Raph

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Raph war die Kurzform für Raphaël Georges Marquis Béthenod de Montbressieux (* 8. Februar 1910 in Buenos Aires; † 16. Juni 1994 in Neuilly-sur-Marne, Département Seine-Saint-Denis), einen französisch-argentinischen Rennfahrer.

Der Sohn eines französischen Grafen und einer Argentinierin begann seine Rennkarierre in den USA, ehe er 1935 nach Europa kam und im Privatteam von Raymond Sommer mit einem Alfa Romeo gute Erfolge erzielte. Nach einem schweren Unfall beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1937 konzentrierte er sich auf Voiturette-Rennen.

Zwischen 1942 und etwa 1944 betrieb er Automobiles Électraph in Cannes.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bestritt er zwei Rennsaisons mit Maserati und erreichte einen dritten Platz beim GP von Albi 1946. Für 1948 erwarb er einen Talbot, verunglückte in Albi jedoch schwer. Ein Schädelbruch, verbunden mit Gedächtnisaussetzern, ließ ihn nie wieder zur alten Form zurückkehren. Nach ein paar zaghaften Versuchen 1950 beendete er seine Karriere und war als Chauffeur und Autovermieter an der Riviera tätig.

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1935 NiederlandeNiederlande Eddie Hertzberger MG Magnette K3 NiederlandeNiederlande Eddie Hertzberger Ausfall Kompressorschaden
1937 Griechenland Konigreich 1828Königreich Griechenland André M. Embiricos Talbot T150C Griechenland Konigreich 1828Königreich Griechenland Nicholas S. Embiricos Ausfall Unfall