Randowtal

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Randowtal führt kein Wappen
Randowtal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Randowtal hervorgehoben
53.29814.033355Koordinaten: 53° 18′ N, 14° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Amt: Gramzow
Höhe: 55 m ü. NN
Fläche: 63,71 km²
Einwohner:

1.045 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17291
Vorwahlen: 039857, 039862
Kfz-Kennzeichen: UM
Gemeindeschlüssel: 12 0 73 458
Adresse der Amtsverwaltung: Poststraße 25
17291 Gramzow
Webpräsenz: www.amtgramzow.de
Bürgermeister: Lars Andreas Sieh
Lage der Gemeinde Randowtal im Landkreis Uckermark
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Über dieses Bild

Randowtal ist eine Gemeinde im Landkreis Uckermark im Nordosten Brandenburgs (Deutschland). Sie gehört dem Amt Gramzow an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die uckermärkische Gemeinde Randowtal liegt östlich der Kreisstadt Prenzlau und erstreckt sich vom Grundmoränengebiet zwischen den parallel verlaufenden Tälern der Ucker und Randow über den Endmoränenbogen am Westrand des Randowtales bis hin zur Randow, die die Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern bildet. Während die Talsohle des Randow-Urstromtales ca. 17 m ü. NN liegt, erheben sich die Endmoränenhügel bis zu 80 m ü. NN. Die von kleinen Seen gesprenkelte Landschaft wird abgesehen von kleinen Waldgebieten an den Hanglagen intensiv landwirtschaftlich genutzt.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Randowtal gehören die Ortsteile:

  • Eickstedt
  • Schmölln
  • Ziemkendorf

sowie die Wohnplätze Albrechtshof, Eickstedt Ausbau, Grenz, Schwaneberg und Wollin.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Eickstedt, Schmölln und Ziemkendorf.[2]

Eickstedt wurde 1271 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Der Ortsname ist mit Dominus Fredericus de Ecstede und der verzweigten Familie von Eickstedt verbunden. Das Rittergeschlecht (um 1700 sind in Eickstedt drei Rittersitze belegt) herrschte im Gebiet zwischen Prenzlau und Randow. Der Name von Eickstedt tauchte später unter Kolonialoffizieren, hohen Beamten, Landräten und Forschungsreisenden auf.

1239 wurde Schmölln, 1288 Schwaneberg und Ziemkendorf erstmals urkundlich erwähnt.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Reste einer Burg auf dem Räuberberg im Ortsteil Schmölln
  • Feldsteinkirchen aus dem 13. Jahrhundert in Schmölln und Schwaneberg

Einträge in der Denkmalliste des Landes Brandenburg für die Gemeinde Randowtal finden sich in der Liste der Baudenkmale in Randowtal.

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Durch den Südosten des Gemeindegebietes führt die A 11 (BerlinStettin), nahe dem Ortsteil Schmölln befindet sich die gleichnamige Anschlussstelle. Landstraßen führen in die umliegenden Städte Prenzlau, Brüssow und Penkun. Der nächste Bahnanschluss liegt im ca. 14 km entfernten Prenzlau, nachdem die Nebenbahnlinie Prenzlau–Eickstedt–Löcknitz am 30. Juni 1997 stillgelegt wurde.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Randowtal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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