das Leiden keine Schranke kennt, der Schrecken keine Grenze?“ (von Charlotte Delbo, sie war Mitglied der Résistance und wurde ins KZ Auschwitz deportiert)

Ausländer in der Résistance[Bearbeiten]

Auf Seiten des französischen und belgischen Widerstands kämpften neben Franzosen und Belgiern auch viele Ausländer. Anfänglich waren es neben anderen Emigranten viele ehemalige Interbrigadistas, mehrheitlich aus Spanien aber auch aus anderen Nationen. Geflohen wegen der Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg über die portugiesische oder französische Grenze, wurden sehr viele von Ihnen in Internierungslagern der Dritten Französischen Republik eingesperrt.

Insgesamt etwa 500.000[4] spanische Republikaner flüchteten gegen Ende der Spanischen Republik um 1939 nach Frankreich[4]. Dort oft rekrutiert zur Zwangsarbeit, gelang es vielen zu entkommen, um sich in der Illegalität der französischen Résistance anzuschließen.[5]

Beteiligung aus deutschsprachigen Ländern[Bearbeiten]

Insgesamt kämpften mehrere tausend Reichsdeutsche in den Reihen der Résistance.[6] Sie setzten sich hauptsächlich aus Emigranten, welche nach der Machtergreifung der Nazis nach 1933 Deutschland verließen, ehemaligen Spanienkämpfern aber auch einigen Wissenschaftlern, Diplomaten und Wirtschaftsspezialisten zusammen, die sich dem französischen und belgischen Widerstand anschlossen. Sie organisierten sich u.a. in der „Bewegung Freies Deutschland im Westen“ (BFDW) (in Frankreich gleich: CALPO – „Comité „Allemagne libre“ pour l'Ouest“; war auch für Belgien und Luxemburg zuständig) oder die M.O.I („Mouvement Ouvriers International“).[7]

→ Siehe auch: Deutsche im französischen Widerstand - ein Weg nach Europa[8].

Bekannte deutsche Mitglieder der Résistance waren z. B. Otto Kühne (1943 innerhalb der Résistance zum Oberstleutnant befördert) oder Peter Gingold, der am 28. Oktober 2006 verstarb. Er und andere ehemalige Widerstandskämpfer waren 1992 führend an der Gründung des gesamtdeutschen Verbands DRAFD e.V. (Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung „Freies Deutschland“ e.V.) beteiligt.[9] Deutsche Résistancekämpfer sind in Frankreich geehrt und hoch angesehen, so wurde zum Beispiel Gerhard Leo zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.[10][11]

Vom Mai 1940 bis zum Frühjahr 1945 bestand in Belgien eine kleine selbständige österreichische Widerstandsgruppe, die Österreichische Freiheitsfront (ÖFF). In gemeinsamen Aktionen mit der belgischen Résistance wurden Flugblätter und Untergrundzeitungen verteilt und militärische Aktionen durchgeführt.

Militärangehörige mit Kontakten und als Kämpfer der Résistance[Bearbeiten]

Auch einige Angehörige der deutschen Wehrmacht und Kriegsmarine versuchten Kontakte zur Résistance in Frankreich aufzunehmen oder gar am Widerstand teilzunehmen. Der Obermaat Hans Heisel, der 1940–1944 in dem in Paris ansässigen Marinegruppenkommando West (MGK West) tätig war, bahnte 1941 erste Kontakte zur französischen Résistance an. Der Anlass waren Berichte von einem linken Sozialdemokraten, dessen Bruder von der Gestapo schwer misshandelt worden war und der Kontakt zur Widerstandskämpferin Thea Saefkow.[12] 1943 trat Heisel der illegalen PCF bei und nahm aktiv an Aktionen der Résistance teil.[13][14]

Ein weiterer Militärangehöriger der Nachrichtenabteilung des MGK West, der Obergefreite Kurt Hälker[15][16] war als aktiver Résistance-Teilnehmer Gründungsmitglied des CALPO. Hans Heisel begann zusammen mit Kurt Hälker auch innerhalb der in Frankreich stationierten deutschen militärischen Einheiten den Widerstand.

Der ebenfalls in Paris stationierte Marine-Stabsgefreite Arthur Eberhard[17] nahm nach seiner Fahnenflucht von der Wehrmacht am Kampf der französischen Résistance teil.

