Radvorleger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Radvorleger

Als Radvorleger bezeichnet man bei der Eisenbahn ein Gerät, mit dem abgestellte Schienenfahrzeuge, z. B. zum Be- oder Entladen bereitgestellte Güterwagen, gegen unbeabsichtigtes Entlaufen gesichert werden können. Allgemein gebräuchlich sind heute Radvorleger mit einem hemmschuhähnlichen Aussehen, die neben einem Rad des Fahrzeuges an einer der beiden Schienen festgeschraubt und abgeschlossen werden können. Bei einer älteren Form des Radvorlegers handelt es sich um zwei mit einer Eisenstange verbundene Hemmschuhe (sog. doppelter Radvorleger), die auf beide Schienen aufgelegt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen auch Hemmschuhe – meist nur vorübergehend – zum Sichern abgestellter Fahrzeuge verwendet werden.

Weblinks[Bearbeiten]