REV Bremerhaven
| REV Bremerhaven | |
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| Größte Erfolge | |
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| Vereinsinfos | |
| Geschichte | RSC Bremerhaven (1974–1983) EHC Bremerhaven (1983–1987) REV Bremerhaven (1983–2002) Fischtown Pinguins (seit 2002) |
| Spitzname | Pinguins |
| Stammverein | REV Bremerhaven e.V. |
| Vereinsfarben | rot, weiß |
| Liga | 2. Bundesliga |
| Spielstätte | Eisarena Bremerhaven |
| Kapazität | 4.254 Plätze (davon 3.234 Sitzplätze) |
| Geschäftsführer | Hans-Werner Busch |
| Cheftrainer | Gunnar Leidborg |
| Saison 2010/11 | Platz 3 (Vorrunde), Playoff Viertelfinale |
Der REV Bremerhaven ist ein Eishockey- und Rollsportverein aus Bremerhaven. Der Spielbetrieb der Profimannschaft des REV Bremerhaven wurde im Sommer 2002 in die Fischtown Pinguins Bremerhaven SBG mbH ausgelagert. Seit der Saison 2000/01 sind die Fischtown Pinguins in der 2. Bundesliga aktiv. Im Jahr 2001 gewann die Profimannschaft die Meisterschaft der 2. Bundesliga. Dies war der bisher größte Erfolg der Vereinsgeschichte.
Die Mannschaften des REV Bremerhaven trugen ihre Heimspiele bis 2011 im 2.050 Zuschauer fassenden Eisstadion Bremerhaven aus. Am 4. März 2011 wurde die Eisarena Bremerhaven mit einer Eisshow eröffnet. Zwei Tage später trugen die Pinguins ihr erstes Spiel in der Eisarena gegen die Hannover Indians aus. Die Eisarena, die auch den DEL-Anforderungen entspricht, verfügt über 4.254 Plätze.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Erstmals im höherklassigen Eishockey trat 1974/75 der Roll- und Schlittschuhclub (RSC) Bremerhaven in der Regionalliga Nord auf.
Im Zeitraum von 1978/79 bis 1982/83 spielte die Mannschaft des RSC in der „alten“ 2. Liga Nord mit.
Nach dem Konkurs des RSC Bremerhaven im Sommer 1983 wurde der Eishockeyspielbetrieb 1983/84 beim EHC Bremerhaven in der Regionalliga Nord (= 4. Liga) fortgesetzt. Im Sommer 1987 stellte der EHC Bremerhaven nach einem Jahr in der Oberliga den Spielbetrieb ein. Die Spieler versuchten einen Neuanfang bei der Eishockey-Abteilung des TSV Wulsdorf, der aber nach 1½ Jahren scheiterte. Der EHC Bremerhaven steht übrigens bis heute im Vereinsregister.
Ebenfalls im Jahr 1983 gründete sich der REV Bremerhaven als Nachfolgeverein des RSC Bremerhaven und nahm ab 1984/85 selbst in der Regionalliga am Spielbetrieb teil.
Die Mannschaft des REV spielte 1994 zum Zeitpunkt der Einführung der DEL in der Oberliga Nord und wurde in die 2. Liga Nord eingestuft. 1996 gelang der Mannschaft der Aufstieg in die 1. Liga Nord. 1998 war die Mannschaft Gründungsmitglied der 2. Eishockey-Bundesliga.
Im Sommer 2001 wurde die Profimannschaft in die REV Bremerhaven Fördergesellschaft mbH ausgelagert.
In der Saison 2001/02 erreichte die Mannschaft den Meistertitel der 2. Eishockey-Bundesliga und hätte einen Antrag auf Lizenzerteilung für die DEL 2002/03 stellen können. Jedoch wurde auf den Antrag mitunter aus finanziellen Gründen und wegen des Zustand der aktuellen Spielstätte verzichtet. Daraufhin konnte der Vizemeister ERC Ingolstadt seinen Antrag stellen und in die DEL aufsteigen.
Im Sommer 2002 erfolgte mit Genehmigung der ESBG die Überführung der Mannschaft von der Fördergesellschaft in die Fischtown Pinguins Bremerhaven SBG mbH. Für die Fördergesellschaft wurde anschließend der Insolvenzantrag gestellt.
In der Saison 2002/03 stieg man als vorjähriger Meister überraschend in die Oberliga ab, nachdem man gegen den ETC Crimmitschau in der Playdown-Serie 1:3 verloren hatte. Zwar hatte man noch Hoffnungen, durch die finanziellen Notstände anderer Vereine, als Nachrücker der 2. Bundesliga erhalten zu bleiben, musste aber dennoch den Gang in die Oberliga antreten.
Der Mannschaft gelang unter dem Trainer Peter Draisaitl in der Saison 2003/04 der sofortige Wiederaufstieg in die 2. Eishockey-Bundesliga. Nachdem die Vorrunde als 1. und die Meisterrunde als 2. abgeschlossen wurde, verlor man in den Play-offs kein Spiel mehr und sicherte sich den Meistertitel.
