Rümlingen

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Rümlingen
Wappen von Rümlingen
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Sissachw
BFS-Nr.: 2859i1f3f4
Postleitzahl: 4444
Koordinaten: 631020 / 25283147.4255517.849735459Koordinaten: 47° 25′ 32″ N, 7° 50′ 59″ O; CH1903: 631020 / 252831
Höhe: 459 m ü. M.
Fläche: 2.28 km²
Einwohner: 368 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 161 Einw. pro km²
Website: www.ruemlingen.ch
Kirche und Eisenbahn-Viadukt

Kirche und Eisenbahn-Viadukt

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Rümlingen [ˈrymlɪŋən] (Schweizerdeutsch: Rümlige, [ˈrymlikə])[2] ist eine politische Gemeinde im Bezirk Sissach des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz. Nicht zu verwechseln mit der bernischen Gemeinde Rümligen.

Geographie[Bearbeiten]

Rümlingen liegt im Homburgertal, im Südosten des Kantons Basel-Landschaft. Die Gemeinde grenzt im Norden an Gelterkinden, im Osten an Rünenberg, im Südosten an Häfelfingen, im Südwesten an Buckten und im Westen an Wittinsburg.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt auf goldenem Grund Ritter St. Georg mit einem roten Glorienschein und in blauer Rüstung. Mit dem roten Speer ersticht er einen schwarzen Drachen.

St. Georg ist der Kirchenpatron und erinnert mit den Farben Gold und Schwarz an die ehemalige Zugehörigkeit zur gräflichen Herrschaft Homburg.

Name[Bearbeiten]

Der Name Rümlingen, der zuerst als Rúmlikon (1358) und Rimlikon (1359) sicher belegt ist, setzt sich aus einem Namen wie Romolus, Rumali oder *Rumilo, dem Ortsnamensuffix -ing- (etwa ‚bei den Leuten des Genannten‘) und dem althochdeutschen Substantiv hof ‚Hof, Besitz‘ zusammen. Der lokativisch gebrauchte Dativus singularis *-ikovun (<*-ing-hovun) wurde unter dem Nebentone zur im benachbarten Aargau wie auch in den Kantonen Zürich und Luzern häufigen Form auf -(i)kôn, die zur jetzigen mundartlichen Aussprache führt; die heutige Schreibung Rümlingen ist wohl erst in jüngerer Zeit aufgekommen.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Im frühen Mittelalter wurde in Rümlingen eine St. Georgs-Kapelle gebaut, die der Pfarrei Sissach unterstellt war. Als Bestandteil der Herrschaft Homburg wurde das Dorf 1305 bischöflich und 1400 baslerisch. 1501 gelangte Rümlingen zu grösserer Bedeutung, als es unter Anschluss der Dörfer Buckten, Häfelfingen, Känerkinden und Wittinsburg eine selbständige Kirchgemeinde wurde; aus dieser Zeit stammt auch die heutige spätgotische Pfarrkirche St. Georg. Das Pfarrhaus wurde im Jahr 1667 erbaut. 1803 kam Rümlingen zum Bezirk Sissach.[3]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde besitzt einen Bahnhof an der alten Hauensteinlinie von Sissach nach Läufelfingen. Rümlingen wird durch die Hauptstrasse an Sissach und über den Unteren Hauenstein an Olten angeschlossen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Reformierte Pfarrkirche mit Glasgemalereien in der Apsis
  • Zweistöckiges Beinhaus (1609)
  • Taufstein mit Inschrift von 1514
  • 25 m hoher Viadukt der alten Hauensteinlinie

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rümlingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. a b Philipp Obrist, Rümlingen BL (Sissach) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG), Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 769.
  3. Kanton Basel-Landschaft Gemeindeinformationen