Ramp-up

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Ramp-up, auch Ramp-up-Phase ist ein Begriff aus der Wirtschaftswissenschaft und der Wirtschaftsinformatik.

Man versteht darunter eine Anlaufphase eines Produktes, die in verschiedenen Bereichen auftritt. Beispielsweise ist dies die

  • Phase im Lebenszyklus einer neuen Software oder einer neuen Software-Veröffentlichung zwischen dem Entwicklungsende und der allgemeinen Marktfreigabe.[1] Dabei wird die Software in der Regel bei ausgewählten Kunden installiert und hier, unter Betreuung durch den Hersteller, sogenannten Produktivtests unterzogen. [2]
  • Im Bereich einer Internetseite bezeichnet Ramp-up die Zeit, „in der eine Webseite zwar schon online, aber noch nicht in den Suchmaschinen angemessen präsent ist.“[3]
  • Im Bereich der Qualitätssicherung der Auto-Zulieferindustrie (Halbleiter) werden in der Ramp-up-Phase Maßnahmen ergriffen, um anfällige Produkte und Teile davon zu erkennen und zu verhindern.
  • Im Bereich der Produktion und Fertigung stellt die Ramp-up-Phase den Produktionsvorlauf dar, der benötigt wird, um die Anlage so einzustellen, dass das gewünschte fertige Erzeugnis hergestellt werden kann. Der eigentliche Produktionsprozess wird dabei gestartet, ist jedoch veränderbar (bspw. Farbmischungen, bis das gewünschte Ergebnis erreicht wird). Die in der Ramp-up-Phase hergestellten Erzeugnisse werden meist als Ausschussware entsorgt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Outsourcing: Schlüsselfaktoren der Kundenzufriedenheit, S. 166 Online
  2. Software Testing: Testing Across the Entire Software Development, s. 134 Online
  3. http://www.diwe-media.de/lexikon/ramp-up.html
  4. Einsatz von Augmented Reality im Ramp-Up Prozess von automatisierten Fertigungssystemen (PDF-Datei; 450 kB)