Radovan Karadžić

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Radovan Karadžić während eines Besuchs in Moskau 1994
Unterschrift von Radovan Karadžić

Radovan Karadžić [ˈkaradʒitɕ] (serbisch-kyrillisch Радован Караџић; * 19. Juni 1945 in Petnjica, Gemeinde Šavnik, Jugoslawien, heute Montenegro) war Parlamentspräsident der Sozialistischen Republik Bosnien und Herzegowina (1990–1992) und Präsident der Republika Srpska in Bosnien und Herzegowina (1992–1996). Im Zusammenhang mit dem Bosnienkrieg lag seit 1996 ein internationaler Haftbefehl des Haager Tribunals gegen ihn vor, der am 21. Juli 2008 zu seiner Festnahme in Belgrad führte. Ihm wird vorgeworfen, während seiner Amtszeit als Präsident Kriegsverbrechen, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit befohlen zu haben. Er soll unter anderem für das Massaker von Srebrenica verantwortlich sein.

Werdegang[Bearbeiten]

Radovan Karadžić stammt aus einer Familie, deren Mitglieder im Zweiten Weltkrieg bei den Tschetniks kämpften.[1] 1960 ging er als 15-Jähriger mit Eltern und Geschwistern nach Sarajevo, machte dort das Abitur und begann, Medizin zu studieren. Das Studium schloss er 1971 als Doktor der Medizin ab. Danach begann er, als Psychiater zu arbeiten, zunächst im Krankenhaus von Sarajevo. 1974/75 verbrachte er nach Weiterbildungsaufenthalten in Zagreb und Belgrad auch ein Postgraduate-Studienjahr an der Columbia University, New York. Nach seiner Rückkehr gründete er eine eigene Praxis im 20 Kilometer östlich von Sarajevo gelegenen Pale und spezialisierte sich auf Gruppentherapie und Gruppenanalyse in seinem Fachgebiet Neurosen und Depressionen. In dieser Eigenschaft war er unter anderem beim Fußballklub FC Barcelona tätig.[2] Karadžićs Mentor war Jovan Rašković.

Bereits früh begann Radovan Karadžić, Kindergedichte zu schreiben und im Stil serbischer Volksmusik zu komponieren. Von 1968 bis 1990 veröffentlichte er vier Gedichtbände, wobei bereits der erste, Ludo koplje (deutsch: Verrückte Lanze), vom Kampfgeist der Serben handelt. Während seines Belgrad-Aufenthalts lernte er den damals schon bekannten Romancier und Essayisten Dobrica Ćosić kennen, der ihn stark beeinflusste und in die literarische Szene der Hauptstadt einführte.

Radovan Karadžić ist verheiratet. Er hat eine Tochter und einen Sohn.[3]

Werdegang zum Präsidenten der Republika Srpska[Bearbeiten]

Nach dem Ende des Einparteiensystems in Jugoslawien gründete Jovan Rašković im Juli 1990 die Serbische Demokratische Partei (SDS) in Bosnien-Herzegowina. Nachdem mehrere politisch profilierte Persönlichkeiten abgesagt hatten, wurde Karadžić deren erster Vorsitzender. Bei den ersten freien Wahlen in Bosnien-Herzegowina am 18. November und 2. Dezember 1990 errang die SDS unter seiner Führung 72 der 240 Sitze der ersten Kammer des bosnischen Parlaments und wurde damit zweitstärkste Fraktion. Mit seinen Schriften und Reden versuchte Karadžić das Feindbild, das manche Serben von den Osmanen als einstigen Herrschern in Südosteuropa hatten, auf die (ebenfalls muslimischen) Bosniaken zu übertragen.

Nach den im Frühjahr und Sommer 1991 in Kroatien ausgebrochenen Kämpfen und der Bildung der Republik Serbische Krajina wurden unter seiner Herrschaft im September 1991 in Bosnien-Herzegowina die Serbischen Autonomen Regionen Bosnische Krajina, Herzegowina und Romanija ausgerufen. Im Laufe der Diskussionen über die Unabhängigkeit Bosnien-Herzegowinas, das zu diesem Zeitpunkt noch Teil Jugoslawiens war, organisierte Karadžić am 9. November 1991 in den serbischen Regionen ein Referendum über einen gemeinsamen Staat der bosnischen Serben mit Serbien, Montenegro und der Republik Serbische Krajina. 90 Prozent der bosnischen Serben stimmten diesem Plan zu. Am 9. Januar 1992 wurde dann die Serbische Republik Bosnien-Herzegowina (später umbenannt in Republika Srpska, etwa: „Serbische Republik“) gegründet, deren erster Präsident Radovan Karadžić war.

