Rangoon – Im Herzen des Sturms

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Filmdaten
Deutscher Titel Rangoon – Im Herzen des Sturms
Originaltitel Beyond Rangoon
Produktionsland USA, Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1995
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie John Boorman
Drehbuch Alex Lasker, Bill Rubenstein
Produktion John Boorman, Eric Pleskow, Sean Ryerson, Barry Spikings
Musik Hans Zimmer
Kamera John Seale
Schnitt Ron Davis
Besetzung

Rangoon – Im Herzen des Sturms ist ein britisch-amerikanisches Filmdrama von John Boorman aus dem Jahr 1995. Rangun (englisch Rangoon) war bis Ende 2005 die Hauptstadt von Myanmar (Birma).

Handlung[Bearbeiten]

Der Film beruht auf einer wahren Geschichte. Um den gewaltsamen Tod von Mann und Sohn irgendwie auszublenden, reist die Ärztin Laura Bowman im Jahr 1988 nach Myanmar, wo gerade Demonstrationen für mehr Demokratie stattfinden. Statt – wozu die Landesregierung Besucher aufruft – aus Myanmar auszureisen, begleitet sie Professor U Aung Ko auf seiner Reise durch das Land. Sie engagiert sich für die Landesbewohner. Ihr eigenes Leben ist ihr nichts mehr wert, wie sie selbst sagt, „wollte sie nur sterben, um wieder bei ihnen zu sein.“

Als ein Soldat Laura vergewaltigen will, als sie auf der Suche nach Medikamenten für den kranken Professor ist, erschießt sie ihn. Später kommen der Professor und sie in die Hauptstadt, wo sie die US-amerikanische Botschaft erreichen wollen. Nach dem Professor und nach ihr wird gefahndet, sie fliehen. Auf den Straßen werden sie Zeugen von Massakern an demonstrierenden Studenten. Einige der jungen Männer bringen sie in das Lager der Rebellen unweit der Staatsgrenze. Als Laura von einer dortigen Ärztin gefragt wird, wie lange sie bleiben und helfen könne, antwortet sie, „solange ich gebraucht werde.“

Kritiken[Bearbeiten]

  • Kenneth Turan („Los Angeles Times“) schrieb, der Film sei im Hollywood-Stil gemacht und „unglaubwürdig“.
  • Hal Hinson („Washington Post“) schrieb, der Film sei „insgesamt frustrierend“.
  • „Ein Abenteuerfilm, der redlich und engagiert die politische Situation in Burma einzufangen versucht, sich dabei aber zu plakativ griffiger Chiffren bedient. Spannung und Intensität bezieht er aus der emotionalen Kraft, mit der er individuelles wie kollektives Leid vermittelt.“ („Lexikon des internationalen Films“)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Am 5. September 2008 erschien in Deutschland die erste Veröffentlichung auf DVD.

Weblinks[Bearbeiten]