Raoul Koczalski

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Raoul Koczalski während einer Aufnahme für Welte-Mignon, 1925

Raoul Koczalski (auch Raul Koczalski; Aussprache: [kɔˈt͡ʃʌlski], vereinfacht: [kotschálski]; * 3. Januar 1885 in Warschau); † 24. November 1948 in Posen; Pseudonym: Jerzy Amando und Georg Amand) war ein polnischer Pianist und Komponist.

Raoul Koczalski

Leben[Bearbeiten]

Koczalski wurde in Warschau, das damals zum russischen Zarenreich gehörte, geboren. Nach ersten Unterweisungen durch die Mutter, wird das Kind Schüler von Julian Gadomski (Klavier), Ludwig Marek (Klavier), Henryk Jarecki (Instrumentation) und dem Chopinschüler Karol Mikuli (Klavier und Komposition), der bis 1888 Künstlerischer Leiter am Konservatorium in Lemberg, (poln. Lwów, heute: ukrainisch Lwiw) war. Der tägliche zweistündige Unterricht bei Mikuli erstreckt sich ab 1892 über vier Jahre in den Sommermonaten. Die Ausbildung des begabten Jungen geschieht nur auf privater Basis, er besucht kein Konservatorium. Er tritt 1888 zum ersten Mal öffentlich auf und bereiste als Wunderkind Europa. Der Junge wird mit Preisen und Ehrungen überhäuft. Der spanische König, der türkische Sultan und der persische Schah ernennen ihn zum Hofpianisten. Der Erlös der vom Vater organisierten Konzerte dient auch der Finanzierung des als üppig beschriebenen Lebenswandels der ganzen Familie, die das Kind auf seinen Reisen begleitet. Neben seiner Konzerttätigkeit komponiert Koczalski seit frühester Kindheit. An der Pariser Sorbonne studiert er fünf Jahre lang Musikwissenschaft und Philosophie.
Der 1. Weltkrieg unterbricht seine Konzerttätigkeit. Ende Juli 1914 wird er auf der Rückreise von Russland nach Frankreich, die ihn durch Deutschland führt, als Franzose verhaftet und mit seiner Familie in Bad Nauheim interniert. Er erhält Auftrittsverbot und widmet sich vor allem dem Komponieren. Die Konzerte nach dem Krieg bringen nicht die gleichen Erfolge wie früher. In seinen autobiographischen "Betrachtungen" schreibt Koczalski, dass harte Schicksalsschläge, besonders der Tod der geliebten Mutter, ihn zeitweise der Musik entfremdeten. Er gibt Klavierunterricht und arbeitet unter einem Pseudonym als Kritiker. Die von ihm 1926 gegründete Musikschule im oberitalienischen Stresa geht in Konkurs.
Erst im Jahre 1934 setzt seine internationale Konzerttätigkeit in vollem Umfang wieder ein und Koczalski spielt zahlreiche Schallplatten (besonders für Polydor) ein. Er wird nach Ausbruch des 2. Weltkrieges auf Befehl von Göbbels von 1939-1945 in Berlin interniert. Als Gefangener auf Ehrenwort erhält er Auftrittsverbot und darf Berlin nicht verlassen. In Polen beschuldigt man ihn der Kollaboration mit den Nazis. Die Vorwürfe konnten nicht bestätigt werden.
Nach dem Krieg kehrt Koczalski 1945 nach Polen zurück und wird Professor an den Staatlichen Musikhochschulen von Poznań (Posen) und Warszawa (Warschau). Er stirbt an einer Herzattacke im Gebäude der Musikhochschule von Poznań bei der Vorbereitung zu einem Konzert.
Koczalskis letzte Ruhestätte ist auf dem Cmentarz Zasłużonych Wielkopolan[1] in Poznań (Posen).Teile seines Nachlasses befinden sich in der Bibliothek des Staatlichen Instituts für Musikforschung in Berlin[2] und in der Musikabteilung der Staatsbibliothek Berlin.[3]

Wirken[Bearbeiten]

Der Pianist[Bearbeiten]