Am 25. Januar 1992 wurde im bosnischen Parlament eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit beschlossen. Dies wurde von Karadžić als „Kriegserklärung an die Serben“ bezeichnet. Das am 29. Februar und 1. März durchgeführte Referendum, das eine überwältigende Zustimmung zur Unabhängigkeit ergab, wurde nach Aufrufen von Karadžić und anderen serbischen Führern von der serbischen Bevölkerung boykottiert.

Rolle im Bosnienkrieg[Bearbeiten]

Ausbruch (1992)[Bearbeiten]

Nach der Ausrufung der Unabhängigkeit Bosnien-Herzegowinas am 3. März 1992 brachen in ganz Bosnien Kämpfe aus. Am 1. April zog die SDS auf Anweisung Karadžićs ihre Mitarbeiter aus dem Innenministerium von Bosnien-Herzegowina zurück, konzentrierte ihre Macht in Pale und begann einen Krieg gegen die anderen bosnischen Bevölkerungsgruppen. Unter Ausnutzung der auch zwischen den bosnischen Kroaten und Bosniaken bestehenden Spannungen traf sich Karadžić am 6. Mai 1992 mit Mate Boban, dem Führer der bosnisch-herzegowinischen Kroaten, in Graz. Die Gespräche über die Aufteilung Bosnien-Herzegowinas wurden aber, auch auf internationalen Druck hin, nicht erfolgreich abgeschlossen.

Bis zum Dezember 1992 gelang es den bosnischen Serben unter Karadžićs Präsidentschaft und der militärischen Führung von Ratko Mladić mit Unterstützung Serbiens 70 Prozent des Gebiets von Bosnien-Herzegowina unter ihre Kontrolle zu bringen sowie die Hauptstadt Sarajevo permanent zu belagern (siehe: Belagerung von Sarajevo). Karadžić wird beschuldigt, die dabei vorgenommenen sogenannten „ethnischen Säuberungen“ und Übergriffe auf bosniakische und kroatische Zivilisten geplant und befohlen zu haben.

In den beiden folgenden Jahren kam es zu keiner wesentlichen Veränderung der Situation. Zwar gab es einige internationale Bemühungen, zu einer Friedenslösung zu kommen und es wurden UN-Schutzzonen für eingekesselte Städte wie Srebrenica und Goražde eingerichtet. Aber besonders die Maximalforderungen der bosnischen Serben unter Karadžić verhinderten den Abschluss eines Friedensvertrages.

Eskalation und Friedensschluss (ab 1995)[Bearbeiten]

Erst 1995 gab es wieder substanzielle Bewegungen. Nach einigen militärischen Rückschlägen und dem Ende eines vereinbarten viermonatigen Waffenstillstands ordnete Karadžić am 27. März 1995 die totale Mobilmachung in der Republika Srpska an.

Im Mai gelang es Kroatien mit westlicher Unterstützung, große Teile des bis dahin von Serben gehaltenen Gebiets West-Slawonien unter seine Kontrolle zu bringen. Daraufhin begannen die bosnischen Serben, UN-Soldaten der UNPROFOR-Einheiten als Geiseln zu nehmen (zeitweise über 300). Auf Befehl Karadžićs wurde am 11. Juli 1995 die UN-Schutzzone Srebrenica mit über 40.000 bosnischen Flüchtlingen von serbischen Truppen ohne Widerstand der niederländischen UN-Truppen, der Einheit Dutchbat unter Thomas Karremans, eingenommen. Während Frauen und Kinder in Richtung Tuzla vertrieben wurden, wurde der größte Teil der männlichen Bevölkerung (mindestens 6.975 Bosniaken[4][5]) ermordet (siehe: Massaker von Srebrenica). Am 20. Juli erlitt die Stadt Žepa ein ähnliches Schicksal, hier wurden aber alle Einwohner vertrieben. Die trotz der Einnahme der Stadt schwieriger werdende militärische Lage (Kroatien hatte inzwischen auch die zur selbsternannten „Republik Serbische Krajina“ gehörenden Gebiete zwischen Knin und Slunj zurückerobert) führte nun zu einem Machtkampf zwischen Karadžić und seinem General Mladić. Am 23. August forderte Karadžić als Basis für neue Friedensverhandlungen 63 Prozent des Gebiets von Bosnien-Herzegowina für die Serben.

