Râbniţa
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Rîbniţa (auch Râbniţa) ist eine Kreisstadt in Republik Moldau und liegt in Nord-Transnistrien.
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[Bearbeiten] Geographie
Rîbniţa liegt im Nordosten des Landes, am Ostufer des Dnister, gegenüber dem moldauischen Rajon Rezina.
[Bearbeiten] Bevölkerung
Die Einwohnerzahl von Rîbniţa beträgt rund 57.000 (2004).
Einwohnerentwicklung
- 1926 - 9.400 (59,2 % Rumänen (Moldauer); 30,8 % Ukrainer; 10,0 % Juden)
- 1975 - 39.900
- 1989 - 61.400
- 1991 - 62.900
- 1996 - 61.800
- 2004 - 56.988
[Bearbeiten] Geschichte
Rîbniţa wurde erstmals 1628 als Siedlung am Ostufer des Dnister urkundlich erwähnt, damals war es ein Teil Podoliens und gehörte zum Königreich Polen. Bei der Zweiten Teilung Polens 1793 fiel die Stadt an Russland. Im Jahr 1938 erhielt Rîbniţa die Stadtrechte.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Die Stadt ist ein wichtiger Industriestandort, sie ist der Standort einer Zuckerfabrik, eines Stahlwerkes, eines Zementwerkes und einer Spirituosenfabrik. Rîbniţa besitzt einen Flusshafen.
Internationale Aufmerksamkeit erlangte die Stadt, weil einer Untersuchung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) zufolge das Gebiet um Rîbniţa eine erhöhte Radioaktivität aufweist. Man vermutet, dass dort verseuchtes Material aus Tschernobyl vergraben worden ist.
[Bearbeiten] Weblinks
47.76638888888929.000555555556Koordinaten: 47° 46′ N, 29° 0′ O

