Rainer Scheithauer

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Rainer Scheithauer

Rainer Scheithauer (* 29. August 1953 in Apen; † 18. Dezember 2005 in Königsfeld im Schwarzwald) war ein deutscher Regelungstechniker und Professor für Nachrichtentechnik. Scheithauer war seit 1999 Rektor der Hochschule Furtwangen University (HFU) und war maßgeblich am Ausbau der Furtwanger Hochschule beteiligt.

Leben[Bearbeiten]

Scheithauer studierte an der Technischen Hochschule Hannover und wurde 1985 mit der Arbeit "Robuste optimale Regelung einer Klasse zustandsbeschränkter verteiltparametrischer Systeme" promoviert. Zunächst war Scheithauer in leitender Position in der Produktentwicklung der G. Kromschröder AG in Osnabrück tätig, die sich zu der Zeit mehrheitlich im Besitz der Ruhrgas AG befand. Scheithauer wurde 1993 Professor an der Fachhochschule und lehrte Regelungs- und Systemtheorie. 1999 wurde Scheithauer Rektor der Fachhochschule Furtwangen und Nachfolger von Walter Zahradnik. Er engagierte sich insbesondere für den Um- und Ausbau der Fachhochschule Furtwangen (FHF) – mit Außenstelle in Schwenningen – zur Hochschule Furtwangen University (HFU).

2004 gründete er als Rektor der Hochschule Furtwangen University die "European Net-Trainers Association", der neben der tele-akademie der Hochschule Furtwangen University der Collegeverbund South-Yorkshire SYFEC sowie der Trainingsanbieter ID3 aus Toulouse angehört und postgraduale Weiterbildungsprogramme angeboten werden. Scheithauer war zudem Beiratsmitglied der Initiative Virtuelle Hochschule Bayern.

Scheithauer wurde in seiner Wohnung in Königsfeld-Buchenberg erschossen und hinterlässt eine Frau und drei Kinder. Die Polizei geht von einem eskalierten Konflikt in einem „Beziehungsgeflecht“ aus.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Rainer Scheithauer: Signale und Systeme, Teubner 2005, ISBN 3-519-16425-6
  • Ulrich Riefenstahl, Jürgen Meins, Rainer Scheithauer, Hermann Weidenfeller: Elektrische Antriebstechnik, Teubner 2006, ISBN 3-8351-0029-7

Weblinks[Bearbeiten]