Raboldshausen (Neuenstein)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

50.9133333333339.5275336Koordinaten: 50° 54′ 48″ N, 9° 31′ 39″ O

Raboldshausen
Gemeinde Neuenstein
Höhe: 336 m
Einwohner: 612
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36286
Vorwahl: 06677

Raboldshausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Neuenstein im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Hessen.

Der Ort liegt im Knüllgebirge am Oberlauf des Geisbaches. Etwa 3 km südlich des Dorfes erhebt sich der Eisenberg, mit 635,5 m ü. NN der höchste Berg des Knüllgebirges. Durch Raboldshausen führt die Landesstraße 3155. Der öffentliche Personennahverkehr erfolgt durch die RKH Bus GmbH mit der Linie 370. Nachbarorte sind Salzberg im Südwesten und Saasen im Osten.

Geschichte[Bearbeiten]

Als Rabenshusen wurde der Ort im Jahre 1224 erstmals erwähnt. Schon 1585 gehörte das Dorf zum Gericht Neuenstein. 1745 kam Raboldshausen an die Landgrafschaft Hessen und wurde dort zum Mittelpunkt des Amtes Raboldshausen. Die evangelische Pfarrkirche wurde 1791 erbaut. Nach der Auflösung des Amtes 1821 bestand noch ein erstinstanzliches Gericht, das Justizamt Raboldshausen am Ort bis es 1867 aufgehoben wurde.

Sehenswert sind die Wandgrabmäler derer von Wallenstein. Im Ort gibt es eine Kindertagesstätte. An einer Waldwiese in Ortsnähe steht ein Sühnekreis aus dem 13./14. Jahrhundert. Hier hat die Wüstung Holnstein gelegen.

Am 31. Dezember 1971 wurde Raboldshausen in die neue Gemeinde Neuenstein eingegliedert.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 397.

Weblinks[Bearbeiten]