Rabenau (Sachsen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Rabenau
Rabenau (Sachsen)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Rabenau hervorgehoben
50.96527777777813.641944444444320Koordinaten: 50° 58′ N, 13° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Höhe: 320 m ü. NHN
Fläche: 30,73 km²
Einwohner: 4356 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 142 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01734
Vorwahlen: 0351 (Karsdorf: 03504)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: PIR, DW, FTL, SEB
Gemeindeschlüssel: 14 6 28 300
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 3
01734 Rabenau
Webpräsenz: www.rabenau.net
Bürgermeister: Thomas Paul (CDU)
Lage der Stadt Rabenau im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Altenberg (Erzgebirge) Bad Gottleuba-Berggießhübel Bad Schandau Bahretal Bannewitz Dippoldiswalde Dohma Dohna Dorfhain Dürrröhrsdorf-Dittersbach Freital Glashütte Gohrisch Hartmannsdorf-Reichenau Heidenau Hermsdorf Klingenberg Hohnstein Sebnitz Königstein (Sächsische Schweiz) Kreischa Liebstadt Lohmen Müglitztal Neustadt in Sachsen Pirna Klingenberg Rabenau Rathen Rathmannsdorf Reinhardtsdorf-Schöna Rosenthal-Bielatal Dippoldiswalde Sebnitz Sebnitz Stadt Wehlen Struppen Stolpen Tharandt Wilsdruff Sachsen Tschechien Landkreis Bautzen Dresden Landkreis Meißen Landkreis MittelsachsenKarte
Über dieses Bild

Rabenau ist eine Kleinstadt bei Freital im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Der Ort Rabenau ist Verwaltungssitz und einer der sechs Ortsteile der Stadt. Diese erstreckt sich über ein Territorium von 30 Quadratkilometern.

Geografie[Bearbeiten]

Stadtteile und umliegende Gemeinden von Rabenau
Panorama Rabenau, Winter 2009

Lage[Bearbeiten]

Somsdorf Freital Obernaundorf
Nachbargemeinden Börnchen
Lübau Spechtritz Oelsa

Rabenau befindet sich an einem nach Süden exponierten Hang, der von einem sattelförmigen Höhenzug zum Oelsabach hin abfällt. Die höchsten Punkte bilden die westlicher gelegene Rabenauer Höhe (352 m) mit dem Sendeturm sowie die beim Wasserturm und der Rabenauer Schule gelegene Höhe. Der nördlich der Stadt gelegene nordexponierte Hang („Läusewiesen“) ist kaum bebaut. Tiefster Punkt des Ortes ist die Rabenauer Mühle an der Roten Weißeritz.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Stadtteile von Rabenau, geordnet nach dem Jahr der Eingemeindungen.

Flächennutzung[Bearbeiten]

Neben den bebauten Ortsteilen wird ein Großteil der Flächen landwirtschaftlich genutzt, vor allem für Ackerbau. Fast die Hälfte der Fläche ist von Waldgebieten bedeckt wie der Dippoldiswalder Heide mit 12 km², dem Poisenwald bei Possendorf, dem Rabenauer Forst, dem Vorholz bei Hainsberg sowie den Wäldern am Rabenauer Grund.

Geschichte[Bearbeiten]

Rabenau um 1905
Kommunalwahl 2009[2]
Wahlbeteiligung: 53,3 % (2004: 54,9 %)
 %
40
30
20
10
0
39,7 %
34,3 %
14,8 %
8,3 %
3,0 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
c Pro Rabenau

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort indirekt als „Rabinowe“ im Jahr 1235.[3] Als Kolonisten gelten fränkische (?) Siedler unter dem burggräflich-dohnaischen Dienstadligen Burchhardus de Rabinowe, der wohl mit dem 1206 erwähnten Burkhard von Kaitz identisch ist. Die Herrschaft Rabenau mit ihrer um bzw. kurz vor 1200 dort auf einem Felssporn über dem Oelsabachtal errichteten Wehranlage, Burg Rabenau, als Mittelpunkt scheint von Kaitz ausgehend angelegt worden zu sein. Dieser Siedlungszug ordnet sich in die Kolonisation der Burggrafen von Dohna an den Weißeritzen mit den Schwerpunkten Burg Thorun (Pesterwitz) – Rabenau – DippoldiswaldeHöckendorf ein.[4]

Nach der Dohnaischen Fehde gelangte die Herrschaft in markgräflich-meißnischen Besitz, verlor ihre strategische Bedeutung und verfiel allmählich.