Die Saison 2004/2005 wurde als Aufsteiger mit einem 5. Platz abgeschlossen. Im Play-off-Viertelfinale wurden die Schwenninger Wild Wings in sieben Spielen (2:3, 5:3, 4:3, 0:5, 4:3, 1:4; 5:4 n. P.) bezwungen. Im Halbfinale war der Vorrunden-Erste, die Straubing Tigers, Gegner des REV. Man verlor die Serie mit 1:3 (2:4, 5:3, 3:4 n. V., 2:4).
Die Saison 2005/2006 wurde unter dem neuen Trainer Igor Pavlov die Vorrunde mit dem 1. Platz abgeschlossen. Im Play-off-Viertelfinale bezwang das Team den EHC Grizzly Adams Wolfsburg in fünf Spielen. Im Halbfinale war der Vorrunden-Siebte, die Dresdner Eislöwen, Gegner des REV. Dresden wurde souverän in der Serie 3:0 (9:1, 3:2, 5:4 n. P.) geschlagen, und man zog nach 2002 erneut ins Finale der 2. Bundesliga gegen die Straubing Tigers ein. Im Finale verlor man die ersten beiden Spiele, und die Serie schien gelaufen. Der REV gewann aber die darauffolgenden zwei Spiele, und so kam es am 17. April zu einem Entscheidungsspiel in Bremerhaven. Bremerhaven verlor knapp mit 1:2 und somit die Serie mit 2:3 (1:3, 2:5, 2:1, 2:1, 1:2). Der sportliche Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) war somit verpasst.
Die Saison 2006/2007 bot schon in der ersten Hälfte zwei „Sensationen“ aus Sicht der Pinguine. Im Rahmen des Deutschen Eishockey Pokals wurden nach einem Erstrundensieg bei den Hannover Indians die DEL-Teams aus Düsseldorf (Titelverteidiger) mit 9:2 sowie aus Frankfurt die Lions mit 2:1 im Eisstadion am Wilhelm-Kaiser-Platz aus dem laufenden Wettbewerb geworfen. Im Dezember 2006 verlängerte Trainer Igor Pavlov sein Tätigkeit an der Bande bei den Fischtown Pinguins für eine weiteres Jahr (Saison 2007/2008). Am 16. Januar 2007 endete der Traum von einem möglichen DEB-Pokal-Finale: mit 1:5 unterlag man auf heimischen Eis den Adlern aus Mannheim, die als späterer Pokalsieger und Deutscher Meister erstmals das Double im deutschen Eishockey schafften. Für die Pinguine endete die Saison mit dem 3. Platz und folglich dem Heimrecht in der ersten Runde der Play-offs. Diese endeten jedoch schnell. Im sechsten Spiel der Serie Best of seven gegen den EHC München setzte es im Münchner Olympia-Eisstadion eine 0:1-Niederlage, die 62 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit durch den Münchner Gordon Borberg besiegelt wurde und damit das Aus im Viertelfinale bedeutete.
In der am 14. September 2007 beginnenden Hauptrunde der Saison 2007/08 gab der Verein als Saisonziel den frühzeitigen Klassenerhalt an. Leider verlief die Saison dann jedoch ganz anders. Die Fischtown Pinguins bewegten sich fast ausnahmslos im Tabellenkeller und belegten am Ende Platz 12. Sie mussten deshalb gegen die Lausitzer Füchse in die Playdowns. Während die Füchse bereits zum dritten Mal in Folge in den Playdowns standen, war dies für die in den letzten Jahren von Erfolg verwöhnten Fans der Fischtown Pinguins doch eher schockierend. Die Runde verlief überaus knapp: Nach sechs Spielen stand es unentschieden 3:3 (5:0, 2:3, 6:3, 3:2 n. V., 1:2, 2:3 n. P.), so dass das letzte Spiel im heimischen Bremerhavener Eisstadion über alles entscheiden musste. Beide Teams spielten aufopferungsvoll, am Ende konnte Bremerhaven mit 6:4 (das letzte Tor war ein "empty net goal") die Serie für sich entscheiden und verblieb somit sportlich in der 2. Bundesliga. Den Füchse blieb später aufgrund der Insolvenz der Eisbären Regensburg und der Moskitos Essen erneut der Abstieg in die Oberliga erspart.
In der Saison 2008/09 übernahm der seit 1999 für Bremerhaven spielende Craig Streu das Traineramt bei den Fischtown Pinguins. Die Saison begann auch zunächst sehr positiv, da die Pinguins im Rahmen der Saisonvorbereitung in der eigenen Halle den SWB-Energie-Cup im Finale gegen die Iserlohn Roosters gewinnen konnten. Danach schien sich jedoch die Saison 2007/08 zu wiederholen. Die Pinguins gewannen zwar immerhin 15 (+ 2 OT) von 24 Heimspielen (die 2. BL bestand aufgrund der vielen Insolvenzen aus der Vorsaison nur aus 13 Clubs), gleichzeitig verlor man aber auch 18 von 24 Auswärtsspielen, was dann am Ende zu Platz 10 reichte. Da die Tölzer Löwen trotz Platz 2 nach der Hauptrunde aufgrund der Insolvenz vorzeitig von den Playoffs ausgeschlossen wurden, rückten alle Clubs einen Platz auf, so dass Bremerhaven schließlich auf Platz 9 stand. Die Pre-Playoffs gegen die SERC Wild Wings gewann man glatt in zwei Spielen, das Viertelfinale gegen den EHC München endete dann aber nach vier Spielen mit 0:4.
