Río Motagua

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Río Motagua
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BW

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Guatemala
Flusssystem Río Motagua
Quelle Sierra Madre de Chiapas
14° 56′ 56″ N, 91° 0′ 32″ W14.948888888889-91.0088888888891800
Quellhöhe 1800 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Golf von Honduras in das Karibische Meer15.744444444444-88.266666666667Koordinaten: 15° 44′ 40″ N, 88° 16′ 0″ W
15° 44′ 40″ N, 88° 16′ 0″ W15.744444444444-88.266666666667
Länge 486 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 12.670 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
208,7 m³/s
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Río Motagua in der Trockenzeit

Río Motagua in der Trockenzeit

Río Motagua (Übersichtskarte)

Río Motagua (Übersichtskarte)

Der Río Motagua (auch Río Grande) ist mit 486 km[1] Länge der längste Fluss Guatemalas. Er entspringt in einer Höhe von etwa 1.800 m ü. d. M. im zentralen Hochland der Sierra Madre de Chiapas bei Chichicastenango, durchquert Guatemala von Westen nach Osten in der Motagua-Polochic-Verwerfung und mündet im Golf von Honduras in das Karibische Meer.

Der Oberlauf, der auch Río Silapec (oder Río Silepec bzw. Río Silbapec) genannt wird und weite Teile des Hochlandes entwässert, bildet die Grenze zwischen den Departamentos El Quiché und Chimaltenango sowie zwischen Baja Verapaz und Guatemala. Im Departamento El Progreso beginnt das sich schrittweise nach Nordosten hin öffnende Motagua-Tal, das seit langer Zeit eine der wichtigsten Verkehrsachsen Guatemalas ist. Entlang des Flusses verläuft die Fernstraße CA 9 und die derzeit stillgelegte Eisenbahnstrecke von Guatemala-Stadt nach Puerto Barrios. Der Fluss durchquert die Departamentos Zacapa und Izabal. Hier erreicht ihn von Süden der Río Copán. Der Unterlauf bildet das Zentrum einer sehr fruchtbaren Region, die vor allem für den Anbau von Bananen genutzt wird. Auf den letzten Kilometern vor der Mündung ist der Río Motagua nach ausreichenden Regenfällen im Hochland für kleinere Schiffe befahrbar; hier bildet er die Grenze zwischen Guatemala und Honduras.

Im Mittelabschnitt des Flusses liegen die wichtigsten Fundstellen für das bei allen mesoamerikanischen Kulturen so beliebte Jadegestein, aus welchem Totenmasken, aber auch Zeremonialgegenstände (Messer, Zepter) und Schmuck (Ohrringe) hergestellt wurden. Weiter östlich – bei der Ortschaft Los Amates – befindet sich in weniger als 1 km Entfernung vom Fluss die bedeutende Maya-Stätte von Quiriguá.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Infos des INSTITUTO NACIONAL DE SISMOLOGIA, VULCANOLOGÍA, METEOROLOGÍA E HIDROLOGIA

Weblinks[Bearbeiten]