Das Stadtrecht erlangte Rabenau im Jahr 1488. Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) musste der Ort mehrfach Plünderungen erleiden und wurde 1639 durch schwedische Truppen angezündet.

Neben der Landwirtschaft wurde die handwerkliche Holzverarbeitung wesentlicher Lebensunterhalt in Rabenau. Ab dem 16. Jahrhundert entwickelte sich so in Rabenau und Umgebung das Handwerk des Stuhlbaus. Der kursächsische Hofgeograph Adam Friedrich Zürner berichtete 1720 über Rabenau, dass fast alle Einwohner Stuhlmacher gewesen seien. Die 1730 errichtete Kursächsische Postmeilensäule verschwand im 19. Jahrhundert vom Markt und wurde am 18. Mai 2013 durch eine Nachbildung ersetzt.

Um 1830 erhielt die Rabenauer Mühle das Schankrecht. 1869 brannte sie ab und wurde als Gastwirtschaft und Holzschleiferei im Schweizer Stil wieder aufgebaut. Im Zeitalter der Industrialisierung und der Gründerzeit dehnte sich das Siedlungsgebiet auf höhergelegene Teile des stark geneigten Südhangs aus. 1875 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet, im gleichen Jahr wird Rabenau Teil der Amtshauptmannschaft Dresden. 1882 erhielt Rabenau Anschluss an die Weißeritztalbahn, was große Bedeutung für die örtliche Stuhlbauindustrie hatte. Gleichzeitig wurde die Ortsverbindungsstraße von Eckersdorf (Ortsteil von Hainsberg bzw. Freital; heute Freitaler Straße) errichtet und ersetzte den steilen Eckersdorfer Weg. An dieser Straße entstand über dem Rabenauer Grund die Siedlung Waldfrieden. In der Gründerzeit wurden das Rathaus und eine Vielzahl von markanten Bürgerhäusern am Marktplatz erbaut. 1911 ging im Rabenauer Grund das Wasserkraftwerk in Betrieb. Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete die Stadt Rabenau eine freifließende Trinkwasserleitung, die ihr Wasser aus der Paulsdorfer Heide bei Höckendorf bezieht und durch den Bau eines Wasserturms am zweithöchsten Punkt des Orts ein zeitgemäßes lokales Trinkwassernetz darstellte.

Am 8. Mai 1945 wurde Rabenau von sowjetischen Truppen besetzt, dabei gab es mindestens einen Toten in der Zivilbevölkerung. Mit der Stadtverwaltung wurden Angehörige bzw. Sympathisanten der KPD und SPD betraut. In der Folge wurden mehrere Großbauern und Industrielle enteignet, andere verhaftet. Einige hundert Vertriebene aus dem Sudetenland, Schlesien und Pommern ließen sich in Rabenau nieder.

In den 1960er Jahren wurde ein Großteil der Bauern in der LPG Lübau-Oelsa zwangskollektiviert. Rabenau erhielt eine Betriebsberufsschule für Stuhl- und Möbelbau, in der im Rahmen der RGW-Entwicklungshilfe zeitweise auch ausländische Schüler ausgebildet wurden.

1952 wurde die Stadt dem neugebildeten Kreis Freital zugeschlagen. Im gleichen Jahr wurden Spechtritz und Lübau Ortsteile von Rabenau, 1974 auch Obernaundorf. 1971 wird Karsdorf Ortsteil von Oelsa.

