Radstein

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Radstein
Radostynia
Radstein  Radostynia führt kein Wappen
Radstein  Radostynia (Polen)
Radstein  Radostynia
Radstein
Radostynia
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Oppeln
Landkreis: Prudnik
Gmina: Zülz
Geographische Lage: 50° 25′ N, 17° 42′ O50.4217.700277777778Koordinaten: 50° 25′ 12″ N, 17° 42′ 1″ O
Einwohner:
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OPR
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice

Radstein (polnisch: Radostynia) ist eine Ortschaft in Oberschlesien. Radstein liegt in der Gemeinde Zülz (Biała) im Powiat Prudnicki (Kreis Neustadt O.S.) in der polnischen Woiwodschaft Oppeln.

Geografie[Bearbeiten]

Radstein liegt vier Kilometer nordöstlich vom Gemeindesitz Zülz, 14 Kilometer nordöstlich von der Kreisstadt Prudnik (Neustadt O.S.) und 32 Kilometer südwestlich von der Woiwodschaftshauptstadt Oppeln.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Nachbarorte von Radstein sind im Nordwesten Ernestinenberg (Górka Prudnicka), im Nordosten Mokrau (Mokra), im Osten Krobusch (Krobusz) und im Südwesten Ellguth (Ligota Bialska).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort entstand Anfang des 16. Jahrhunderts und wurde 1531 erstmals urkundlich als "Radostina" erwähnt.[1]

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 507 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 123 für Polen.[2] Radstein verblieb beim Deutschen Reich. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Neustadt O.S.

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Radostynia umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln. 1999 kam der Ort zum Powiat Prudnicki. Am 6. März 2006 wurde in der Gemeinde Zülz, der Radstein angehört, Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt. Am 24. November 2008 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Radstein.

Sehenswürdigkeiten und Denkmale[Bearbeiten]

  • Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert
  • Kirche
  • Wegkreuz
  • Gefallenendenkmale

Vereine[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Internetseite der Gemeinde, abgerufen im Dezember 2011
  2. Vgl. Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921