Rangaswamy Srinivasan

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Rangaswamy Srinivasan (* 28. Februar 1929 in Indien) ist ein Physiker und Wissenschaftler bei IBM Research.[1] [2]

1953 kam er als Student im Aufbaustudium in die USA, erwarb seinen Ph.D. an der University of S. California, arbeitete dann 1956 am California Institute of Technology und 1957–61 an der University of Rochester. 1961–1990 leitete er eine Gruppe am IBM Thomas J. Watson Research Center in Yorktown Heights, NY.

Als Anfang der 1980er Jahre UV-Laser kommerziell erhältlich wurden, entdeckte er 1981 mit zwei anderen, dass ein UV-Excimerlaser verwendet werden kann, um Gewebe ohne thermische Schädigung des umgebenden Gewebes präzise wegzuätzen. Dabei arbeitete er mit Samuel E. Blum und James J. Wynne von IBM zusammen. Er nannte das Verfahren Ablative Photozersetzung (Ablative Photodecomposition, APD). Ab 1983 arbeitete er zusammen mit dem Augenarzt Stephen Trokel vom Columbia Presbyterian Medical Center daran, die ADP zur Operation der Hornhaut einzusetzen, was zur LASIK führte. 1998 erhielt er den Max Delbruck Prize und 2004 den R. W. Wood Prize (mit Wynne, Blum). Ihm und seiner Arbeitsgruppe wurde die National Medal of Technology für 2011 zugesprochen. 2013 erhielt er den Russ Prize.

Seit 1990 leitet er das Beratungsunternehmen UVTech Associates.

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.aip.org/industry/prize/srinivasan.html
  2. http://www.invent.org/Hall_Of_Fame/173.html