Radis
| Radis
Stadt Kemberg
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| Koordinaten: | 51° 45′ N, 12° 31′ O51.7512.516666666667122Koordinaten: 51° 45′ 0″ N, 12° 31′ 0″ O |
| Höhe: | 122 m ü. NN |
| Fläche: | 19,82 km² |
| Einwohner: | 1.280 (31. Dez. 2008) |
| Eingemeindung: | 1. Jan. 2010 |
| Postleitzahl: | 06773 |
| Vorwahl: | 034953 |
Radis ist ein Ortsteil der Stadt Kemberg im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Radis (sprich: Raadis) liegt ca. 20 km südwestlich von Lutherstadt Wittenberg am Rande des Naturparks Dübener Heide.
[Bearbeiten] Geschichte
1378 wurde Radis als Rodiß erstmalig urkundlich erwähnt.
Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Radis zusammen mit den Gemeinden Dabrun, Eutzsch, Rackith, Rotta, Schleesen, Selbitz, Uthausen und Wartenburg in die Stadt Kemberg eingemeindet.[1] Gleichzeitig wurde die Verwaltungsgemeinschaft Kemberg, zu der Radis gehörte, aufgelöst.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Pabsthaus
Das Pabsthaus, gelegen in einem Waldstück ca. 2 km westlich von Radis, ist das Geburtshaus von Johann Gottfried Galle. Er wurde u. a. durch seine Entdeckung des Planeten Neptun im Jahr 1846 zu einem der bedeutendsten deutschen Astronomen.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Die Bundesstraße 100, die Wittenberg und Halle (Saale) verbindet, verläuft direkt durch die Gemeinde. Der Bahnhof Radis liegt an der Eisenbahnlinie Berlin–Wittenberg–Halle (Saale)/Leipzig (Anhalter Bahn) und wird von Regionalbahnen der DB Regio fahrplanmäßig angefahren.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Balthasar Geyder (1681–1767), Theologe und Autor.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter des Ortes
- Wilhelm Traugott Krug (1770–1842), Philosoph.
- Johann Gottfried Galle (1812–1910), Astronom. Galle entdeckte 1846 den Planeten Neptun.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
Ateritz | Bergwitz | Eutzsch | Globig-Bleddin | Rackith | Radis | Rotta | Selbitz | Uthausen | Wartenburg