Rüschlikon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rüschlikon
Wappen von Rüschlikon
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Horgenw
BFS-Nr.: 0139i1f3f4
Postleitzahl: 8803
Koordinaten: 684513 / 24042947.3093258.556292444Koordinaten: 47° 18′ 34″ N, 8° 33′ 23″ O; CH1903: 684513 / 240429
Höhe: 444 m ü. M.
Fläche: 2.94 km²
Einwohner: 5425 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 1845 Einw. pro km²
Website: www.rueschlikon.ch
Bahnhof und Dorf vom Kirchturm aus

Bahnhof und Dorf vom Kirchturm aus

Karte
Ufenau Lützelau Zürichsee Greifensee Sihlsee Teufenbachweiher Horgnerbergweiher Ausee ZH Türlersee Zugersee Kanton Schwyz Kanton St. Gallen Kanton Zug Bezirk Affoltern Bezirk Dietikon Bezirk Hinwil Bezirk Meilen Bezirk Uster Bezirk Zürich Adliswil Hirzel Horgen Hütten ZH Kilchberg ZH Langnau am Albis Oberrieden ZH Richterswil Rüschlikon Schönenberg ZH Thalwil WädenswilKarte von Rüschlikon
Über dieses Bild
w

Rüschlikon ist eine politische Gemeinde im Bezirk Horgen des Kantons Zürich. Rüschlikon liegt etwa 8 km südlich der Stadt Zürich am linken Ufer des Zürichsees.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

Zweiblättriger Stengel eine gefüllte Rose mit roten Butzen und grünen Kelchblättern

Geographie[Bearbeiten]

Rüschlikon erstreckt sich vom Zürichsee über den ganzen Zimmerberg bis hin zum Fluss Sihl. Nördlich der Zimmerberghöhe liegt das vorwiegend überbaute Siedlungsgebiet Rüschlikons.

In Rüschlikon liegen auf dem südlichen Hang grosse Grünflächen, die als Naherholungsgebiet rege genutzt werden: Im Westen der Wald Chopfholz, längs der Sihl das Waldgebiet Sihlhalde. Die Wälder auf der Höhe des Zimmerbergs heissen mit Flurnamen Weissberg, Eggrain, Spitelegg und Langtannen. Zwischen den Waldgebieten Spitelegg und Langtannen liegen die Leilöcher (Lehmlöcher), eine morastige Ebene. Die Fluren Hinter- und Vorder Längimoos und die Rinderweid auf dem südlichen Teil Rüschlikons werden extensiv bewirtschaftet.

Geschichte[Bearbeiten]

Älteste Zeugen der Besiedlung sind eine Reihe von Grabhügeln aus der eisenzeitlichen Hallstattkultur (800-450 v. Chr.) auf der Moräne des Zimmerbergs.[2] Der Name Rüschlikon ist alemannischen Ursprungs und wird urkundlich um Mitte des 12. Jahrhunderts als „Ruochslinchon“ und „Ruoslinchoven“ erwähnt. Dank des intakten Dorfkerns und des Ortsmuseums bleibt die Geschichte von Rüschlikon nachvollziehbar erhalten.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindepräsident ist Bernhard Elsener (CVP Stand 2010).

Institutionen[Bearbeiten]

Gleich drei Denkfabriken haben sich in Rüschlikon angesiedelt:

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rüschlikon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Walter Drack: Der Hallstattgrabhügel II bei Feldimoos, Gemeinde Rüschlikon, Kt. Zürich. In: Zeitschrift für schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte. 25, 1968, S. 177–188.