Rabban Hormizd

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Kloster Rabban Hormizd

Das Kloster Rabban Hormizd war und ist eine bedeutende monastische Einrichtung der ostsyrischen „Kirche des Ostens“ bzw. später und heute der Chaldäisch-Katholischen Kirche. Es liegt nördlich von Mosul, etwa drei Kilometer nordöstlich von Alqosh am Hange des Gebirges. Die Gründung erfolgte im 7. Jahrhundert. Von Mitte des 16. Jh. bis 1804 war das Kloster offizielle Residenz des ostsyrischen Katholikos-Patriarchen von Seleukeia-Ktesiphon. Mehrere Gräber und Grabschriften der Patriarchen sind erhalten. Die verlassene Anlage wurde 1830 von Gabriel Dambo als Kloster chaldäisch-katholischer Mönche wiederbegründet (nicht zu verwechseln mit dem Kloster Notre Dame des Semences auf Fuß desselben Gebirges). Der einstweilen letzte der Mönche von Rabban Hormizd starb 2011.

Literatur[Bearbeiten]

  • Amir Harrak: Patriarchal Funerary Inscriptions in the Monastery of Rabban Hormizd. In: Hugoye 5, 2 (2003).
  • Vincent van Vossel: Couvents du Nord de l'Iraq. In: Orientalia Christiana Periodica 80 (2014) 35-85, hier 38-43.

36.74897222222243.114583333333Koordinaten: 36° 44′ 56″ N, 43° 6′ 52″ O