In den 1980er und 1990er Jahren bestand eine Partnerschaft der Evangelischen Kirchgemeinde mit der Kirchgemeinde in Rethem (Aller) in Niedersachsen.

1990 entstand nach dem Vorbild in der hessischen Partnergemeinde die Freie Wählergemeinschaft Rabenau. Bei den Kommunalwahlen im Mai 1990 zog diese mit großem Erfolg in den Stadtrat ein und stellte mit Frank Schönherr den ersten frei gewählten Bürgermeister nach 1933.

Die Stadt wurde 1994 infolge des freiwilligen Zusammenschlusses mit der Gemeinde Oelsa erheblich vergrößert und im gleichen Jahr Teil des neugebildeten Weißeritzkreises. Die Stadtgemeinde hatte 2004 ungefähr 4.700 Einwohner, davon etwa 2.000 Einwohner in Rabenau selbst. Durch eine eher konservative Flächenwidmungspolitik in den 1990er Jahren verzeichnet Rabenau nur geringen Zuzug und kaum neue Gewerbeansiedlungen, so dass die Entwicklung der Gemeinde seitdem als Wohn- und Gewerbestandort im südlichen Dresdner Umland stagniert.

Durch eine erneute Kreisreform gehört Rabenau seit dem 1. August 2008 zum Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Am 18. Mai 2013 wurde aus Anlass des Jubiläums 525 Jahre Stadtrecht auf dem Marktplatz eine kursächsische Postmeilensäule (Distanzsäule) neu aufgestellt.

Im November 2013 und im März 2014 wurden in der Dippoldiswalder Heide, die zu Rabenau gehört, 13 US-amerikanische Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft, eine wurde vor Ort gesprengt. Es handelte sich um die bisher größte derartige Aktion in Sachsen.[5]

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Industrie und Gewerbe[Bearbeiten]

Polsterei im VEB Vereinigte Polstermöbelindustrie in Oelsa-Rabenau

Bekannt ist die Stadt für ihr traditionsreiches Stuhlbauhandwerk, das im 17. Jahrhundert ihren Aufschwung nahm und im 19. Jahrhundert mit zahlreichen Unternehmen und Werkstätten in Rabenau, Oelsa und Umgebung ihre Blüte erreichte. Auch in der DDR blieb Rabenau trotz Verstaatlichung der Handwerksbetriebe ein wesentliches Zentrum der nationalen Sitz- und Stilmöbelindustrie. Seit der Wende nimmt die lokale Bedeutung dieser Branche aufgrund des internationalen Wettbewerbs ab, auch traditionsreiche Handwerksbetriebe mussten schließen. Die Möbelfabrik in Rabenau ist aber auch heute der größte Arbeitgeber der Stadt.

Eisenbahnanschluss[Bearbeiten]

Im Jahr 1882 wurde die Weißeritztalbahn gebaut, eine Schmalspurbahn von Hainsberg bei Dresden nach Kipsdorf im Erzgebirge. Auf dem Territorium der Stadt Rabenau befinden sich der Bahnhof Rabenau und der Haltepunkt Spechtritz. Diese Bahn wurde als typisch sächsische Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 750 Millimetern ausgeführt und ist heute die dienstälteste Schmalspurbahn in Deutschland. Der Rabenauer Bahnhof wurde mit großem Aufwand dem Fels abgerungen. Bis zum Anfang der 1970er Jahre befand sich das Bahnhofsgebäude über der Weißeritz, dann wurde es abgerissen. Vor allem der Güterverkehr spielte für die Holzindustrie eine große Bedeutung, in Rabenau befand sich dazu eine mehrgleisige Ladestraße und ein Güterboden. Auch gab es einen Wasserkran, der aus einem Wasserhochbehälter im Felsen über dem Bahnhof gespeist wurde. Der Wasserkran wurde bei einem Unfall Anfang der 1970er Jahre zerstört, die Ladestraße wurde etwa ab dem gleichen Zeitpunkt nicht mehr benutzt. Später wurde auf dem Gelände der Ladestraße eine Lagerhalle errichtet, die später wieder abgerissen wurde.

