Ralingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Ralingen
Ralingen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ralingen hervorgehoben
49.8083333333336.5155555555556160Koordinaten: 49° 48′ N, 6° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Trier-Land
Höhe: 160 m ü. NHN
Fläche: 27,64 km²
Einwohner: 2056 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54310
Vorwahl: 06585
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 111
Gemeindegliederung: 6 Ortsbezirke
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenfeldstr. 12
54295 Trier
Webpräsenz: www.ralingen.de
Ortsbürgermeister: Oswald Disch (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Ralingen im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild

Ralingen (luxemburgisch Rooljen) ist eine Ortsgemeinde im rheinland-pfälzischen Landkreis Trier-Saarburg. Sie gehört der Verbandsgemeinde Trier-Land an. Ralingen ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Ralingen liegt zwischen Trier und Bitburg an der Sauer unmittelbar an der luxemburgischen Grenze. Auf der gegenüberliegenden Seite der Sauer liegt die luxemburgische Gemeinde Rosport.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in sechs Ortsteile bzw. Ortsbezirke und einer Anzahl von Wohnplätzen (Einwohnerzahlen am 28. Februar 2014):[3][4]

Ortsbezirk Zugehörende Wohnplätze Einwohner
Edingen Edingerberg, Klingerbach, Kömbchen, Läschhof, Muckenbach 287
Godendorf   344
Kersch Kerscher Bach 118
Olk   423
Ralingen Berghof, Dischelt, Georgsmühle, Kunkelborn, Mahlendorf, Merteshof, Ralinger Mühle, Reitzmühle, Schäferei 506
Wintersdorf Wintersdorferberg 441

Geschichte[Bearbeiten]

Am 17. März 1974 wurden die vier bis dahin selbständigen Gemeinden Edingen, Kersch, Olk und Wintersdorf nach Ralingen eingemeindet. Die Gemeinde Edingen wurde am 1. Juni 1972 aus den aufgelösten Gemeinden Edingen und Godendorf neu gebildet.[5]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gemeindegebiet von Ralingen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 1.035
1835 1.361
1871 1.530
1905 1.502
1939 2.421
1950 1.762
Jahr Einwohner
1961 1.703
1970 1.736
1987 1.780
1997 1.973
2005 2.026
2012 2.056

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Ralingen besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:<[6]

Wahl CDU GRÜNE FW WGO Gesamt
2014 8 2 4 2 16 Sitze
2009 8 5 3 16 Sitze
  • FW = Freie Wähler Großgemeinde Ralingen e.V.
  • WGO = Wählergemeinschaft Olk e.V.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Zum Ortsbürgermeister wurde Oswald Disch (CDU) am 7. Juni 2009 in einer Direktwahl mit 63,4 % der Stimmen gewählt sowie am 25. Mai 2014 mit 75,19 %.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Infrastruktur[Bearbeiten]

Blick auf den Ortsteil Olk

Verkehr[Bearbeiten]

Die Ortsteile Wintersdorf, Ralingen, Godendorf und Edingen liegen alle an der Sauertalstrecke B 418 von Trier nach Echternach. Der Ortsteil Olk befindet sich nahe der B 51 zwischen Trier und Bitburg. Der Ortsteil Kersch liegt etwas abgelegener zwischen Olk und Wintersdorf. Zu allen Ortsteilen gibt es eine regelmäßige Busverbindung durch die Moselbahn Vertriebsgesellschaft mbH im Verkehrsverbund Region Trier (VRT).

Ralingen, Wintersdorf und Edingen waren Bahnstationen der sog. Nims-Sauertalbahn, einer Nebenstrecke der Eifelbahn, welche seit 1915 von Erdorf über Bitburg, Wolsfeld und Irrel nach Igel führte. Diese Strecke wurde jedoch bereits 1968/69 stillgelegt und bald danach abgerissen. Auf der Trasse befindet sich heute weitgehend der Sauertal-Radweg.

Bildung[Bearbeiten]

Im Hauptort befinden sich eine Grundschule und ein Kindergarten.

Kirche[Bearbeiten]

Hauptartikel: St. Martin (Ralingen)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ralingen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 79 (PDF; 2,3 MB)
  4. Einwohner mit Hauptwohnung zum Stichtag 30. Juni 2014, Einwohnerstatistik Verbandsgemeinde Trier-Land
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 193 (PDF; 2,50 MB)
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen