Römisch-katholische Kirche in Myanmar

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Die römisch-katholische Kirche in Myanmar umfasst nur eine geringe Minderheit der Bevölkerung. Die Zahl ihrer Mitglieder wird auf 600.000 geschätzt, mithin 1 % der Bevölkerung.

Die Kirche in Myanmar wurde von portugiesischen Missionaren im 16. Jahrhundert gegründet. Die katholische Hierarchie wurde erst im Jahr 1955 eingerichtet. Myanmar ist aufgeteilt in drei Erzbistümer mit 11 Diözesen:

  1. Erzbistum Mandalay: Bistum Banmaw, Bistum Hakha, Bistum Lashio, Bistum Myitkyina
  2. Erzbistum Taunggyi: Bistum Kengtung, Bistum Loikaw, Bistum Pekhon, Bistum Taungngu
  3. Erzbistum Yangon: Bistum Mawlamyine, Bistum Pathein, Bistum Pyay

Die Militärjunta beeinträchtigt seit den 1960er-Jahren die Entfaltung der katholischen Kirche. Eigene Schulen, Krankenhäuser oder eigene Presseorgane darf die katholische Kirche in Myanmar nicht unterhalten.[1]

Die katholische Kirche engagiert sich maßgeblich im Wiederaufbau nach dem Zyklon Nargis im April/Mai 2008.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Ganz auf sich allein gestellt. Kirche sein in einer Militärdiktatur: Erzbischof Matthias U Shwe berichtet über die Lage in Birma“, Die Tagespost, 11. Oktober 2003
  2. „Die Menschen in Burma brauchen jede Hilfe! Jetzt!“, Nothilfe Burma, 19. Mai 2008

Weblinks[Bearbeiten]