RPWL

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Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Beyond Man and Time
  DE 68 23.03.2012 (1 Wo.)
Wanted
  DE 77 28.03.2014 (… Wo.)
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RPWL ist eine Musikgruppe aus Freising. Der Name der Band setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Erstbesetzung der Musiker zusammen. Gründungsmitglieder sind: Phil Paul Risettio (Schlagzeug), Chris Postl (Bass), Kalle Wallner (Gitarre) und Yogi Lang (Gesang und Keyboards). Die Musik von RPWL ist am ehesten dem Progressive Rock oder dem Artrock zuzuordnen.

Werdegang[Bearbeiten]

Die Band ist aus der Gruppe „Violet District“ hervorgegangen, der Kalle Wallner und Chris Postl angehörten und bei der Yogi Lang als Produzent und Gastmusiker mitgewirkt hatte. Gegründet wurde RPWL 1997 als Pink Floyd-Coverband. Hierfür war dienlich, dass die Stimme von Yogi Lang der des Pink Floyd-Hauptsängers David Gilmour sehr ähnlich ist. Jedoch entwickelte RPWL schnell einen eigenen Stil und veröffentlichte bislang zwölf Alben. Gewisse Einflüsse der Musik von Pink Floyd sind dennoch bis heute zu erkennen. Ein Beispiel hierfür ist das Album „Stock“, auf dem sich mit „Opel“ ein Song des ersten Pink Floyd Kopfes Syd Barrett befindet. Ein anderes Beispiel ist das Vorhandensein der Pink Floyd-Songs „Cymbaline“ und „Welcome To The Machine“ auf ihrem Live-Album aus dem Jahr 2005. Auch heute noch tauchen Songs von Pink Floyd im Live-Repertoire der Band auf, was durch die Songs „Opel“ und „Biding My Time“ auf dem Live-Album von 2009 belegt wird. Zwischen August und Oktober 2009 hat die Gruppe sogar mehrere Konzerte bestritten, auf denen ausnahmslos Songs von Pink Floyd gespielt worden sind; die Setlist hat - ergänzt um den Song „Biding My Time“ - derjenigen von der „In The Flesh“-Tour von Pink Floyd aus dem Jahr 1977 entsprochen. Zudem wird das Konzert der Band beim Burg-Herzberg-Festival 2014 zur Hälfte aus weniger bekannten Songs von Pink Floyd bestehen.

Nachdem die Erstbesetzung der Gruppe im Jahr 2000 das Album „God Has Failed“ veröffentlicht hatte, war der Band-Name schon Makulatur, da mit Chris Postl das „P“ die Band verließ. Ersetzt wurde er durch Stephan Ebner. Zusätzlich stieß noch Andreas Wernthaler als zweiter Keyboarder zur Gruppe. In dieser Besetzung wurden die Alben „Trying To Kiss The Sun“ (2002) und „Stock“ (2003) eingespielt. Danach änderte sich die Besetzung wiederum. Neben Andreas Wernthaler stieg auch Phil Paul Risettio und damit das „R“ aus der Band aus. Letzterer wurde von Manni Müller als neuer Schlagzeuger abgelöst. Diese Formation spielte das 2005 erschienene Album „World Through My Eyes“ ein, auf dem Stiltskin- und Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson den Gesangspart bei dem Song „Roses“ übernahm. Das Album gibt es sowohl als herkömmliche Audio-CD, als auch als Hybrid-SACD.

Bei der anschließenden Europa-Tournee hatte Gründungsmitglied und Rückkehrer Chris Postl den Bass wieder von Stephan Ebner übernommen. Chris Postl hatte den Kontakt zur Gruppe nie verloren und an allen nach seinem Ausscheiden veröffentlichten Alben als Gastmusiker mitgewirkt. Weitere Unterstützung erfuhr die Gruppe bei der Tournee durch den Keyboarder Markus Jehle, der bis zu seiner offiziellen Band-Mitgliedschaft im Jahr 2009 seitdem ständiger Tour-Keyboarder der Gruppe war. Im Oktober 2005 ist das Doppel-Live-Album „Start The Fire“ mit Material der Tour, bei der die Band u.a. beim WDR-Rockpalast gastierte, erschienen. Auch auf dem Live-Album wirkt Ray Wilson als Gastsänger mit. Zusätzliche Songs von der Tournee sind 2007 auf dem Album „9“ veröffentlicht worden. Nach dem Vorbild von Pink Floyds Ummagumma-Album enthält „9“ eine Live-Hälfte mit Songs der Band und eine Studio-Hälfte mit je einer Komposition eines jeden Bandmitglieds.

2008 kam das Album „The RPWL Experience“ auf den Markt. Nach Erscheinen des Albums änderte sich wieder die Besetzung. Nachfolger von Manni Müller am Schlagzeug wurde Marc Turiaux. 2009 veröffentlichte die Gruppe Aufnahmen der Experience-Tour unter dem Titel „The RPWL Live Experience“, die sowohl als Doppel-CD, als DVD als auch als kombinierte CD/DVD-Box erschienen sind.

2010 ist das Album „The Gentle Art of Music“ zum 10-jährigen Jubiläum der ersten Albumveröffentlichung der Band auf dem neuen bandeigenen Label „Gentle Art of Music“ erschienen. Als Gastsänger ist erneut Ray Wilson zu hören. Bei dem Album handelt es sich um eine Doppel-CD, die erste CD ist eine Best-of, auf der zweiten CD befinden sich alte Songs im neuen - akustischen - Gewand mit zahlreichen Gastmusikern. 2010 hat sich auch das Band-Karussell erneut gedreht. Die Band und Bassist Chris Postl haben sich aus persönlichen Gründen erneut getrennt. Nachfolger ist der österreichische Bassist und Sänger Werner Taus.

