Rückführbarkeit

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Rückführbarkeit ist ein Fachbegriff aus dem Bereich der Messtechnik und Analytischen Chemie und beschreibt eine Eigenschaft von Messergebnissen.

Ein rückführbarer Messwert ist durch eine ununterbrochene Kette von Vergleichsmessungen mit bekannter Messunsicherheit auf einen anerkannten Standard bezogen. Dieser Standard kann z.B. eine SI-Einheit sein. Bei jeder dieser Vergleichsmessungen wird das Ergebnis mit Hilfe eines höherwertigen Normals bestimmt. Es ergibt sich hierdurch eine Kalibrierhierarchie oder Rückführbarkeits-Hierarchie.

Die Rückführung ist durch mehrere wesentliche Elemente gekennzeichnet:

  • eine ununterbrochene Kette von Vergleichen, die auf einen anerkannten Standard zurückgeht, gewöhnlich auf eine SI-Einheit
  • definierte Messunsicherheit: die Messunsicherheit ist für jeden Schritt berechnet und angegeben, so dass die Gesamtunsicherheit berechnet werden kann
  • Dokumentation: jeder Schritt (incl. Ergebnis) ist nach allgemein anerkannten Verfahren durchgeführt worden
  • Kompetenz: Die Laboratorien, die den Prozess durchführen, müssen hierfür kompetent sein, was z. B. durch ihre Akkreditierung bestätigt sein kann
  • Nachkalibrierungen; Kalibrierungen müssen regelmäßig wiederholt werden

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]