Die Saison 2009/10 begann am 11. September 2009. Entgegen vieler Erwartungen mussten die Fischtown Pinguins in die Abstiegsrunde. Dort konnten sie sich jedoch schon in der ersten Runde mit 4:1 Siegen gegen den EHC Freiburg durchsetzen und somit sportlich die Klasse halten.
Für die Saison 2010/11 blieb weiterhin das Ziel der vorzeitige Klassenerhalt. Entgegen der Vorjahre war ein großer Teil der Mannschaft beim Verein verblieben und der Kader durch Spieler ergänzt worden, die (bis auf die Nachwuchsspieler) allesamt schon Erfahrung in der 2. Eishockey-Bundesliga hatten. Die Fischtown Pinguins beendeten die Hauptrunde als 3., mussten sich dann im Playoff-Viertelfinale aber nach 5 Spielen den Dresdner Eislöwen geschlagen geben.
Zwischen der Fischtown Pinguins Bremerhaven SBG mbH und den Hannover Scorpions regelte jahrelang ein Kooperationsvertrag den Austausch von Spielern mit Förderlizenzen zwischen den beiden Klubs. Der Kooperationsvertrag endete nach der Saison 2009/10. Die bereits in der Saison 2009/2010 begonnene Kooperation mit den Kölner Haien bestand noch bis zur Saison 2010/11.
Seit der Saison 2011/12 gibt es keine Kooperation zwischen der DEL und der ESBG. Daraus resultierend gibt es keine Förderlizenzen zwischen diesen beiden Ligen. Da die Fischtown Pinguins für diese Saison jedoch bereits von vorn herein ohne Förderlizenz-Spieler geplant hatten, gab es dadurch keine Probleme in der Kaderaufstellung. Die Saison beginnt am 23. September 2011.
[Bearbeiten] Spieler
[Bearbeiten] Aktueller Kader der Saison 2011/12
Stand: 31. Juli 2011
| Offizielle | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tätigkeit | Name | Geburtsdatum | Geburtsort | Im Team seit | Letztes Team | |
| Trainer | Gunnar Leidborg | 11. Januar 1955 | Stockholm, Schweden | 2009 | Nordsjælland Cobras | |
C = Center, RW = Rechter Flügelstürmer, LW = Linker Flügelstürmer
[Bearbeiten] Trainer
- ab 04/2009: Gunnar Leidborg
- ab 08/2008-03/2009: Craig Streu
- 11/2007-04/2008: Tom Coolen
- 10/2007: Dieter Blum
- 2005-10/2007: Igor Pavlov
- 2003–2005: Peter Draisaitl
- 2000–2002: Jamie Bartman
- 1999–2000: Craig Topolnisky
- 1997–1999: Dan Olsen
- 1996–1997: Shane Easter
- 1994–1996: Christian Michna
- 1990–1994: Lubomir Pokovic
- 1990–1990: Klaus Demharter
- 1989–1990: Andrzej Wallitzki
- 1988–1989: Damian Steiert (unterstützt durch Josef Ondrasina)
- 1987–1988: Josef Ondrasina
- 1986–1987: Thomas Kempf
- 1985–1986: Muchel Schmid
- 1984–1985: Karl Fenzl
[Bearbeiten] Stammverein REV Bremerhaven
Neben dem Nachwuchsspielbetrieb hat der REV 2006/07 noch die 1b (= Amateurmannschaft) in der Regionalliga Nord (= 4. Spielklasse) und die 1c (= 3. Seniorenmannschaft) in der Landesliga Niedersachsen (= 7. Spielklasse), zu der auch Teile der hobbymäßig organisierten 1d zählen. Dazu nahm die Damenmannschaft an der 2. Liga Nord (= 2. Spielklasse) teil. Seit 2000 gibt es auch die REV Eiskunstlaufabteilung.
[Bearbeiten] Weblinks
Bietigheim Steelers | Fischtown Pinguins | Eispiraten Crimmitschau | Dresdner Eislöwen | Hannover Indians | Heilbronner Falken | ESV Kaufbeuren | Landshut Cannibals | Lausitzer Füchse | EV Ravensburg | SC Riessersee | Schwenninger ERC | Starbulls Rosenheim
Altonaer SV | Harsefeld Tigers | SC Langenhagen | Hamburger SV 1b | EHC Timmendorfer Strand 06 1b | REV Bremerhaven 1b | Crocodiles Hamburg 1b | EHC Wolfsburg Grizzly Adams | Bremen Pirates | Celle Oilers | Grafschafter Eishockey Club 2011 | CRE Icefighters