Koczalski wurde vor allem als Interpret der Werke von Frédéric Chopin berühmt. Sein Spiel ist durch zahlreiche Aufnahmen - Klavierrollen und Schallplatten - [4] sehr gut dokumentiert.[5]
Die Prinzipien seiner Chopin-Interpretationen hat Koczalski in Schriften dargelegt, die ursprünglich als Einführungen zu seinen Chopin-Abenden gedacht waren. Sie sind, was das Verständnis der Musik Chopins angeht, ebenso wichtig wie die Angaben Bronisław von Poźniaks, dem anderen Repräsentanten der polnischen Chopintradition aus der Lemberger Schule. Koczalskis 1939 für den Verlag Breitkopf & Härtel erarbeitete neunbändige Ausgabe der Klavierwerke Chopins[6] ist leider nie erschienen.
Die Aufnahmen, insbesondere die Schallplattenaufnahmen liegen heute auf CD übertragen vor. Auch Werke anderer Komponisten, sowie Konzert- und Rundfunkaufnahmen sind auf CD festgehalten.

Koczalskis Klavierspiel zeichnet sich durch große Leichtigkeit und Flüssigkeit aus. Leggiero und legato, von Chopin oft vorgeschrieben, manchmal sogar gleichzeitig, sind häufig angewandte Artikulationsarten bei einer eindeutigen Bevorzugung des unteren und mittleren Bereiches der Dynamikskala. Donnerndes Virtuosenspiel war nicht seine Sache. Im Vergleich mit großen heutigen Chopinspielern fallen jedoch Manierismen und technische Flüchtigkeiten, genau wie bei seinem großen westlichen Antipoden Alfred Cortot auf, die manchmal bezweifeln lassen, ob diese beiden bekannten Vertreter der älteren Generation der Chopinspieler, tatsächlich, wie oft behauptet wird, den authentischen Chopin spielten. In seinen Schriften jedoch tritt Koczalski für ein ruhiges, schlichtes und bescheidenes Spiel ohne "Virtuosenmätzchen", ohne "krankhafte Sentimentalität in Behandlung der Kantilene"[7] ein. Er wendet sich in der Behandlung des Rhythmus und der Agogik, trotz mancher Freiheiten, deren Notwendigkeit er einräumt, gegen jegliche Übertreibungen. Die auch in Koczalskis Aufnahmen zu hörenden Manierismen, wie z.B. das Anschlagen der linken Hand vor der rechten, das Arpeggieren von Akkorden, übertriebenes rubato, übermäßige Temposchwankungen usw., waren allerdings Teil des Interpretationsstils der meisten Pianisten der älteren Generation, der seine Wurzeln im 19. Jahrhundert hat.
Koczalskis Spiel hat unterschiedliche Beurteilungen erfahren. Die meisten waren positiv.[8]Es hat aber auch an negativer Kritik nicht gefehlt. Bekannt ist Claudio Arraus Urteil: "In Deutschland wurde ein Mann namens Koczalski abgöttisch verehrt. Er spielte ausschließlich Chopin. Es war miserabel".[9] Auch Arthur Rubinsteins Urteil in seinen Memoiren ist sehr negativ, wenngleich hier mehr subjektive als objektive Gründe eine Rolle gespielt haben dürften.
In Polen genießt Koczalski, der die meiste Zeit seines Lebens im Ausland (Frankreich, Schweden, besonders in Deutschland)[10] verbrachte, bis heute einen legendären Ruf als großer Chopinspieler, der die polnische Tradition des authentischen Chopinspiels, das er bei seinem Lehrer, dem Chopinschüler Karol Mikuli kennenlernte, weiterführte.

Der Komponist und Schriftsteller[Bearbeiten]