Aufgrund der zunehmenden Landgewinne der kroatischen, aber auch der bosnischen Truppen musste Karadžić schließlich hinnehmen, dass die weiteren Friedensverhandlungen nicht mit ihm, sondern direkt mit den Präsidenten Bosnien-Herzegowinas, Serbiens und Kroatiens, Izetbegović, Milošević und Tuđman, geführt wurden. Diese wurden am 21. November in Dayton abgeschlossen. Darin wurde festgelegt, dass die nun so genannte Entitäten der Republika Srpska 49 Prozent des Territoriums Bosnien-Herzegowinas ausmacht und zwischenzeitlich von den Serben gehaltene Gebiete, so zum Beispiel Ilidža und Sarajevo-Grbavica, die bis dahin von bosnischen Serben bewohnt wurden, an die Bosniakisch-Kroatische Föderation abgegeben werden müssen. Karadžić organisierte daraufhin noch ein Referendum in diesen Orten, das zwar nahezu 100-prozentige Ablehnung der Übergabe ergab, schließlich konnte aber auch das die Unterzeichnung des Dayton-Vertrags am 14. Dezember 1995 in Paris und damit das Ende des Bosnienkrieges nicht mehr verhindern. Am 20. Februar 1996 ordnete schließlich Karadžić die Räumung dieser Orte an, der die meisten der noch verbliebenen 80.000 Einwohner auch Folge leisteten.

Auf anhaltenden internationalen Druck hin musste Karadžić am 30. Juni 1996 als Präsident der Republika Srpska abtreten. Neue Präsidentin wurde (die später vom UN-Kriegsverbrechertribunal verurteilte) Biljana Plavšić.

Strafverfolgung durch das UN-Kriegsverbrechertribunal[Bearbeiten]

Ermittlungen und internationaler Haftbefehl[Bearbeiten]

Nachdem Sarajevo am 9. April 1995 von serbischen Truppen schwer beschossen worden war, gab das UN-Kriegsverbrechertribunal am 24. April bekannt, dass es gegen Karadžić und Ratko Mladić ermittelt. Am 14. November reichte es eine erweiterte Anklageschrift ein, am 11. Juli 1996 erließ es einen internationalen Haftbefehl. Konkret vorgeworfen werden ihm: [6]

  • Völkermord
  • Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Vertreibung, Mord, Folter)
  • Verstöße gegen das Kriegsrecht (u.a. „Terrorisierung der Bewohner von Sarajevo“)

Nachdem die OSZE die Verantwortung für die Einhaltung des Dayton-Abkommens übernommen hatte, drohte sie, die SDS nicht zu den bevorstehenden Wahlen zuzulassen, deshalb musste Karadžić am 19. Juli den Vorsitz der SDS abgeben. Trotz des Haftbefehls unternahm aber zunächst weder die neue Regierung der Republika Srpska noch die internationale Friedenstruppe IFOR ernsthafte Anstrengungen, Karadžić zu verhaften. So konnte er noch im Februar 1997 mit erneuter Gewalt für den Fall drohen, dass die Stadt Brčko, deren Status im Dayton-Abkommen nicht geklärt worden war, nicht in die Republika Srpska eingegliedert würde.

Flucht[Bearbeiten]

