Ramin

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Ramin (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Ramin führt kein Wappen
Ramin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ramin hervorgehoben
53.41388888888914.29166666666725Koordinaten: 53° 25′ N, 14° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Löcknitz-Penkun
Höhe: 25 m ü. NN
Fläche: 46,95 km²
Einwohner:

734 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17321
Vorwahl: 039749
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, UEM, WLGVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Leerzeichen
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 113
Adresse der Amtsverwaltung: Chausseestraße 30
17321 Löcknitz
Webpräsenz: www.loecknitz-online.de
Bürgermeister: Reinhart Retzlaff
Lage der Gemeinde Ramin im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Brandenburg Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Buggenhagen Krummin Lassan Wolgast Wolgast Zemitz Ahlbeck (bei Ueckermünde) Altwarp Eggesin Grambin Hintersee (Vorpommern) Leopoldshagen Liepgarten Luckow Luckow Lübs (Vorpommern) Meiersberg Mönkebude Torgelow-Holländerei Vogelsang-Warsin Bargischow Bargischow Blesewitz Boldekow Bugewitz Butzow Ducherow Iven Krien Krusenfelde Liepen Medow Neetzow Neu Kosenow Neuenkirchen (bei Anklam) Postlow Rossin Sarnow Spantekow Stolpe (Peene) Alt Tellin Bentzin Daberkow Jarmen Kruckow Tutow Völschow Behrenhoff Dargelin Dersekow Diedrichshagen Hinrichshagen (Vorpommern) Levenhagen Mesekenhagen Neuenkirchen (bei Greifswald) Weitenhagen (bei Greifswald) Bergholz Blankensee (Vorpommern) Boock (Vorpommern) Glasow (Vorpommern) Grambow (Vorpommern) Löcknitz Nadrensee Krackow Penkun Plöwen Ramin Rossow Rothenklempenow Brünzow Hanshagen Katzow Kemnitz (bei Greifswald) Kröslin Kröslin Loissin Lubmin Neu Boltenhagen Rubenow Wusterhusen Görmin Loitz Sassen-Trantow Altwigshagen Ferdinandshof Hammer a. d. Uecker Heinrichsruh Heinrichswalde Rothemühl Torgelow Wilhelmsburg (Vorpommern) Blumenhagen Brietzig Damerow (Rollwitz) Fahrenwalde Groß Luckow Jatznick Klein Luckow Koblentz Krugsdorf Nieden Papendorf (Vorpommern) Polzow Rollwitz Schönwalde (Vorpommern) Viereck (Vorpommern) Zerrenthin Züsedom Karlshagen Mölschow Peenemünde Trassenheide Benz (Usedom) Dargen Garz (Usedom) Kamminke Korswandt Koserow Loddin Mellenthin Pudagla Rankwitz Stolpe auf Usedom Ückeritz Usedom (Stadt) Zempin Zirchow Bandelin Gribow Groß Kiesow Groß Polzin Gützkow Karlsburg (Vorpommern) Klein Bünzow Kölzin Lühmannsdorf Murchin Rubkow Schmatzin Wrangelsburg Ziethen (bei Anklam) Züssow Heringsdorf Pasewalk Strasburg (Uckermark) Ueckermünde Wackerow Greifswald Greifswald PolenKarte
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Ramin ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald im Südosten von Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Löcknitz-Penkun verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

Geographie [Bearbeiten]

Das Gebiet der Gemeinde Ramin liegt zwischen dem Randowbruch (brandenburgische Landesgrenze) im Westen und der Grenze zur Republik Polen im Osten. Im Grundmoränengebiet des Pommerschen Stadiums der letzten Kaltzeit gelegen, zeichnet sich das Gemeindegebiet durch das Vorhandensein von zahlreichen ehemals vermoorten Flächen aus. Zu den kleineren Seen innerhalb der Gemeindegrenzen zählen der Krebssee und der Rötsee. Ein weiterer See, der sogenannte Holzsee, ist durch die Meliorationsmaßnahmen des vergangenen Jahrhunderts verlandet und heute nur noch am Schilfbestand erkennbar. Er befand sich zwischen den Orten Ramin und Retzin und hatte eine Fläche von über 1,5 Hektar. Der Krebssee und der bereits verlandete Holzsee bilden tiefere Senken in ehemals vermoorten Gebieten. Durch die Trockenlegung der Moore für landwirtschaftliche Nutzzwecke und den Bau von Entwässerungsgräben sank schließlich deren Wasserspiegel.