Als Komponist schuf Koczalski zahlreiche Werke für Klavier solo, Instrumentalkonzerte für verschiedene Soloinstrumente mit Orchester, Werke für Orchester, musikdramatische Werke für die Bühne, Kammermusik in verschiedenen Besetzungen, sowie viele Lieder mit Klavierbegleitung. Die Kompositionen Koczalskis sind heute so gut wie vergessen. Stilistisch sind sie der Neuromantik zuzuordnen. In seinem Chopinbuch von 1936 bezieht er eindeutig Stellung gegen die zeitgenössische Musik. Er hält die Experimente der letzten 25 Jahre, die auf "zerebraler, mathematischer Basis neue Bahnen suchten", für gescheitert und bezeichnet die Repräsentanten der modernen Musik, die er "Experimentatoren, Modernisten, Tüftler, Umstürzler" nennt, als "traurige Gespenster einer noch traurigeren Zeit".[11]
Koczalskis Ausführungen über den Charakter und die Interpretation der Musik Chopins behalten ihre Gültigkeit, wenngleich der Interpretationsstil vieler moderner Pianisten nicht mehr dem entspricht, was die Tradition der großen Chopinspieler der Vergangenheit uns über das Klavierspiel Chopins und seine Musik gelehrt hat. Die Kenntnis von Koczalskis Ausgabe der Klavierwerke Chopins wäre angesichts der Tatsache, dass er in der großen polnischen Tradition steht, für Probleme der Aufführungspraxis sehr wichtig gewesen. Sie wurde leider nicht publiziert.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Kompositionen (Auswahl)[12]
  • Mazurka für Klavier B-Dur op. 6 (1891)
  • Raoul. Valse für Klavier G-Dur op. 18 (1889)
  • Halina. Valse für Klavier op. 19 (1890)
  • Klavierstücke op. 40 - op. 47 (1891)
  • Vorspiel zur Oper 'Hagar' op. 48 (1892)
  • Klavierstücke op. 49 - op. 52 (1893)
  • Symphonische Legende vom Könige Boleslaus dem Kühnen and Bischof Stanislaus dem Heiligen für Orchester op. 53. Pabst, Leipzig. (1894)
  • Klavierstücke op. 54 - op. 57 (1895)
  • Rymond: Oper in 3 Akten (6 Bildern). Dichtung von Alexander Graf Predro. Pabst, Leipzig 1902. (UA: 14. Okt. 1902 in Elberfeld)
  • Mazeppa. Musikdrama in 3 Akten op. 59. Leipzig, Pabst 1905
  • Mazur für Klavier c-Moll op. 60 (1895)
  • Die Sühne. Musikdrama in einem Akt op. 61. Papst, Leipzig. (UA: 1909 in Mühlhausen)
  • Images fuyantes. 3 impressions musicales für Klavier op. 62
  • Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 63 - op. 64
  • 24 Préludes pour le piano op. 65 (1910)
  • Liederhefte I - IV für hohe Stimme und Klavier op. 66 - op. 69. Pabst, Leipzig (1909-1913)
  • Klavierstücke op. 70 - op. 71 (1912)
  • 2 Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 72 (1914)
  • Jacqueline. Musikkomödie In 2 Akten op. 73 (1914)
  • Sonata für Violine und Klavier Nr. 1 c-Moll op. 74 (1914)
  • 12 Impressions für Klavier op. 75 (1914)"
  • Trio für Violine, Violoncello und Klavier Nr. 1 D-Dur op. 76 (1914)
  • Six mélodies für hohe Stimme und Klavier op. 77 (1914)
  • Évocations. Symphonie fantastique pour orchestre op. 78 (1915)
  • Konzert für Klavier und Orchester Nr.1 h-Moll op. 79
  • Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 b-Moll op. 80
  • Renata. Ballet in 3 Akten op. 81 (1915)
  • Sonate für Klavier Nr. 1 Es-Dur op. 82 (1914)
  • Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 G-dur op. 83 (1914)
  • Konzert für Violine und Orchester A-dur op. 84 (1915)
  • Konzert für Cello und Orchester h-moll op. 85 (1915)
  • Stücke für Violine und Klavier op. 86 - op. 87 (1915)
  • Trio für Violine, Violoncello und Klavier Nr. 2 g-Moll op. 88 (1916)
  • Sonate für Violine und Klavier fis-Moll op. 89 (1915)
  • Sonata für Violoncello und Klavier Nr. 2 A-Dur op. 90
