Raebareli

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Raebareli
रायबरेली
Raebareli (Indien)
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Staat: Indien
Bundesstaat: Uttar Pradesh
Distrikt: Raebareli
Lage: 26° 14′ N, 81° 14′ O26.23333333333381.233333333333Koordinaten: 26° 14′ N, 81° 14′ O
Einwohner: 191.056 (2011)[1]

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Raebareli (Hindi: रायबरेली, Urdu: رائے بریلی; Rāybarelī [rɑːjbʌˈreːliː]; auch Rae Bareli, Rai Bareli) ist eine Stadt im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh mit rund 190.000 Einwohnern (Volkszählung 2011). Sie liegt 80 Kilometer südlich von Lakhnau und 120 Kilometer nordwestlich von Allahabad am Ufer des Flusses Sai in der Region Awadh (Oudh) in Zentral-Uttar-Pradesh. Die Stadt ist Verwaltungssitz des Distrikts Raebareli.

Raebareli besitzt einige bedeutende Baudenkmäler aus der Zeit der islamischen Herrschaft. Anfang des 15. Jahrhunderts eroberte Ibrahim Shah, der Sultan von Jaunpur, Raebareli. Er ließ das Fort erneuern und die Freitagsmoschee (Jama Masjid) erbauen. Während der Mogulzeit ließ im 17. Jahrhundert der von Shah Jahan eingesetzte Gouverneur Jahan Khan im Vorort Jahanabad für sich einen Palast und ein Mausoleum errichten.

Raebareli gilt als politische Bastion der Nehru-Gandhi-Dynastie. Sowohl Feroze Gandhi (1951 und 1957), Indira Gandhi (1967 und 1980), Arun Nehru (1984) als zuletzt Sonia Gandhi (2004 und 2009) wurden aus dem Wahlkreis Raebareli in die Lok Sabha gewählt.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Census of India 2011: Provisional Population Totals. Cities having population 1 lakh and above. (PDF; 154 kB)