Rüdiger Sünner

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Rüdiger Sünner (* 1953 in Köln) ist ein deutscher Journalist, Buchautor und Dokumentarfilmer. Bekannt wurde er für seine Werke über Neuheidentum und die esoterisch-mystischen Wurzeln der Ideologie des Nationalsozialismus.

Leben[Bearbeiten]

Nach seinem Abitur im Jahre 1970 studierte er Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der FU Berlin und spielte nebenbei in verschiedenen Rockgruppen. Von 1986 bis 1991 studierte er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB) in Berlin. Danach lebte er als Buchautor, Filmproduzent und Musiker in Berlin. 1985 verfasste er seine Abschlussarbeit über die Kunst und Philosophie von Theodor W. Adorno und Friedrich Nietzsche. Diese Dissertation erschien 1986 unter dem Namen Ästhetische Szientismuskritik : zum Verhältnis von Kunst und Wissenschaft bei Nietzsche und Adorno im Lang Verlag. Im Jahr 2001 veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel Schwarze Sonne über okkulte Wurzeln des Nationalsozialismus und einen Dokumentarfilm unter dem gleichen Titel. Unter anderem besuchte er dafür die Wewelsburg und untersuchte die Bedeutung der dortigen Mosaiken.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Sachbücher[Bearbeiten]

  • Schwarze Sonne. Die Macht der Mythen und deren Missbrauch in Nationalsozialismus und rechter Esoterik. Erweiterte und mit einer DVD-Dokumentation versehene Neuausgabe, Drachen-Verlag, Klein Jasedow 2009, ISBN 978-3-927369-44-3. (Medienkombination, mit DVD)
  • Totenschiff und Sternenschloss. Reisen zu mythischen Orten Europas. Drachen-Verlag, Klein Jasedow 2004 (= Edition Hagia Chora), ISBN 3-927369-09-8. (Mit Radierungen von Christine Klie)
  • Schwarze Sonne. Entfesselung und Mißbrauch der Mythen in Nationalsozialismus und rechter Esoterik. Zweite Auflage, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2001 (= Herder-Spektrum Bd. 5205), ISBN 3-451-05205-9; erweiterte Auflage 2009 mit DVD (Drachen-Verlag), ISBN 978-3-927369-44-3; erste Auflage: Herder-Verlag 1999 ISBN 3-451-27186-9.

Dokumentarfilme (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]