Zwar gab es in den Folgejahren immer wieder einzelne, teils halbherzige Bemühungen, die nunmehr untergetauchten Karadžić und Ratko Mladić ausfindig zu machen und zu verhaften, aber auch durch die Unterstützung von Regierungsbeamten der Republika Srpska und zunächst wohl auch seitens Miloševićs konnten sie sich immer wieder dem Zugriff entziehen. Dies auch, weil sie möglicherweise von Teilen der Bevölkerung besonders im Osten Bosniens gedeckt wurden. Auch eine von den Vereinigten Staaten ausgerufene und bis heute gültige Belohnung von jeweils fünf Millionen US-Dollar für Hinweise zur Verhaftung von Radovan Karadžić als auch von Ratko Mladić hatten weder zur Festnahme Karadžićs noch Mladićs geführt. Erst im Juni 2004 gab es ernsthafte Anzeichen, dass der internationale Bosnien-Beauftragte Paddy Ashdown mit Hilfe der inzwischen in SFOR (Stabilization Force) umbenannten NATO-Truppe Karadžić zu finden und zu verhaften gedachte. Dazu setzte er am 30. Juni des Jahres 59 Amtsträger der Republika Srpska (unter anderen den SDS-Vorsitzenden Dragan Kalinić) ab, die im Verdacht standen, Karadžić zu decken und ihn weiterhin logistisch und finanziell zu unterstützen. Ende Juli 2005 appellierte Karadžićs Ehefrau Ljiljana Zelen-Karadžić im bosnischen und serbischen Fernsehen an ihren Mann, sich freiwillig dem ICTY zu stellen. Als Gründe hierfür gab sie den „permanenten Druck von allen Seiten“ an.[7] Karadžićs Aufenthaltsort wurde von der EUFOR in der Republika Srpska vermutet. In verschiedenen Zeitungsberichten wurde immer wieder behauptet, er sei in der Republika Srpska, in Belgrad oder am 7. Mai 2005 sogar in Nikšić (Montenegro) bei der Beerdigung seiner Mutter gesehen worden.

Festnahme[Bearbeiten]

Am Abend des 21. Juli 2008 verkündete das serbische Präsidialamt schließlich die Festnahme Karadžićs in Serbien.[8] Nach Angaben serbischer Ermittler habe er vor seiner Festnahme unter falscher Identität und mit stark verändertem äußeren Erscheinungsbild als „Dragan David Dabić“ unbehelligt in Belgrad gelebt und in einer Arztpraxis als „Alternativmediziner“ gearbeitet.[9] Zunächst war er in Belgrad inhaftiert; sein Anwalt hatte eine Beschwerde gegen die Auslieferung an das Haager Tribunal angekündigt[10], diese dann aber nicht eingelegt.

Der echte Dragan Dabić arbeitet als Bauer und Bauarbeiter in Ruma. Karadžić gelangte an dessen Papiere und lebte bis zu seiner Festnahme unter falscher Identität.[11] Nach der Verhaftung Karadžićs war zunächst fälschlich gemutmaßt worden, Dabić sei 1993 einem Heckenschützen zum Opfer gefallen.[12]

Strafverfahren[Bearbeiten]

Seit den Morgenstunden des 30. Juli 2008 befindet er sich in der United Nations Detention Unit, der Untersuchungshaftanstalt des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien im Den Haager Stadtteil Scheveningen.[13] Am 31. Juli 2008 erfolgte die erste Einvernahme vor dem Haager Tribunal, zu der Karadžić auf eigenen Wunsch ohne Strafverteidiger erschien. Am 26. Oktober 2009 begann der Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag ohne den angeklagten Karadžić.[14] Zum ersten Mal im Laufe des Prozesses äußerte sich Karadžić am 1. März 2010. Er wies jegliche Schuld am Bosnienkrieg von sich. Die bosnischen Serben hätten sich nur gegen islamische Fundamentalisten verteidigt, die Bosnien nach dem Zerfall Jugoslawiens für sich beanspruchen wollten.[15]

Die Beweisaufnahme des Gerichtes wurde am 4. Mai 2012 abgeschlossen.[16] Am 28. Juni 2012 wurde Karadžić in einem von insgesamt elf Anklagepunkten, dem Völkermord in bosnischen Gemeinden, freigesprochen.[17] Zwei Wochen vor diesem Zwischenurteil forderte er in Den Haag seinen Freispruch in allen elf Anklagepunkten. Ihm werden jedoch in diesem Prozess immer noch zehn weitere Verbrechen angelastet. Er bleibt unter anderem für das Massaker an muslimischen Jungen und Männern in Srebrenica wegen Völkermordes sowie in neun weiteren Punkten wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit weiterhin angeklagt.[18]

