Radfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Radfeld
Wappen von Radfeld
Radfeld (Österreich)
Radfeld
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Kufstein
Kfz-Kennzeichen: KU
Fläche: 14,32 km²
Koordinaten: 47° 27′ N, 11° 55′ O47.44611111111111.911388888889512Koordinaten: 47° 26′ 46″ N, 11° 54′ 41″ O
Höhe: 512 m ü. A.
Einwohner: 2.322 (1. Jän. 2014)
Postleitzahl: 6241
Vorwahl: 05337
Gemeindekennziffer: 7 05 20
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 57
6241 Radfeld
Website: www.radfeld.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Auer Josef (Zukunft für Radfeld)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
7 Zukunft für Radfeld,
6 Allgemeine Radfelder Liste,
2 Radfelder Gemeinschaftsliste
Lage der Gemeinde Radfeld im Bezirk Kufstein
Alpbach Angath Angerberg Bad Häring Brandenberg Breitenbach am Inn Brixlegg Ebbs Ellmau Erl Kirchbichl Kramsach Kufstein Kundl Langkampfen Mariastein Münster Niederndorf Niederndorferberg Radfeld Rattenberg Reith im Alpbachtal Rettenschöss Scheffau am Wilden Kaiser Schwoich Söll Thiersee Walchsee Wildschönau Wörgl Tirol (Bundesland)Lage der Gemeinde Radfeld im Bezirk Kufstein (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Radfeld, Landschaft mit Kirchturm

Radfeld ist eine Gemeinde mit 2322 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Kufstein, Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Rattenberg.

Geographie[Bearbeiten]

Radfeld liegt im Unterinntal und grenzt östlich direkt an Rattenberg an. Die Besiedlung ist gebildet durch ein langes Reihendorf südlich des Inn.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]


Kramsach Nachbargemeinden
Rattenberg
Am anderen Innufer
∗∗ Brixlegg liegt im Inntal hinter Rattenberg, grenzt im Bergland östlich von Rattenberg an

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals erscheint Radfeld 788 unter dem Namen Ratefelden und 790 als Ratfeld. Der Name des Ortes deutet auf zwei Fakten hin: erstens, dass es sich um ein „Feld des Rato“ handelte und zweitens, dass die germanischen Siedler keine Siedlung, sondern nutzbare Felder vorfanden. Im Gebiet um Radfeld spielte die Landwirtschaft immer schon eine große Rolle und war lange Zeit die Haupteinnahmequelle für die Bevölkerung. So wurden die ersten Gasthäuser erst um 1850 erwähnt, 1925 wurde die erste Fremdenpension eröffnet. Die ersten Handwerker erscheinen nach 1911.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1869 bis 1910

  • 1869: 338
  • 1880: 293
  • 1890: 310
  • 1900: 339
  • 1910: 398

1923 bis 1961

  • 1923: 452
  • 1934: 505
  • 1939: 461
  • 1951: 625
  • 1961: 850

1971 bis 2013

  • 1971: 1149
  • 1981: 1471
  • 1991: 1575
  • 2001: 2016
  • 2013: 2279[1]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

In letzter Zeit war Radfeld einem großen Bevölkerungswachstum und reger Bautätigkeit unterlegen. Durch die Neuansiedlung mehrerer Betriebe ist Radfeld zu einer Einpendlergemeinde geworden. Radfeld hat sich um die Errichtung einer Müllverbrennungsanlage beworben.

Bedingt durch die Beengtheit der bebaubaren Fläche der Nachbargemeinde Rattenberg, die nur etwa die Hälfte der Stadtfläche ausmacht, sind mehrere Infrastruktureinrichtungen auf Radfelder Gemeindegebiet: u. a. Kindergarten, Feuerwehr, Friedhof, Sportplatz, Bahnhaltestelle und mehrere Parkplätze, aber auch das „Kundler Tor“ und Reste der Stadtmauer.

Verkehr[Bearbeiten]

Verkehrsmäßig ist Radfeld über die Ausfahrt Kramsach der Inntalautobahn und die Haltestelle Rattenberg-Kramsach der Unterinntalbahn angeschlossen.

Schützenkapelle in der Au / Herz-Jesu-Kapelle

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Radfeld
  • Kath. Filialkirche Hl. Briccius
  • Schützenkapelle in der Au / Herz-Jesu-Kapelle
  • Auflegerkapelle
  • Stadtbergkapelle/ Schlossbergkapelle
  • Pestsäule
  • Bildstock Hl. Johannes Nepomuk
  • Kundler Tor und Reste der Stadtmauer der Nachbargemeinde Rattenberg

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, abgerufen am 21. Dezember 2013

Weblinks[Bearbeiten]