Ramon Miller

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Ramon Miller 2012

Ramon Miller (* 17. Februar 1987 in Nassau, Bahamas) ist ein bahamaischer Leichtathlet, der sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hat und 2012 Olympiasieger in der 4-mal-400-Meter-Staffel wurde.

Karriere und Erfolge[Bearbeiten]

Nach zahlreichen Erfolgen im Juniorenbereich im karibischen Raum wurde Miller für die bahamaische 4-mal-400-Meter-Staffel bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking nominiert. Er kam in der Qualifikationsrunde zum Einsatz. Im Finale gewann die Mannschaft der Bahamas ohne seine Beteiligung die Silbermedaille.

Auch bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin trat Miller mit der Staffel an, die jedoch wegen eines Wechselfehlers im Vorlauf disqualifiziert wurde. Im 400-Meter-Lauf erreichte er die Halbfinalrunde. Sowohl bei den Commonwealth Games 2010 in Neu-Delhi als auch bei den Panamerikanischen Spielen 2011 in Guadalajara gewann er über 400 Meter die Bronzemedaille. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011 in Daegu konnte er sich dagegen weder mit der Staffel noch individuell für ein Finale qualifizieren.

Seinen bis dahin größten Erfolg feierte Miller mit dem Gewinn der Goldmedaille in der 4-mal-400-Meter-Staffel bei den Olympischen Spielen 2012 in London. Dabei führe er die Stafette um Chris Brown, Demetrius Pinder und Michael Mathieu als Schlussläufer zu einem neuen Landesrekord von 2:56,72 Minuten.

Ramon Miller ist 1,70 m groß und wiegt 67 kg. Er studierte Sportphysiologie an der Dickinson State University und wird von Pete Stanton trainiert.

Weblinks[Bearbeiten]