Das Beispiel des Soldaten Horst Behrendt zeigt, wie „doppelt gefährlich“ allein die Kontaktaufnahme zum Widerstand war. Als Nachrichtensoldat der 371. Infanterie-Division erhielt er einen Befehl, für die sich in den Wäldern der Bretagne neu aufzustellenden Reste der sogenannten Stalingradarmee nach Paris zu fahren, um dort mehrere Kanonen abzuholen. Er sah darin seine Chance, erstmals Kontakt zum Maquis aufzunehmen. Er suchte in Paris die Ehefrau eines ihm seit seiner Lehre bei der Steglitzer Firma Fuess bekannten und befreundeten, nach Berlin verschleppten französischen Zwangsarbeiters auf. Doch bereits an der Wohnungstür der Frau schlugen ihm anfänglich aufgrund seiner Uniform Hass und Misstrauen entgegen. Mithilfe seiner Sprachkenntnisse und der detaillierten Informationen über ihren Ehemann aus Berlin schwanden letztlich die Zweifel der Ehefrau und Horst Behrendt erhielt von mehreren herbeigerufenen Maquis-Angehörigen eine Adresse einer weiteren Widerstandsgruppe in Tours. Doch der Versuch dorthin zu gelangen, endete bereits in Le Mans mit seiner Verhaftung durch die deutsche Feldgendarmerie. Durch glückliche Umstände und Fürsprachen hatte er als Strafe „nur“ einen mehrtägigen Arrest zu verbüßen. Bei seinem folgenden Einsatz an der Front in der Ukraine gelang es ihm, beim NKFD mitzuarbeiten.[18]

Nach dem Krieg[Bearbeiten]

Nach dem Krieg galt es vielen Franzosen als tabu, über die Kollaboration von Franzosen mit Deutschen während der Besatzungszeit zu sprechen, unter anderem über die Kinder, die aus sexuellen Beziehungen zwischen Besatzern und Französinnen entstanden waren. Die Résistance wurde heroisiert. Die Französische Post gab zwischen 1957 und 1961 eine Briefmarkenserie von 22 Marken mit dem Motto 'Héros de la résistance' heraus. Jede Marke porträtierte einen Widerständler (19 Männer, 3 Frauen); 21 von ihnen bezahlten den Widerstand mit ihrem Leben. Auf allen Marken standen die Lebensdaten (z. B. 'Louis Martin-Bret (1898-1944)' oder 'Gaston Moutardier (1889-1944)'). [19]

Zur wissenschaftlichen Darstellung der Résistance siehe Peter Lieb, 2007[20].

2014 kündigte Frankreichs Staatspräsident François Hollande an, dass die sterblichen Überreste von vier Frauen und Männern aus dem Widerstand, Germaine Tillion, Pierre Brossolette, Geneviève de Gaulle-Anthonioz und Jean Zay am 27. Mai 2015 ins Panthéon umgebettet werden sollen, das ist die höchste posthume Auszeichnung des Staates. Der 27. Mai ist der Nationale Tag der Résistance.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Guy Michaud, Alain Kimmel: La Résistance en France occupée pendant la Seconde Guerre mondiale. In: Le nouveau guide France. Hachette, Paris 1990, S. 159; wieder in: Karl Stoppel (Hrsg.): La France. Regards sur un pays voisin. Eine Textsammlung zur Frankreichkunde. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-150-09068-8 (Reihe: Fremdsprachentexte, S. 228 f.)[21]
  • Klaus-Michael Mallmann: Frankreichs fremde Patrioten. Deutsche in der Résistance. In: Exilforschung. Ein internationales Jahrbuch, Bd. 15, 1997, S. 33–63
  • Walther Flekl: Résistance. In: Frankreich-Lexikon, Erich Schmidt, Berlin 2005, S. 833–836 (Lit.), ISBN 3-503-06184-3; Studienausgabe ebd., 2006, ISBN 3-503-07991-2
  • Jean-François Muracciole: Histoire de la résistance en France. PUF, Que sais-je?, Paris 2003
  • Alain Guérin: La Résistance Chronique illustrée 1930–1950 (5 Vol.). Livre Club Diderot, Paris 1972
  • Jean-Pierre Azéma: Des résistances à la Résistance. In: La France des années noires T2, Éditions du Seuil, Paris 1993
  • Pierre Broué, Raymond Vacheron: Meurtres au maquis. Éditions Grasset, Paris 1997
  • Gilles Perrault: Taupes rouges contre SS. Éd. Messidor, Paris 1986 (communistes et antifascistes allemands et autrichiens dans la Résistance en France)
  • Brés, Éveline & Yvan Un maquis d’antifascistes allemands en France (1942–1944). Presses du Languedoc, Max Chaleil Éditeur, Montpellier 1987
  • Pierre Péan: Vies et morts de Jean Moulin. Éditions Fayard, Paris 1998
  • Dominique Peillon: Les Réseaux de Résistance in La France des années noires T1, le Seuil, 1993
  • Dominique Peillon, Olivier Wieviorka: La Résistance. In: La France des années noires T2, Éditions du Seuil, Paris 1993
  • Ulla Plener: Frauenalltag in der französischen Résistance. In: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Heft III/2007
  • Ulla Plener: Frauen aus Deutschland in der französischen Resistance. 2. Auflage, Berlin 2006
  • Philippe Bourdrel: L’Épuration sauvage 1944–45. Éd. Perrin, Paris 2002
  • Gottfried Hamacher u. a.: Gegen Hitler. Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung „Freies Deutschland“. Kurzbiografien. 2. Auf., Karl Dietz, Berlin 2005 (Reihe: RLS Manuskripte, Nr. 53)pdf,872 kByte ISBN 3-320-02941-X
  • Marieluise Christadler: Résistance – Kollaboration. In: Fremde Freunde. Deutsche und Franzosen vor dem 21. Jahrhundert. Hg. Robert Picht u. a. Piper, München 2002, ISBN 3-492-03956-1, S. 45–50
  • Helga Bories-Sawala, Catherine Szczesny & Rolf Sawala: La France occupée et la Résistance Reihe: Einfach Französisch. Schöningh, Paderborn 2008, ISBN 978-3-140-46262-4[22]
  • Jacques Lusseyran: Das wiedergefundene Licht. 1966[23] Wieder: dtv, München 2009, ISBN 978-3-423-30009-4
  • Matthias Bauer: Die Résistance als Ursprung. Zur Genese privater Verständigungsinitiativen als Wegbereiter der deutsch-französischen Aussöhnung 1940–1949. Universität Augsburg, Mag.-Arb., 2006[24]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Résistance – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten]

