Ramelsloh

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53.34194444444410.02527777777826Koordinaten: 53° 20′ 31″ N, 10° 1′ 31″ O

Ramelsloh
Gemeinde Seevetal
Wappen von Ramelsloh
Höhe: 26 m
Einwohner: 1746 (30. Jun. 2012)
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 21220

Ramelsloh ist ein Ort in der Gemeinde Seevetal im Landkreis Harburg in Niedersachsen rund 30 km südlich von Hamburg in der nördlichen Lüneburger Heide und hat 1746 Einwohner, davon 77 mit Nebenwohnsitz[1].

Geschichte[Bearbeiten]

Ramelsloh gehört zu den ältesten Orten der Gemeinde. Er wurde erstmals im Jahre 845 schriftlich erwähnt, als der hamburgische Bischof Ansgar auf der Flucht vor Wikingern den heutigen Ort Ramelsloh erreichte. Er hat hier ein mittelalterliches Stift gegründet. Das heutige Kirchengebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert. In Ramelsloh gibt es ein Gewerbegebiet und ein kleines Einkaufszentrum.

Stiftskirche in Ramelsloh

Seit dem 1. Juli 1972 gehört Ramelsloh zur Gemeinde Seevetal.[2]

Im Jahr 1987 wurde für die niederländischen Nato-Streitkräfte bei Ramelsloh ein "vorgeschobenes Nachschubdepot" errichtet. Der Ramelsloher Friedensinitiative gelang es, durch Grundstückskäufe ein geplantes Treibstofflager zu verhindern. Der Friedensinitiative schlossen sich unter anderem Michael Gorbatschow und der Nobelpreisträger George Wald an.[3]

Verkehr[Bearbeiten]

Ramelsloh ist Anschlussstelle der Autobahn A7 zwischen Hamburg und Hannover. Es bestehen mehrmals täglich Busverbindungen des KVG nach Hittfeld und Maschen, wo jeweils Anschluss an Regionalzüge des Metronom Richtung Hamburg besteht. Morgens verkehren zudem Schulbusse nach Buchholz, Hittfeld und Winsen, die für jedermann freigegeben sind.

Verwaltung[Bearbeiten]

Orts-Bürgermeister von Ramelsloh/Ohlendorf/Holtorfsloh ist seit 2013 Rolf Masloch (CDU)[4].

Vereine[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einwohner der Gemeinde Seevetal (30. Juni 2012)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 228 und 229.
  3. Nato Depot bei Ramelslof
  4. Bürgermeister Ramelsloh/Ohlendorf/Holtorfsloh