2012 hat die Band ihr erstes Konzeptalbum „Beyond Man And Time“ veröffentlicht, das sowohl als normale Ausführung als auch als limitierte Bonus-Edition mit Hörbuch erschienen ist. Das Konzept ist eine musikalische Reise durch die Welt außerhalb von Platons Höhle.

Am 22. Februar 2013 haben RPWL in Kattowitz, Polen, eine „Beyond Man And Time“-Show für eine Live-DVD und Live-Doppel-CD aufnehmen lassen, die im September 2013 unter dem Titel „A Show Beyond Man and Time“ erschienen sind.

Am 14. März 2014 ist das Album „Wanted“ erschienen, das ebenfalls ein Konzeptalbum ist und eine Fortsetzung des Albums „Beyond Man And Time“ darstellt. Es ist in drei Versionen erhältlich - als Einzel-CD, als „Limited Edition“-CD+DVD mit 5.1 Audio-Surround Mix und als Vinyl-Doppel-Album. Anlässlich des Erscheinens des Albums hat die Band ein offizielles Musikvideo zur ersten Single Swords and Guns veröffentlicht, das nach Aussage der Band „zeigt wie die Story des Albums vor vielen hundert Jahren begann“.

Soloprojekte[Bearbeiten]

Blind Ego[Bearbeiten]

Neben seiner Beteiligung an RPWL formierte Gitarrist Kalle Wallner unter dem Namen „Blind Ego“ ein Soloprojekt und veröffentlichte bislang zwei von Yogi Lang produzierte Alben, nämlich „Mirror“ (2007) und „Numb“ (2009).

Parzivals Eye[Bearbeiten]

Im Jahr 2009 erschien das erste Album mit dem Titel „Fragments“ des Soloprojects des früheren RPWL-Bassisten Chris Postl namens „Parzivals Eye“. Das Album enthält als Bonustrack einen Song des RPWL-Albums „9“ (Another Day). Postl spielt auf dem Album neben dem gewohnten Bass auch Gitarre sowie Keyboard und singt. Unterstützt wird er von RPWL-Kollege Yogi Lang, der ebenfalls Keyboard spielt. Prominente Mitmusiker sind Ian Bairnson, der langjährige Gitarrist von Alan Parsons Project, sowie als Gastsänger Christina Booth (Magenta) und Alan Reed (Pallas).

Yogi Lang[Bearbeiten]

2010 ist das erste Soloalbum von Yogi Lang „No Decoder“ veröffentlicht worden. Begleitet wird er auf dem Album u.a. von Ex-RPWL-Schlagzeuger Manni Müller, Guy Pratt (Pink Floyd, Roxy Music) am Bass und Torsten Weber (The Doors of Perception) an der Gitarre.

Aktuelle Besetzung[Bearbeiten]

Ehemalige Mitglieder[Bearbeiten]

  • Phil Paul Rissettio (Schlagzeug, 1997-2003), das „R“ aus RPWL
  • Christian Postl (Bass, 1997-2002, 2005-2010), das „P“ aus RPWL
  • Andreas Wernthaler (Keyboard, 2002-2003)
  • Stephan Ebner (Bass, 2002-2005)
  • Manni Müller (Schlagzeug, 2003-2008)

Diskografie[Bearbeiten]

RPWL[Bearbeiten]

  • 2000 - Signs of Life - Pink Floyd-Tribute Sampler, ein Song von RPWL (Cymbaline)
  • 2000 - God Has Failed
  • 2001 - More Relics - Pink Floyd-Tribute Sampler, ein Song von RPWL (Fat Old Sun)
  • 2002 - Trying to Kiss the Sun
  • 2003 - Stock (CD und DVD)
  • 2005 - World Through My Eyes (als Audio-CD und Hybrid SACD/CD mit Bonus Track erschienen)
  • 2005 - Start the Fire (Live Doppel-CD)
  • 2007 - 9 (Limited Edition - 999 Exemplare)
  • 2008 - The RPWL Experience
  • 2009 - The RPWL Live Experience (als Doppel-CD, DVD und Doppel-CD+DVD-Box erschienen)
  • 2010 - The Gentle Art of Music (Doppel-CD)
  • 2012 - Beyond Man and Time (als Audio-CD und als limitierte Doppel-CD mit Hörbuch erschienen)
  • 2013 - A Show Beyond Man and Time (als Doppel-CD und DVD erschienen)
  • 2014 - Wanted (als Audio-CD und als limitierte Doppel-CD+DVD-Box sowie als Vinyl-Doppel-Album erschienen)

Violet District[Bearbeiten]

  • 2000 - Terminal Breath (Neubearbeitung eines Albums aus dem Jahr 1992 mit Live-CD aus dem Jahr 1996)

Blind Ego[Bearbeiten]

  • 2007 - Mirror (die remasterte Auflage von 2011 enthält einen zusätzlichen Bonustrack)
  • 2009 - Numb (die remasterte Auflage von 2011 enthält einen zusätzlichen Bonustrack)

Parzivals Eye[Bearbeiten]

  • 2009 - Fragments

Yogi Lang[Bearbeiten]

  • 2010 - No Decoder

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chartdiskografie Deutschland

Weblinks[Bearbeiten]