  1. Veröffentlichungen der Nederlands-Internetprojekt StIWoT
  2. Veröffentlichungen der Fondation Armée secrète belge Armée secrète
  3. Zu Frauen in der Resistance vgl. Ulla Plener: Frauenalltag in der französischen Résistance, in: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Heft III/2007 sowie Ulla Plener: Frauen aus Deutschland in der französischen Résistance, 2. Auflage Berlin 2006.
  4. a b Matthew Paul Berg, Maria Mesner: After fascism: European case studies in politics, society, and identity since 1945, LIT, Münster, 2009, ISBN 978-3-643-50018-2 Seite 40
  5. Michael Robert Marrus, Aristide R. Zolberg: The Unwanted Oxford University Press, Oxford & New York, 1985
  6. vgl. Ulla Plener, Frauen aus Deutschland in der französischen Résistance, 2. Auflage Berlin 2006.
  7. Mouvement Ouvrier International(MOI) auch als militär. Arm der Résistance, am Bsp. von Georges Bouquie (franz.), auf http://resistance-ouvriere.com/
  8. [1], von Gerhard Leo auf drafd.de/
  9. Luitwin Bies: Vor 35 Jahren wurde die IEDW gegründet - Geschichtsverfälschungen entgegen wirken bei DRAFD e.V. Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Anti-Hitlerkoalition und der Bewegung "Freies Deutschland" e.V.
  10. Gottfried Hamacher. Unter Mitarbeit von André Lohmar: Gegen Hitler - Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung "Freies Deutschland": Kurzbiographien. Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin. Band 53. ISBN 3-320-02941-X (PDF, siehe auch im Wiki des DRAFD e.V.)
  11. Für die Partisanen war er »Le Rescapé« auf drafd.org erinnert sich Peter Rau anläßlich des Todes von Gerhard Leo
  12. Thea Saefkow im DRAFD-Wiki
  13. Aussagen von Hans Heisel in der Produktion des Senders Arte Frankreich und die deutsche Besatzungszeit
  14. Hans Heisel im DRAFD-Wiki
  15. Kurt Hälker im DRAFD-Wiki
  16. Peter Rau, Junge Welt 5. März 2010, Abschied von einem Wehrmachtsdeserteur auf drafd.org anläßlich des Todes von Kurt Hälker
  17. Arthur Eberhard im DRAFD-Wiki
  18. Horst Behrendt im DRAFD-Wiki
  19. Liste hier
  20. Konventioneller Krieg oder NS-Weltanschauungskrieg? Kriegführung und Partisanenbekämpfung in Frankreich 1943/1944
  21. Mit Auszug aus dem Londoner Appell de Gaulles vom 18. Juni 1940. In Französisch. Insbes. für den Schulunterricht
  22. Schulbuch. Überwiegend in Französisch, z.T. in Deutsch; mit vielen Abb. und Original-Dok.
  23. Autobiografie eines Blinden, der als 17-jähriger in die Résistance geht, eine besondere Funktion übernimmt und als Verräter bezeichnet, später das KZ Buchenwald überlebt.
  24. Nicht verlegt. Auch in der Bibliothek des DFI