Karadžić, der sich seit Beginn der Anklage noch immer auf eigenen Wunsch selbst verteidigt, bezeichnete sich selbst vor dem UNO-Tribunal als einen „milden und toleranten Menschen“ und präsentierte sich als „Friedenstifter“. Er habe alles mögliche getan, um diesen Krieg zu vermeiden und er habe außerdem auch die Zahl der Opfer verringert. Er sagte, dass er „statt hier als Angeklagter zu erscheinen, (für die Bemühungen) ausgezeichnet werden“ sollte. Karadžić wies auch abermals jegliche Schuld am Massaker von Srebrenica von sich; er habe befohlen, diese Bewohner zu schützen und er wisse nichts von diesem dort geschehenen Völkermord. Er habe nur einen militärischen Einsatz gegen islamische Kämpfer befohlen. Des Weiteren beteuerte er auch seine Unschuld an der jahrelangen Belagerung der bosnischen Hauptstadt Sarajevo, der 10.000 Menschen zum Opfer fielen. Die Moslems bzw. Bosniaken hätten vielmehr „schamlos“ Angriffe inszeniert, um somit ein internationales Eingreifen zu ihren Gunsten und gegen die Serben zu erreichen.[19] Im Juli 2013 hob das UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien den Teilfreispruch aus 2012 auf.[20] [21]

Populärkultur[Bearbeiten]

Der Spielfilm Hunting Party aus dem Jahre 2007 ist teilweise beeinflusst von der Suche einer Gruppe westlicher Journalisten nach Karadžić.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dunja Melčić (Hrsg.): Der Jugoslawien-Krieg, Handbuch zu Vorgeschichte, Verlauf und Konsequenzen, Westdeutscher Verlag, Opladen/Wiesbaden 1999, ISBN 3-531-13219-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Radovan Karadžić – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thomas Casagrande: Die Volksdeutsche SS-Division „Prinz Eugen“. Die Banater Schwaben und die nationalsozialistischen Kriegsverbrechen. Campus, Frankfurt 2003 ISBN 3-593-37234-7, S. 351.
  2. Frankensteins Werkzeug, Süddeutsche Zeitung vom 22. Juli 2008
  3. Bericht auf Die Presse.com (Zugriff am 30. September 2008)
  4. Nataša Krsman: U BiH stradalo 97.207 ljudi
  5. Пораз бошњачке ратне пропаганде
  6. ICTY - Case Information Sheet, Anklagepunkte (englisch; PDF; 118 kB)
  7. Tagesschau.de: Frau Karadzic bittet ihren Mann aufzugeben (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung
  8. Spiegel.de: Kriegsverbrecher Karadžić in Serbien gefasst
  9. Karadžić tarnte sich in Belgrad mit weißem Bart, Die Welt, 22. Juli 2008
  10. Karadžić vor Auslieferung an Tribunal, Handelsblatt vom 24. Juli 2008
  11. Liste mit Mladićs Wohnungen veröffentlicht, Der Spiegel, 25. Juli 2008
  12. Karadžić bekam falschen Pass offenbar in Bosnien, Der Standard, 24. Juli 2008
  13. Auslieferung nach Den Haag: Radovan Karadzic ist im Gefängnis angekommen. In: WELT ONLINE. 30. Juli 2008. Archiviert vom Original am 28. August 2008. Abgerufen am 23. Mai 2013.
  14. Der Prozess gegen Radovan Karadzic. WELT DEBATTE. 26. Oktober 2009. Archiviert vom Original am 30. Dezember 2009. Abgerufen am 23. Mai 2013.
  15. Karadzic weist jegliche Schuld von sich Focus Online, 1. März 2010
  16. Massaker von Srebrenica: Beweisaufnahme im Karadzic-Prozess beendet. Focus Online, 4. Mai 2012. Abgerufen am 8. Juni 2012
  17. Anklage auf Völkermord: UN-Tribunal spricht Karadzic von einem Vorwurf frei. In: Süddeutsche Zeitung, 28. Juni 2012. Abgerufen am 23. Mai 2013. 
  18. Kriegsverbrechen: Radovan Karadzic teilweise freigesprochen. In: Spiegel Online, 28. Juni 2012. Abgerufen am 23. Mai 2013. 
  19. Karadzic vor Uno-Tribunal: „Alles zur Vermeidung von Krieg getan“. In: Spiegel Online, 16. Oktober 2012. Abgerufen am 23. Mai 2013. 
  20. spiegel.de 11. Juli 2013: Den Haag: Gericht rollt Völkermord-Anklage gegen Karadzic wieder auf
  21. The Guardian: Radovan Karadžić genocide charge reinstated by UN judges, Karadzic genocide charge reinstated, Video (11. Juli 2013)