Raphaël Enthoven

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Raphaël Enthoven 2013

Raphaël Enthoven (* 9. November 1975 in Paris) ist ein französischer Philosoph.

Leben[Bearbeiten]

Enthoven wurde 1975 in Paris geboren; sein Vater ist Jean-Paul Enthoven. Heute arbeitet Raphaël Enthoven dort als Professor für Französische Philosophie. Er ist der Sohn des französischen Intellektuellen und Publizisten Jean-Paul Enthoven, der ein Vertreter der „Nouvelle Philosophie“ ist.

Der Philosophiedozent Raphaël Enthoven lehrt derzeit an der Ecole Supérieure des Sciences Politiques und an der École Polytechnique in Paris. Er ist redaktioneller Berater der monatlich erscheinenden Zeitschrift Philosophie Magazine, moderiert die Sendung Les nouveaux chemins de la connaissance auf dem Kultur-Radiosender France Culture und ist Verfasser zahlreicher Schriften, darunter La philosophie – Un jeu d’enfant, Kant, la tête dans les nuages und Sartre, la liberté dans tous ses états.

Seit Oktober 2008 ist er der Produzent und Moderator des Arte-Magazins Philosophie. Jeden Sonntag um 12.30 Uhr auf ARTE erwartet Enthoven zusammen mit einem weiteren Wissenschaftler den Zuschauer zu einer kleinen Fragestunde. „Die Sendung hinterfragt Begriffe wie Macht, Verantwortung, Vermischung, Körper oder Melancholie anhand vertrauter (teils berühmter, teils dem aktuellen Zusammenhang entnommener) Bilder.“[1]

Enthoven heiratete 1995 die Schriftstellerin Justine Lévy. Nach dem Scheitern der Ehe war er mit Carla Bruni liiert und hat mit ihr einen Sohn. Mit der Schauspielerin Chloé Lambert hat er einen weiteren Sohn.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2013: Prix Femina Essai (zusammen mit Jean-Paul Enthoven) für Dictionnaire amoureux de Marcel Proust

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. philosophieblog.de
  2. vgl. voici.fr