Gemeindegliederung [Bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören folgende Ortsteile:

  • Bismark
  • Gellin
  • Grenzdorf
  • Hohenfelde
  • Linken
  • Ramin
  • Retzin
  • Retzin-Ausbau
  • Schmagerow

Eingemeindungen [Bearbeiten]

Die ehemals eigenständige Gemeinde Bismark mit den Ortschaften Gellin, Grenzdorf, Hohenfelde und Linken wurde am 1. Januar 2004 nach Ramin eingemeindet.[2]

Wie in vielen Gemeinden der neuen Länder ist die Einwohnerzahl der Gemeinde Ramin seit 1990 rückläufig.

Geschichte [Bearbeiten]

Bismark
Gellin
Grenzdorf
Hohenfelde
Retzin-Ausbau
Schmagerow
Ramin

Ramin war eine slawische Ortsgründung und nannte sich Rambyn und Rambin (wahrscheinlichste Deutung: slawisch ramen für Bauholz). Das Dorf war der Adelssitz des Geschlechtes der Ramins. Die Hauptstraße im Dorf Ramin weist eine für diese Gegend typische Kopfsteinpflasterung auf, die heute unter Schutz steht.

Linken

Das Dorf Linken wurde durch die Grenzziehung nach dem Zweiten Weltkrieg von Neu-Linken, heute Lubieszyn im polnischen Powiat Policki, getrennt. (gehörte bis 2003 noch der Gemeinde Bismark an)

Retzin

Die Kopfsteinpflasterstraße in der Ortschaft Retzin wurde 1985 mit einer Betonstraße überdeckt und somit um bis zu 50 cm höher gelegt. Das alte Pflaster befindet sich größtenteils noch heute unter der Betonstraße. Die Retziner Straße von Retzin nach Löcknitz bestand bis 1991 ebenfalls aus einer typischen 2,5 m breiten Feldsteinpflasterung. Sie wurde bis 1992 durch eine breitere Asphaltstraße ersetzt.

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

→ Siehe: Liste der Baudenkmale in Ramin

Gutshaus von Ramin, 2012
Kirche von Ramin 2012
  • Heimatstube in Ramin - vermittelt Eindrücke vom Leben der Handwerker im 19. und 20. Jahrhundert.
  • Gutshaus in Ramin, wurde bis 2004 als Kinderheim genutzt. Heute versucht ein Förderverein, das Objekt und dessen Geschichte zu retten.
  • Beturmte Feldsteinkirchen aus dem 13. Jahrhundert in Ramin und Retzin
  • Großer, hölzerner Altar aus dem 17. Jahrhundert in der Kirche zu Retzin
  • Unbeturmte Feldsteinkirchen des 13. Jahrhunderts in Bismark und Schmagerow
  • Steinkistengrab an der Landesstraße 283 zwischen den Orten Retzin und Glasow
  • Grab auf dem Friedhof in Ramin für sieben unbekannte Personen, vermutlich belgische Opfer von Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkrieges

Verkehrsanbindung [Bearbeiten]

Die Bundesstraße 104 (PasewalkSzczecin (Stettin)) führt durch die Dörfer Bismark und Linken. In Linken befindet sich der heute frei passierbare Grenzübergang nach Polen. Bahnanschlüsse bestehen in Löcknitz oder Grambow (Strecke Pasewalk–Szczecin (Stettin)).

Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]

Siehe auch [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Ramin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden am 31.12.2011 (XLS) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004