Römisch-katholische Kirche in Finnland

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Die römisch-katholische Kirche in Finnland ist heute eine kleine Diasporagemeinde.

Der erste Bischof in Finnland war Heinrich von Uppsala im 12. Jahrhundert. Mit ihm fand die Christianisierung im Gebiet von Finnland statt, als deren Anfangsdatum traditionell der auf das Jahr 1155 angesetzte Kreuzzug des schwedischen Königs Erik des Heiligen gilt. Daraufhin wurde 1258/59 mit dem Bistum Turku der erste Bischofssitz in Finnland gegründet.

Nachdem mit der Reformation das Leben der katholischen Kirche in Finnland ausgelöscht worden war, gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten Neuanfänge. Am 8. Juni 1920 wurde ein Apostolisches Vikariat errichtet, das den Herz-Jesu-Priestern aus Deutschland anvertraut wurde und 1950 bereits 1.789 Gläubige und vier einheimische Diözesanpriester zählte.

Am 25. Februar 1955 wurde das Apostolische Vikariat zum Bistum Helsinki erhoben, welches das ganze Land mit 338.145 km² umfasst. Bis 2008 stieg die Zahl der Katholiken kontinuierlich auf rund 10.350 an, was jedoch nicht mehr als 0,2% der Bevölkerung darstellt. Es handelt sich etwa zu gleichen Teilen um katholische Einwanderer und zum Katholizismus konvertierte Finnen.[1] Auch in der Priesterschaft sind viele Ausländer vertreten. So standen an der Spitze des Bistums Helsinki zwei Niederländer und ein Pole, ehe 2009 mit Teemu Sippo erstmals ein gebürtiger Finne Bischof von Helsinki wurde.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Nuntien in Finnland

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Website der katholischen Kirche in Finnland: Tietoja katolisesta kirkosta Suomessa.

[Bearbeiten] Weblinks

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