Randy Schekman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Randy Schekman

Randy Wayne Schekman (* 30. Dezember 1948 in Saint Paul, Minnesota) ist ein US-amerikanischer Biochemiker und Professor an der University of California, Berkeley. 2013 wurde ihm gemeinsam mit James Rothman und Thomas Südhof der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin zuerkannt.[1]

Leben[Bearbeiten]

Schekman erwarb 1970 einen Bachelor in Molekularer Biologie an der University of California, Los Angeles in Los Angeles, Kalifornien, und 1975 einen Ph.D. in Biochemie bei Arthur Kornberg an der Stanford University in Stanford, Kalifornien. Anschließend hatte er eine Stelle als Post-Doktorand in der Abteilung für Biologie der University of California, San Diego in San Diego, Kalifornien, bevor er ab 1976 eine Juniorprofessur (zunächst Assistant Professor, später Associate Professor) in der Abteilung für Biochemie der University of California, Berkeley in Berkeley, Kalifornien, übernahm. Seit 1989 hat er dort eine ordentliche Professur für Molekulare und zelluläre Biologie.

Wirken[Bearbeiten]

Schekman und seine Arbeitsgruppe haben zahlreiche Erkenntnisse über Regulation und Abwicklung von Protein-Transport-Prozessen innerhalb von Zellen sowie deren zugrundeliegende Gene und Genprodukte gewonnen. Ziel der Forschung waren biologische Membranen und deren Produktionsprozesse. Grundlegende Erkenntnisse wurden zwar an Hefen gewonnen, die entsprechenden Mechanismen konnten aber auch an höheren Organismen nachgewiesen werden. Störungen dieser Prozesse wurden als Ursache verschiedener Erbkrankheiten und anderer genetischer Störungen identifiziert.[2]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Randy Schekman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nobelprize.org: The Nobel Prize in Physiology or Medicine 2013, abgerufen am 7. Oktober 2013
  2. Intracellular Transport of Proteins. bei hhmi.org; abgerufen am 3. November 2010
  3. 2008 Dickson Prize Winner bei pitt.edu; abgerufen am 3. November 2010
  4. usc.edu; abgerufen am 6. November 2010
  5. New Fellows 2013 der Royal Society (royalsociety.org); abgerufen am 7. Mai 2013