RTL Group

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
RTL Group SA
Logo
Rechtsform Société anonyme
ISIN LU0061462528[1]
Gründung 2000
Sitz Luxemburg

Leitung

Mitarbeiter 12.184 (2011)[2]
Umsatz 5,998 Mrd. Euro (2012)[3]
Gewinn 1,078 Mrd. Euro (2012)[3]
Branche Rundfunk
Produkte Privatfernsehen und -radio
Website www.rtlgroup.com

Die RTL Group SA (abgeleitet aus Radio Télévision Luxembourg) ist mit 53 Fernseh- und 28 Radiosendern Europas größter Betreiber von werbefinanziertem Privatfernsehen und Privatradio. Hauptsitz des Konzerns ist die Stadt Luxemburg.

Inhaltsverzeichnis

Unternehmensgeschichte [Bearbeiten]

Die RTL Group entstand im Jahr 2000 aus der Fusion der CLT-UFA mit der britischen Gesellschaft Pearson TV. Im Februar 2001 übernahm die Bertelsmann AG durch einen Aktientausch mit der belgischen Groupe Bruxelles Lambert (GBL) die Mehrheit von 67 % an der RTL Group. Im Januar 2002 folgte die Übernahme weiterer 22 % von Pearson.

2005 wurden weitere 37,3 % der BW-TV, einer Holding, die zu 80 % von Bertelsmann und zu 20 % von der WAZ gehalten wurde, übernommen. Das Engagement in der BW-TV wurde hiermit beendet. Bertelsmann hält heute 92,3% der Anteile. Streubesitz: 7,7% – davon werden 0,7% gemeinsam von der RTL Group und CLT-UFA als eigene Anteile gehalten.

Bertelsmann hat bereits mindestens zweimal versucht, den Konzern vollständig zu kaufen, zuletzt Ende 2007. Erstmals waren die Pläne allerdings am Preis gescheitert.

Konzernstruktur [Bearbeiten]

Die folgende Liste stellt eine Auswahl dar.

Fernsehsender [Bearbeiten]

Mediengruppe RTL Deutschland [Bearbeiten]

Das Logo der Mediengruppe RTL Deutschland
Digitales Sendezentrum der Mediengruppe RTL Deutschland in den Köln-Deutzer Rheinhallen

Die Sendegruppe RTL Deutschland plant offenbar den DVB-T-Ausstieg bis Anfang 2014. Laut den Informationen wird beispielsweise im Großraum München das DVB-T-Angebot der angeschlossenen Sender bereits im Juni beendet und auf Grund befristeter Verträge würde nach dem derzeitigen Stand der Entwicklungen die DVB-T-Ausstrahlung praktisch bis 2014 bundesweit eingestellt. Der Geschäftsführer von RTL Interactive begründet den Schritt unter anderem mit fehlender Planungssicherheit, da die digitalen Frequenzen insbesondere bei den Telekommunikationskonzernen sehr begehrt sind und das Bundeswirtschaftsministerium den Sendern die Nutzung der Frequenzen nicht langfristig zusichern will.[7]

Frankreich [Bearbeiten]

Belgien [Bearbeiten]

Niederlande [Bearbeiten]

  • RTL 4 (Hilversum, 100 %, luxemburgische Lizenz)
  • RTL 5 (Hilversum, 100 %, luxemburgische Lizenz)
  • RTL 7 (Hilversum, 100 %, luxemburgische Lizenz)
  • RTL 8 (Hilversum, 100 %, luxemburgische Lizenz)
  • RTL 24 (der erste Fernsehkanal in den Niederlanden der nur über Handy empfangen werden kann)
  • RTL Lounge (luxemburgische Lizenz)
  • RTL Crime (luxemburgische Lizenz)
  • RTL Telekids (luxemburgische Lizenz)

Luxemburg [Bearbeiten]

Spanien [Bearbeiten]

Ungarn [Bearbeiten]

Kroatien [Bearbeiten]

Russland [Bearbeiten]

Radio [Bearbeiten]

Content [Bearbeiten]

(Fernsehproduktion und Rechtehandel)

Zur RTL Group gehören zahlreiche Produktionsfirmen in Europa, Amerika und Australien, die zumeist unter den Markennamen FremantleMedia, Grundy oder UFA geführt werden.

Dazu zählen unter anderem:

Dazu kommt noch die Nachrichten-Plattform ENEX (Luxemburg, 76,4 %).

Sendeanlagen der RTL Group [Bearbeiten]

Die Sendeanlagen werden von der Firma Broadcasting Center Europe betrieben.

Weblinks [Bearbeiten]

Wikinews Wikinews: Kategorie: RTL Group – in den Nachrichten

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. http://www.finanzen100.de/aktien/rtl-group-wkn-861149_H56501491_86271/
  2. http://bertelsmann.de/Bereiche/RTL-Group.html
  3. a b RTL beglückt Bertelsmann n-tv vom 25. Februar 2013, abgerufen am 15. März 2013.
  4. http://www.kek-online.de/db/index.php?c=1321
  5. http://www.kek-online.de/db/index.php?c=1325
  6. http://www.kek-online.de/db/index.php?c=1328
  7. RTL: Ab 2014 kein Empfang mehr über DVB-T auf www.pcgameshardware.de