Ramwod
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Bildnis im Codex aureus von St. Emmeram
Ramwod (auch Ramwold) (* um 900 in Trier (?); † 17. Mai 1000 in Regensburg) war ein Abt im Kloster Sankt Emmeram.
Zunächst war Ramwod Benediktiner in der Abtei von St. Maximin zu Trier. 975 wurde Ramwod dann vom hl. Bischof Wolfgang nach Regensburg gerufen. Er wurde dort der erste »selbständige Abt« des Klosters von St. Emmeram. Unter seiner Führung wurde St. Emmeram zum geistigen und religiösen Zentrum seiner Zeit. Auch auf dem Gebiet der Buchmalerei erlebte St. Emmeram eine Blütezeit.
Ramwod gilt als Patron gegen Augenleiden, da er zwei Jahre erblindet und plötzlich wieder gesund geworden sein soll. Ramwod wurde selig gesprochen. Sein Fest ist am 17.6.
[Bearbeiten] Literatur
- Karl Uhlirz: Ramuold (Ramwold). In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 27, Duncker & Humblot, Leipzig 1888, S. 222–225.
- Ekkart Sauser: Ramwod. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 14, Herzberg 1998, ISBN 3-88309-073-5, Sp. 1384–1385.
[Bearbeiten] Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ramwod |
| KURZBESCHREIBUNG | Abt |
| GEBURTSDATUM | um 900 |
| STERBEDATUM | 17. Mai 1000 |
| STERBEORT | Regensburg |