  • Sonate für Klavier Nr. 2 fis-Moll op. 91 (1916)
  • Sonata für Violoncello und Klavier Nr. 3 H-Dur op. 92
  • Symphonie für großes Orchester f-Moll op. 93 (1920-29)
  • 7 Orientalische Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 94 (um 1920)
  • Sonate für Klavier Nr. 3 G-Dur op. 95 (1919)
  • Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 A-dur op. 96
  • Sonate für Klavier Nr. 4 gis-Moll op. 97
  • Romantische Suite für Violoncello und Klavier B-Dur op. 98 (1921-25)
  • Von der Liebe. Sieben Gedichte von Rilke.Version für tiefe Stimme und Klavier op. 99 (1921)
  • Von der Liebe. Sieben Gedichte von Rilke.Version für Bariton und Orchester op. 99 (1921)
  • Sonate für Klavier Nr. 5 Des-Dur op. 100
  • Lieder für hohe und tiefe Stimme mit Klavier op. 101 - op. 107
  • Extrême - Orient. 3 Gedichte von Samain für Stimme und Klavier op. 108
  • 2 Romanzen (aus dem Russischen) für hohe Stimme und Klavier op. 109
  • Quattro Liriche. 4 ital. Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 110
  • La Gavotta dei Bambini für Klavier B-dur op. 111 (1920)
  • Aus Holland. 3 Gedichte von Ernst Krauss für hohe Stimme umd Klavier op. 112
  • Mecz miłosny. Operette (1930)
  • Sonata für Violine und Klavier Nr. 4 E-Dur op. 113 (um 1937)
  • Rilke-Hefte II-V op. 114 - op.117 für hohe Stimme und Klavier
  • Semrud: ein Märchen aus dem Orient in 5 Bildern und einem Vorspiel; (Text unter Zugrundelegung eines Märchens aus „TausendundeinTag“, einer dramatischen Skizze von Benno Ziegler und der komischen Oper „Der betrogene Kadi“ von Ch. W. Gluck)., op. 118. Tischer & Jagenberg, Köln 1936.
  • Semrud. Suite für großes Orchester op. 118a (1937)
  • Trois Mélodies für hohe Stimme und Klavier op. 119
  • Psalm Nr. 121 für tiefe Stimme und Klavier op. 120
  • Aus dem west-östlichen Divan von Goethe. 21 Lieder und Duette für Sopran und Bariton op. 121 (1937)
  • 8 Hebbel-Lieder für tiefe Stimme und Klavier op. 122
  • Lurlei-Lieder. 5 Gesänge von Julius Wolff für hohe Stimme und Klavier op. 123
  • Impromptu. 5 Skizzen über ein eigenes Thema für Klavier A-Dur op. 124 (1938)
  • Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 125
  • 5 Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 126
  • Legende für Klavier Nr. 1 C-Dur op. 127
  • Rilke-Heft VI für hohe Stimme und Klavier op. 128
  • 3 Mirza-Schaffy-Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 129
  • Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 B-Dur op. 130
  • Jadis et Naguère. Suite für Klavier op. 131 (1935-40)
  • Śmiełów. Suite für Klavier op. 132 (1938-41)
  • Czerminek. Suite für Klavier op. 133 (1938-41)
  • Sonate für Klavier Nr. 6 f-Moll op. 134
  • Trois Poèmes de E. Verhaeren für hohe Stimme und Klavier op. 135
  • Sonate für Klavier Nr. 7 E-dur op. 136
  • 6 Lieder (aus dem Russischen) für hohe Stimme und Klavier op. 137
  • 4 Lieder für hohe Stimme und Klavier op. 138
  • Lyrische Suite für Klavier op. 139
  • Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 d-Moll op. 140 (1942)
  • 8 Lieder (aus dem Russischen) für hohe Stimme und Klavier op. 141
  • Romanze für Violine und Klavier A-Dur op. 142
  • Sonate für Klavier Nr. 8 Fis-Dur op. 143 (1943)
  • Legende für Klavier Nr. 2 e-Moll op. 144 (1943-45)
  • Konzert für Klavier und Orchester Nr. 6 Es-Dur op. 145 (1944)
  • Sonatine für Klavier C-dur op. 146
  • 3 Nocturnes für Klavier op. 147 (1945)
  • Legende für Klavier Nr 3 g-Moll op. 148 (1944)
  • Legende für Klavier Nr. 4 d-Moll op. 149 (1945)
  • Das erloschene Licht. Musiklegende in 3 Akten op. 150 (1946)


