Ralf Miggelbrink

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ralf Miggelbrink (* 24. Februar 1959 in Dingden im Münsterland) ist Professor für Systematische Theologie an der Universität Duisburg-Essen in Essen.

Leben[Bearbeiten]

Miggelbrink studierte katholische Theologie, Philosophie, Germanistik und Pädagogik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und wurde 1989 mit einer Arbeit über den Beitrag Karl Rahners zur Gotteslehre promoviert. Anschließend war er als Studienrat am katholischen Gymnasium „Engelsburg“ im nordhessischen Kassel tätig. 1999 wurde er an der Universität Innsbruck mit einer Arbeit über das biblische Motiv des Gotteszorns habilitiert. Seit 2001 hat er den Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Universität Essen (mittlerweile: Duisburg-Essen) inne.

Theologie[Bearbeiten]

Zahlreiche Veröffentlichungen zu unterschiedlichen theologischen Fragestellungen. In seiner Dissertation setzt Miggelbrink den transzendental-theologischen Ansatz Karl Rahners mit offenbarungstheologischen Ansätzen, v. a. von Karl Barth, auseinander. Die Habilitationsschrift vermittelt exegetisches und systematisch-theologisches Denken. Inhaltlich bemühen sich beide Werke um eine angemessene Gottesrede.

Bei der Bestimmung des menschlichen Kontextes der Gottesrede nimmt Miggelbrink Elemente der dramatischen Theologie Raymund Schwagers sowie der Mimetischen Theorie René Girards auf und kommt so zu einer umfassenden Theologie der Gewalt und des Opfers.

Im weiteren Umfeld ökumenischer Fragestellungen erfolgten Veröffentlichungen zu den Themen Rechtfertigung, Ekklesiologie, Sakramenten- und dabei insbesondere Ehelehre.

Er ist verheiratet und hat drei Kinder, die Familie wohnt in Warburg[1].

Werke[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.nw-news.de/lokale_news/warburg/warburg/3931528_Auf_der_Suche_nach_Wegen_aus_der_Kirchenkrise.html

Weblinks[Bearbeiten]