Río Mamoré
| Río Mamoré | ||
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Amazonasbecken, Río Mamoré violett markiert |
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| Daten | ||
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| Lage | Bolivien | |
| Flusssystem | Amazonas | |
| Abfluss über | Madeira → Amazonas → Atlantik | |
| Ursprung | Zusammenfluss von Ichilo und Chapare 15° 56′ 41″ S, 64° 45′ 21″ W-15.944758333333-64.755883333333 |
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| Zusammenfluss | mit dem Río Beni zum Rio Madeira-10.382129145818-65.390281677246Koordinaten: 10° 22′ 56″ S, 65° 23′ 25″ W 10° 22′ 56″ S, 65° 23′ 25″ W-10.382129145818-65.390281677246 |
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| Länge | 1931 km | |
| Einzugsgebiet | 650 000 km² | |
| Abfluss[1] | MQ |
8200 m³/s |
| Linke Nebenflüsse | Yacuma | |
| Rechte Nebenflüsse | Río Grande, Rio Guaporé | |
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Río Mamoré |
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Río Mamoré |
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Der Mamoré ist der rechte Quellfluss des Río Madeira, dem größten Nebenfluss des Amazonas in Südamerika. Der Mamoré ist mit einer Wasserführung von rund 8.200 m²/s und einer Länge von rund 1.930 km einer der größten Flüsse Boliviens, der aus dem Zusammenfluss von Ichilo und Chapare entsteht. Der Río Grande ist der längste rechte Zufluss und wird ebenfalls als ein Quellfluss angesehen[2].
Inhaltsverzeichnis |
Flussverlauf [Bearbeiten]
Der Mamoré entspringt an den Nordhängen der Kordillere von Cochabamba, östlich der Stadt Cochabamba. Als Hauptfluss kommt auch der Chimoré in Frage, der bei Puerto Villaroel in den Ichilo mündet, wenige Kilometer vor dessen Vereinigung mit dem Río Chapare. Ab hier trägt der Fluss den Namen Mamoré. Etwa 20 km nach dem Zusammenfluss mündet von rechts der vergleichsweise wenig Wasser führende Río Grande, der wegen seiner großen Länge oft auch als Quellfluss bezeichnet wird. Der Mamoré fließt nun an Trinidad vorbei. Auf der Landesgrenze zu Brasilien fließt der Rio Guaporé zu. Bei Villa Bella vereinigt sich der Río Mamoré mit dem rund 8 % wasserreicheren Río Beni zum Madeira, dem größten Nebenfluss des Amazonas.
Nebenflüsse [Bearbeiten]
Zu den größten Zuflüssen gehören (flussabwärts):[3][4]
- Río Grande (rechts)
- Secure (links)
- Tijamuchi (links)
- Apere (links)
- Yacuma (links)
- Rio Guaporé (rechts)
- Yata (links)
Schiffbarkeit [Bearbeiten]
Die Schiffbarkeit des Mamoré reicht von Chimoré am Fuß der Andenketten bis wenige Kilometer vor seiner Vereinigung mit dem Beni durch die dortigen Stromschnellen. Unterhalb der Katarakte endet die 380 km lange Madeira-Mamoré-Eisenbahn. Auch die meisten der Nebenflüsse sind über längere Strecken schiffbar.
Literaturhinweise [Bearbeiten]
- Franz Keller: The Amazon and Madeira Rivers, (New York , 1874)
- Edward D. Mathews: Up the Amazon and Madeira Rivers (London, 1879).
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Water Management of the Amazon Basin Water and salt balances of the Bolivian Amazon
- ↑ Meyers Kontinente und Meere:Mittel und Südamerika. Herausgegeben vom Geographisch- Kartographischen Institut Meyer
- ↑ Kümmerly+Frey Rand McNally: Internationaler Atlas. Herausgegeben von Georg Westermann Verlag ISBN 3-07-508962-1
- ↑ Reader's Digest:Weltatlas. Herausgegeben von The Reader's Digest Association Limited, London ISBN 978-3-89915-385-9