Schriften
  • Zum hundertsten Geburtstag Frédéric Chopins: Chopin-Zyklus; vier Klaviervorträge nebst einer biographischen Skizze: F. Chopin, sowie den Aufsätzen: Chopin als Komponist und Chopin als Pianist, und einer eingehenden Analyse aller zum Vortrag bestimmten Werke. Pabst, Leipzig 1909.
  • Frédéric Chopin: Betrachtungen, Skizzen, Analysen. Tischer & Jagenberg, Köln 1936.
  • Betrachtungen eines „lebenslänglichen“ Künstlers. Berlin 1937.

Diskographie[Bearbeiten]

(Auswahl)

Aufnahmen auf Klavierrollen[Bearbeiten]

Welte, Freiburg i. Br. (Welte-Mignon)[13]
  • Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21, 2.Satz, (Rolle Nr. 3974, Aufnahme 1925).
  • Frédéric Chopin: Krakowiak op. 14, (Rolle Nr. 3975, Aufnahme 1926).
  • Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11, (Rollen Nr. 3976, 3977, 3978, Aufnahme 1926).
  • Muzio Clementi: Toccata B-Dur, (Rolle Nr. 3971, Aufnahme 1926).
  • Franz Liszt: Schumann-Lieder, Transkriptionen für Klavier, Frühlingsnacht, (Rolle Nr. 3972, Aufnahme 1927).
  • Franz Liszt: Der Lindenbaum. Transkription für Klavier nach Schubert " Die Winterreise", (Rolle Nr. 3973, Aufnahme 1926).
  • Richard Strauss: Sonate h-Moll op.5, (Rollen Nr. 3979, 3980, Aufnahme 1925).


Hupfeld, Leipzig (Phonola / Triphonola)
  • Frédéric Chopin: Mazurka b-Moll op. 24/4, (Rolle Nr. 12976 und Rolle Nr. 55788).
  • Frédéric Chopin: Mazurka cis-Moll op. 30/4, ( Rolle Nr. 12977 und Rolle Nr. 53590).
  • Frédéric Chopin: Mazurka As-Dur op. 41/3, (Rolle Nr. 59339).
  • Frédéric Chopin: Mazurka F-Dur op. 68/3 und Mazurka f-Moll op. 68/4, (Rolle Nr. 59338).
  • Frédéric Chopin: Nocturne Es-Dur op. 9/2, (Rolle Nr. 12978 und Rolle Nr. 50099).
  • Frédéric Chopin: Polonaise A-Dur op. 40/1, (Rolle Nr. 12979).
  • Frédéric Chopin: Walzer As-Dur op. 34/1, (Rolle Nr. 12980 und Rolle Nr. 56377).
  • Franz Liszt: Elsas Traum. Transkription aus Lohengrin von Richard Wagner, (Rolle Nr. 50827).
  • Franz Liszt: Lied an den Abendstern. Transkription aus Tannhäuser von Richard Wagner, (Rolle Nr. 50750).
  • Franz Liszt: Paraphrase über Ernani von Giuseppe Verdi, (Rolle Nr. 51419).
  • Franz Liszt: Der Lindenbaum. Transkription aus der Winterreise von Franz Schubert, (Rolle Nr. 5190)


Pleyel, Paris (Pleyela)[14]
  • Frédéric Chopin: Berceuse Des-Dur op. 57, (Rolle Nr. 10277).
  • Frédéric Chopin: Impromptu Nr. 1 As-Dur op.29, (Rolle Nr. 10295), Impromptu Nr.2 Fis-Dur op. 36, (Rolle Nr. 10311).
  • Frédéric Chopin: Fantaisie-Impromptu Nr. 4 cis-Moll op. 66, Rolle Nr. 10310)
  • Frédéric Chopin: Barcarolle Fis-Dur op. 60, (Rolle Nr. 10299).
  • Frédéric Chopin: Polonaise cis-Moll op. 26/1, (Rolle Nr. 10322)
  • Frédéric Chopin: Préludes op. 28 Nr. 4 e-Moll, Nr. 5 D-Dur, Nr. 6 h-Moll, Nr. 7 A-Dur, (Rolle Nr. 10362), Nr. 16 b-Moll, Nr. 17 As-Dur, (Rolle Nr. 10330), Nr. 23 <F-Dur, Nr. 24 d-Moll, (Rolle Nr. 10333).


Aufnahmen auf Schallplatten[Bearbeiten]

Koczalskis zahlreiche Plattenaufnahmen sind in den angegebenen Quellen[15] [16] dokumentiert und können auch online recherchiert werden.[17]. Sie sind außerdem in den booklets der CD-Überspielungen verzeichnet.

Überspielungen von Schallplatten und Rundfunkaufnahmen auf CD[Bearbeiten]

  • Koczalski plays Chopin. Broadcast recordings from German radio. 1945 and 1948. Music and Arts, 2012. CD-1261.
  • Raoul Koczalski plays Chopin. Biddulph Recordings, 1994. LHW 022
  • Raoul von Koczalski: Chopin. Enregistrements 1929-1941. Dante Productions,1996. HPC042.
  • Raoul Koczalski plays Chopin. Pearl, 1990. GEMM CD 9472.
  • Raoul von Koczalski 1894-1948. (Falsches Geburtsdatum!). Archiphon, 1977. ARC-119/20. (Enthält Aufnahmen von Chopin, Mozart, Paderewski, Tschaikowski, Rubinstein, Mussorgski, Skrjabin, Szymanowski, Rachmaninow, Bartók und Koczalski).
  • The complete Raoul von Koczalski. Vol. 1. The Polydor recordings 1924-1928. Vol. 2. Homochord, Electrola and Polydor recordings 1930-1939. Marston Records, 2011. Marston 52063 und 53016-2.
  • Raul Koczalski: pianista i kompozytor. Vol. 1-8. Selen, Warschau. (Enthält auch Klavierkompositionen und Lieder von Koczalski).