Durch das Hochwasser im August 2002 wurde die Strecke in großen Teilen zerstört. Die Betriebsführung der Strecke ging 2004 von der Deutschen Bahn auf die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft über, die 2007 mit dem Wiederaufbau der Strecke begann. Dabei wurde der Güterboden in Rabenau abgerissen. Am Haltepunkt Spechtritz wurden das beschädigte Eisenbahnerhaus und die Wartehalle abgerissen; jedoch nur die Wartehalle wurde originalgetreu wiederaufgebaut. Im Dezember 2008 ging die Strecke bis Dippoldiswalde wieder in Betrieb.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schule[Bearbeiten]

An einem der höchsten Punkte des Orts entstand 1929 in zeitgenössischer Architektur das weithin sichtbare Schulgebäude. Es gilt als eines der schönsten Schulgebäude Sachsens. Der dreistöckige, U-förmige Bau ist zum Teil in Klinkerbauweise ausgeführt und wird von einem kleinen Uhrenturm gekrönt. Zur Anlage gehört ebenfalls ein Hausmeistergebäude. Die Schule hatte ursprünglich 18 Unterrichtsräume und war Zentralschule für Rabenau und umliegende Ortsteile. In der DDR wurde sie nach dem Dresdner Arbeitersportler und NS-Gegner Heinz Steyer (1909–1944) benannt und war eine zweizügige, zehnklassige POS. Von 1992 bis 2005 war sie staatliche Mittelschule.

Aufgrund der zurückgehenden Schülerzahlen entschieden Kreistag und Kultusministerium, die staatliche Mittelschule in Rabenau im Sommer 2005 zu schließen. Durch Beschluss des Rabenauer Stadtrats wurde das Schulgebäude dem privaten Schulträger BGGS Sachsen gGmbH zur Nutzung überlassen, der dort seit dem Schuljahr 2005/2006 die Freie Mittelschule bzw. Freie Oberschule Rabenau und eine Berufsfachschule für Ergotherapie betreibt. Damit fungiert die Schule nach sächsischem Schulgesetz als staatlich anerkannte Ersatzschule. Im Schuljahr 2005/2006 wurde in der Freien Mittelschule nur eine 5. Klasse mit 16 Schülern unterrichtet, das monatlich zu zahlende Schulgeld beträgt 96 Euro.

Im Schuljahr 2007/2008 eröffnet der gleiche Schulträger im Rabenauer Schulgebäude eine einzügige private Grundschule. Das Konzept von Lehre und Erziehung will dabei eigenen Angaben zufolge neueste Erkenntnisse aus der Gehirn- und Intelligenzforschung berücksichtigen.

Die nächste staatliche Grundschule befindet sich im Ortsteil Oelsa, die nächste staatliche Oberschule und das nächste staatliche Gymnasium in Freital.

Museum[Bearbeiten]

In Rabenau befindet sich das Deutsche Stuhlbaumuseum (Lindenstraße 2). Anhand von Rabenauer Stühlen verschiedenster Stile gibt es Einblick in die mehr als 400-jährige Handwerkstradition und ist somit das einzige Fachmuseum dieser Art in Deutschland. Durch die Integration der musealen Werkstatt von Handwerksmeister Kurt Aehlig (1900–2001) konnte die Ausstellungsfläche im Jahr 2005 erheblich erweitert werden.

Das Deutsche Stuhlbaumuseum wurde 1922 als Heimatmuseum der Stadt Rabenau gegründet und zeigt so außerdem Wissenswertes aus der Lokalgeschichte.

Kirche[Bearbeiten]

Ein erstes Gotteshaus befand sich als Burgkapelle in der Burg. Nach einem Brand wurde eine neue Kapelle im Jahr 1487 errichtet. Das heutige Bauwerk der evangelisch-lutherischen Kirche „St. Egidien“ steht seit dem Jahr 1642, nachdem der vorige Kirchenbau teilweise bei der Besetzung durch schwedische Truppen im Dreißigjährigen Krieg abbrannte. Als Kirchweihfest in Rabenau gilt der Sonntag nach Kreuzerhöhung. Teile des Vorgängerkirchbaus finden sich heute noch im Chorraum.

