Ranschbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Ranschbach
Ranschbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ranschbach hervorgehoben
49.1958333333338.0325246Koordinaten: 49° 12′ N, 8° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Landau-Land
Höhe: 246 m ü. NHN
Fläche: 1,19 km²
Einwohner: 659 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 554 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76829
Vorwahl: 06345
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 065
Adresse der Verbandsverwaltung: An 44 Nr.31
76829 Landau in der Pfalz
Webpräsenz: www.ranschbach.de
Ortsbürgermeister: Hubert Scherthan
Lage der Ortsgemeinde Ranschbach im Landkreis Südliche Weinstraße
Kirrweiler (Pfalz) Kirrweiler (Pfalz) Kirrweiler (Pfalz) Maikammer Sankt Martin (Pfalz) Herxheim bei Landau/Pfalz Herxheimweyher Rohrbach (Pfalz) Insheim Bornheim (Pfalz) Essingen (Pfalz) Hochstadt (Pfalz) Offenbach an der Queich Billigheim-Ingenheim Birkweiler Birkweiler Böchingen Böchingen Böchingen Eschbach (Pfalz) Frankweiler Frankweiler Göcklingen Heuchelheim-Klingen Ilbesheim bei Landau in der Pfalz Ilbesheim bei Landau in der Pfalz Impflingen Knöringen Leinsweiler Ranschbach Siebeldingen Siebeldingen Walsheim Walsheim Walsheim Bad Bergzabern Barbelroth Birkenhördt Böllenborn Dierbach Dörrenbach Gleiszellen-Gleishorbach Hergersweiler Kapellen-Drusweiler Kapsweyer Klingenmünster Niederhorbach Niederotterbach Oberhausen (bei Bad Bergzabern) Oberotterbach Oberschlettenbach Pleisweiler-Oberhofen Schweigen-Rechtenbach Schweighofen Steinfeld (Pfalz) Vorderweidenthal Albersweiler Albersweiler Annweiler am Trifels Annweiler am Trifels Dernbach (Pfalz) Eußerthal Gossersweiler-Stein Münchweiler am Klingbach Ramberg (Pfalz) Rinnthal Silz (Pfalz) Völkersweiler Waldhambach (Pfalz) Waldrohrbach Wernersberg Altdorf (Pfalz) Altdorf (Pfalz) Altdorf (Pfalz) Böbingen (Pfalz) Böbingen (Pfalz) Böbingen (Pfalz) Burrweiler Burrweiler Edenkoben Edenkoben Edesheim Edesheim Edesheim Edesheim Flemlingen Flemlingen Flemlingen Freimersheim (Pfalz) Gleisweiler Gleisweiler Gommersheim Gommersheim Gommersheim Großfischlingen Hainfeld (Pfalz) Hainfeld (Pfalz) Hainfeld (Pfalz) Kleinfischlingen Rhodt unter Rietburg Rhodt unter Rietburg Roschbach Roschbach Venningen Venningen Venningen Weyher in der Pfalz Weyher in der Pfalz Landau in der Pfalz Landau in der Pfalz Landau in der Pfalz Landkreis Germersheim Rhein-Pfalz-Kreis Landkreis Bad Dürkheim Neustadt an der Weinstraße Landkreis Bad Dürkheim Landkreis Kaiserslautern Landkreis Südwestpfalz FrankreichKarte
Über dieses Bild
Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Allerheiligen

Ranschbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Landau-Land an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Landau in der Pfalz hat.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist ein Weinort und liegt 8 km westlich von Landau in der Pfalz direkt an der Deutschen Weinstraße.

Geschichte[Bearbeiten]

Eine erste urkundliche Erwähnung erfolgte in der Schreibweise „Ranspach“ 1299. Ranschbach war 1205 der Herrschaft Madenburg zugehörig. Bereits im Jahr 1225 war der Ort Gerichtsstand und gehörte zum Besitz der Bischöfe von Speyer.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Ranschbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Grün ein silberner Schrägwellenbalken, oben beseitet von einem sechsstrahligen silbernen Stern, unten von einer silbernen Lilie“.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kulturdenkmäler[Bearbeiten]

Wallfahrtskirche Allerheiligen[Bearbeiten]

Am Fuße des Neukasteler Berges, etwas westlich außerhalb des Ortes befindet sich die Kaltenbrunn-Quelle. Hier soll es bereits in vorchristlicher Zeit ein Quellheiligtum gegeben haben.[4] Im Mittelalter gab es hier eine Marienwallfahrtsstätte, zu deren Pflege und Organisation 1662 ein Kaplan eingestellt wurde. 1973 wurde mit der Ausgrabung der Fundamente der alten Wallfahrtskirche begonnen. In den 1980er Jahren erlangte die Quelle überregionale Bekanntheit und wegen des Besucheransturms folgte eine Schließung. Inzwischen ist die Quelle wieder zugänglich.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ranschbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Geschichte von Ranschbach
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Informationen zur Wallfahrtskirche