Rahovec

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Rahovec/Rahoveci1
Orahovac/Ораховац2
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Rahovec (Kosovo)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Kosovo
Gemeinde: Rahovec (Orahovac)
Koordinaten: 42° 24′ N, 20° 39′ O42.40083333333320.656944444444Koordinaten: 42° 24′ 3″ N, 20° 39′ 25″ O
Einwohner: 73.700 (September 2009)
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Großgemeinde
1 albanisch (unbestimmte / bestimmte Form),
2 serbisch (lateinische / kyrillische Schreibweise)
Weinreben
Blick über Rahovec
Großgemeinde innerhalb Kosovos

Rahovec (albanisch auch Rahoveci, serbisch Ораховац/Orahovac) ist eine Stadt im Kosovo, ca. 20 Kilometer östlich der Stadt Gjakova/Djakovica und 30 Kilometer nördlich der Stadt Prizren. Die Stadt hat ca. 23.200 Einwohner; die Großgemeinde, die außer der Stadt Rahovec noch 35 Dörfer umfasst, zählt ca. 73.700 Einwohner.[1]

In der Großgemeinde besitzen die Albaner die Mehrheit. Neben anderen kleinen Gruppen stellen die Serben die größte Minderheit. In Rahovec leben sie in dem nördlichen, höher gelegenen Teil der Stadt und in Velika Hoča (Hoça e Madhe), einem nahe gelegenen Dorf. Andere Minderheiten sind die Roma sowie die Aschkali oder "Ägypter", sie stellen mit den Serben gemeinsam knapp 2 % der Gesamtbevölkerung Rahovecs. Die Hauptwirtschaftsgrundlage der Stadt ist der Weinbau und Plastikherstellung.

Sprachliche Besonderheit des Ortes ist seine serbische Mundart, Oravački, die allen nationalen Gruppen gemeinsam ist.[2]

Die deutsche Organisation Schüler Helfen Leben ist seit dem Jahre 2001 im Ort tätig und betreibt dort ein Jugendzentrum mit zwei Teilen, eines im serbischen und eines im albanischen Teil der Stadt. Die deutsche Organisation AMICA e.V. arbeitet seit 2000 in der Stadt und bietet dort neben Projektzentren für Frauen und Mädchen auch Gruppen für Kinder mit Behinderungen an.

Der Bürgermeister der Stadt ist seit dem 19. Dezember 2010 Smajl Latifi, ein Mitglied der AAK.[3]

Literatur[Bearbeiten]

  • Mark Krasnići: Orahovac: Antropogeorafska monografija varošice In: Glasnik Muzeja Kosova i Metohije II. Priština 1957. 87-143.
  • Глиша Елезовић: Један оглед нашега говора из Ораховца у Подрими код Призрена. In: Јужнословенски филолог XVIII. Београд 1949-1950. 133-140.
  • Митра Рељић: Српски језик као Равачки међу ораховачким Албанцима данас. In: Славистика XII. Београд 2008. 317-325.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Orahovac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. OSZE-Porträt der Gemeinde Rahovec/Orahovac, September 2009
  2. Mark Krasnići: Orahovac: Antropogeorafska monografija varošice. In: Glasnik Muzeja Kosova i Metohije II. Priština 1957. 121. Глиша Елезовић: "Један оглед нашега говора из Ораховца у Подрими код Призрена". In: Јужнословенски филолог XVIII. Београд 1949-1950. 133. Митра Рељић: Српски језик као Равачки међу ораховачким Албанцима данас. In: Славистика XII. Београд 2008. 318.
  3. Rahovec: Latifi kryetar, merr urime nga Kryeziu i LDK-së. koha.net, 19. Dezember 2010, abgerufen am 14. Februar 2011