Sehenswert ist der Grabstein im Kirchenschiff des 1559 im Kindesalter verstorbenen Sohns Casper des Schlossherren Heinrich von Miltitz. Die Orgel ist aus dem Jahr 1993 und kam von Jehmlich Orgelbau Dresden. Die 1882 in den Chorraum eingebauten Logen wurden 1924 entfernt.

Die Kirchgemeinde ist Teil des Kirchspiels Kreischa-Seifersdorf und gehört zum Kirchenbezirk Dippoldiswalde. Die nächste katholische Kirche befindet sich in Freital.

Rathaus[Bearbeiten]

Rathaus mit Brunnen

Das Rathaus wurde 1892 an der Ostseite des Marktplatzes erbaut. Der dreigeschossige gelbe Ziegelbau mit einem kleinen Turm wurde Anfang der 1990er Jahre komplett renoviert und beherbergt heute die Stadtverwaltung und den Ratskeller. Davor auf dem Marktplatz befindet sich der Stuhlbau-Brunnen.

Umgebung[Bearbeiten]

Bekannte Ausflugsziele sind der Rabenauer Grund mit der Weißeritztalbahn, der Lerchenberg, das Götzenbüschchen, die Talsperre Malter und die Dippoldiswalder Heide mit der Ruine der Barbarakapelle aus dem 16. Jahrhundert, dem Einsiedlerfelsen und dem Heidemühlenteich.

Naturdenkmale[Bearbeiten]

Cotta-Platz[Bearbeiten]

Blick zum Cotta-Platz

Die drei Winterlinden befinden sich an der Straße nach Spechtritz im Buchwald. Sie stehen unter Naturschutz. Die Linden wurden zu Ehren von Heinrich von Cotta, welcher des Öfteren hier mit seinen Forststudenten verweilte, gepflanzt.

Pfarrlinde[Bearbeiten]

Die Pfarrlinde

Sie befindet sich an der Kreuzung Marktsteig/Weiße-Straße in Mitte der Rabenauer Pfarrhufe. Es ist eine Winterlinde (Tilia cordata).

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Liste der Bürgermeister[Bearbeiten]

Diese Liste zeigt die demokratisch gewählten Bürgermeister nach 1990.

  • 1990–1994: Frank Schönherr (Freie Wähler)
  • 1994–2008: Gerd Hilbert (Freie Wähler)
  • seit 2009: Thomas Paul (CDU)

Partnerorte[Bearbeiten]

Das gleichnamige Rabenau in Hessen ist offizielle Partnergemeinde. Der Ortsteil Oelsa pflegt eine Partnerschaft mit Rangendingen auf der Schwäbischen Alb.

Literatur[Bearbeiten]

  • Cornelius Gurlitt: Rabenau. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 24. Heft: Amtshauptmannschaft Dresden-Altstadt (Land). C. C. Meinhold, Dresden 1904, S. 110.
  • Dietrich Noack: Rabenau. Ein Gang durch die Geschichte der Stuhlbauerstadt und ihrer Ortsteile. Rabenau 2010
  • Verschönerungs- und Gebirgsverein Rabenau: Führer durch Rabenau und seiner Umgebung. Verlag Huhle, Dresden 1901 (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rabenau (Sachsen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2013 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Gemeinderatswahl 2009 der kreisangehörigen Stadt Rabenau; Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
  3. Rabenau im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  4. Vincenz Kaiser: Zur Kolonisation und Herrschaftsbildung der Burggrafen von Dohna im Weißeritzgebiet, noch unveröffentlichtes Manuskript, Dresden 2007.
  5. Entschärft. Thüringische Landeszeitung, 13. November 2013, S. 1