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhelm Spemann: Spemanns goldenes Buch der Musik. W. Spemann, Berlin / Stuttgart 1916, S. 702.
  • Bernhard Vogel: Raoul Koczalski: Skizze. Pabst, Leipzig 1896.
  • Stanisław Dybowski: Raul Koczalski: chopinista i kompozytor. Selene, Warszawa 1998, ISBN 83-910515-0-1.
  • Teresa Brodniewicz: Raul Koczalski. (Biografie / Akademia Muzyczna im. Ignacego Jana Paderewskiego w Poznaniu). Poznan 2001, ISBN 83-88392-25-5
  • Ingo Harden u. Gregor Willkes ( Mitarbeit: Peter Seidle): Pianisten-Profile. Bärenreiter, Kassel 2008. S. 388/389.
  • MGG ( = Die Musik in Geschichte und Gegenwart). Bärenreiter, Kassel 1958. Bd. 7, Spalte 1302.
  • MGG (= Die Musik in Geschichte und Gegenwart). 2. neubearbeitete Ausgabe. Bärenreiter/Metzler, Kassel u.a . 2003. Personenteil Bd. 10, S. 387a.
  • Artikel Koczalski in der polnischen Wikipedia.
  • Raoul Koczalski: Frédéric Chopin. Conseils d'interprétation. Introduction par Jean-Jacques Eigeldinger. Buchet/Chastel, Paris 1998.

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. wörtliche Übersetzung: Friedhof der verdienten Bewohner von Großpolen in Posen.
  2. Signatur SM 08.
  3. unter der Bezeichnung: N.Mus.Nachlass 139 (Nachlass Koczalski).
  4. Rollen hauptsächlich für Welte-Mignon, Pleyela, Triphonola, Schallplatten für u.a. Homochord, Polydor, Odeon, Electrola, Mewa.
  5. Viele Aufnahmen wurden in youtube eingestellt.
  6. angekündigt unter den Editionsnummern ED 5811-5819 . Nach Auskunft des Verlages ist das Archiv in Leipzig im 2. Weltkrieg zerstört worden, so dass das Schicksal der Chopinausgabe ungeklärt bleibt.
  7. Raoul Koczalski: Frédéric Chopin. Betrachtungen. Skizzen. Analysen. Tischer, Köln 1936. S. 12.
  8. James Methuen-Campbell: Chopin playing. From the composer to the present day. Gollancz, London 1981.
  9. Claudio Arrau: Leben mit der Musik. Aufgezeichnet von Joseph Horowitz. Piper, München/Zürich 1987. S. 181.
  10. Zu seinen Wohnorten gehörten Paris, Wiesbaden, Bad Nauheim, Leipzig und Berlin.
  11. a.a.O. Seite 4
  12. Diese Liste wurde nach dem in polnischer Sprache erstellten Verzeichnis von Małgorzata Kosińska bearbeitet. Quelle: culture.pl
  13. Gerhard Dangel und Hans-W. Schmitz: Welte-Mignon Klavierrollen. Welte-Mignon Piano Rolls. Selbstverlag, Stuttgart 2006. S. 464.
  14. Albert M. Petrak (Ed.): Pleyela Piano Roll Catalog. The Reproducing Piano Roll Foundation. Mac Mike 1998.
  15. Armand Panigel (Hrsg.): L'œuvre de Frédéric Chopin. Discographie générale. Édition de la Revue Disques, Paris 1949. S. 250.
  16. Francis F. Clough/ G. J. Cuming: The World's Encyclopaedia of recorded music (=WERM). Greenwood Press, Westport 1970. (Reprint).
  17. Biblioteca Narodowa Warszawa. Zakład zbiorów dźwiękowych i audiowizualnych. Historical recordings: Raul Koczalski. Zugang unter bn.org.pl

Weblinks[Bearbeiten]