Randolph (Vermont)

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Randolph
Die Innenstadt von Randolph
Die Innenstadt von Randolph
Lage in Vermont
Randolph (Vermont)
Randolph
Randolph
Basisdaten
Gründung: 2. Oktober 1780
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Vermont
County:

Orange County

Koordinaten: 43° 56′ N, 72° 37′ W43.939835-72.621972420Koordinaten: 43° 56′ N, 72° 37′ W
Zeitzone: Eastern (UTC−5/−4)
Einwohner: 4778 (Stand: 2010)
Bevölkerungsdichte: 38,5 Einwohner je km²
Fläche: 124,1 km² (ca. 48 mi²)
davon 124,1 km² (ca. 48 mi²) Land
Höhe: 420 m
Postleitzahl: 05060
Vorwahl: +1 802
FIPS:

50-58075

GNIS-ID: 1462182
Website: RandolphVT.GovOffice2.comVorlage:Infobox Ort in den Vereinigten Staaten/Wartung/FormatierteWebsite

Randolph[1] ist eine Gemeinde im Orange County des Bundesstaates Vermont in den Vereinigten Staaten und mit 4.778 Einwohnern (laut Volkszählung von 2010)[2] die mit Abstand größte Gemeinde in Orange County. Im Bereich der Town gibt es zwei wesentliche Siedlungskerne: das Village Randolph und Randolph Center. Zwei historische Siedlungskerne, East Randolph und West Randolph sind heute nicht mehr existent. Randolph liegt in Zentralvermont auf einer Hochebene der Green Mountains, dem sogenannten Upper Valley.

Ausgerufen am 2. Oktober 1780, wurde das neue Siedlungsland am 29. Juni 1781 an eine Gruppe Siedler aus Hanover in New Hampshire verkauft. Die konstituierende Stadtversammlung fand am 31. März 1783 statt. Ein erstes Meeting House, also ein Gemeinde- und Bethaus, wurde 1792 errichtet und 1838 durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. Die Town war in erster Linie landwirtschaftlich ausgerichtet und produzierte, neben vielen anderen Grundstoffen, in vor Allem Kartoffeln, Hafer, Schafe und Wolle. Zwei Zuläufe des White River boten die Möglichkeit, verschiedene Wassermühlen zu errichten. Am 8. November 1806 wurde zudem die - nicht mehr bestehende - Orange County Grammar School (auch:Randolph Academy), die Hochschule des Countys, in Randolph Center gegründet und im folgenden Jahr das Schulhaus errichtet. Um 1840 wurde angemerkt, die Schule wäre sehr gut mit Gerätschaften ausgestattet und ihre Bibliothek würde stolze 300 Bände umfassen.[3][4]

1848 war die Gemeinde an die Bahnstrecke Windsor–Burlington angebunden und mit einem eigenen Bahnhof ausgestattet worden. Die Strecke wird bis zum heutigen Tag betrieben; der Personenverkehr war allerdings einige Jahre eingestellt. Heute wird die Station Randolph durch einen täglichen Expresszug The Vermonter bedient, die den Ort an Washington D.C. anschließt.

Neben den üblichen landwirtschaftlichen Kleinindustrien, die den Hauptteil der Bevölkerung der Town ernähren, stellt Randolph auch ein künstlerisches Zentrum der weiten Umgebung dar. Seit 1907 existiert das Chandler Center vor the Arts, eine community-basierte Kunstvereinigung, die in Randolph ein als Konzerthalle und Kunstgalerie genutztes Gebäude unterhält und ganzjährig Aufführungen und Ausstellungen organisiert.

In der Hauptsiedlung Randolph sind je eine episkopale, eine methodistische und eine römisch-katholische Kirche angesiedelt; zusätzlich gibt es eine Gemeinde der United Church of Christ mit einer zusätzlichen Gemeinde in Randolph Center. Im Ort sind alle Schulformen bis zur High School vertreten. Ein Hospital stellt die medizinische Versorgung der weiten Umgebung sicher. Die hauptsächliche Verkehrsverbindung ist die Interstate 89, die die Town von Nord nach Süd durchquert.

Umliegende Orte[Bearbeiten]

Alle Angaben als Luftlinien-Entfernungen.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Randolph im Geographic Names Information System des United States Geological Survey, abgerufen am 25. Mai 2012
  2. Einwohnerdaten aus dem US-Census von 2010 im American Factfinder
  3.  Zadock Thompson: History of Vermont: natural, civil, and statistical, in three parts. 3. Band, George H. Salisbury, Burlington 1842, S. 146f (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4.  A.J. Coolidge and G.B. Mansfield: A History and Deskription of New England, General and Local. 2. Band, Austin Coolidge, Boston 1859, S. 881f (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).